[Rezension] Hot As Ice: Heißkalt verliebt (Helena Hunting) ***

Heißkalt verliebt

Originaltitel: Pucked
Autor: Helena Hunting

Verlag: LYX
Erscheinungsdatum: Februar 2016
eBook mit 480 Seiten

ISBN: 978-3-7363-0216-7
Preis: 6,99€
Empfehlung: ab 16 Jahren

Hot as Ice
#1Heißkalt verliebt
#2 Heißkalt verführt
#3 Heißkalt geküsst
#4 Forever Pucked (OT)
#5 Pucked Under (OT)

Kurzbeschreibung: Im Gegensatz zu ihren Eltern kann sich Violet Hall wirklich eine bessere Beschäftigung für die Wochenenden vorstellen, als ihren Stiefbruder – erfolgreicher NHL-Spieler und ganzer Stolz der Familie – zu seinen Eishockey-Spielen mit den Black-Hawks zu begleiten. Der Sport langweilt sie ohne Ende, und seinen Teamkollegen, allesamt als Playboys verschrien, kann sie nichts abgewinnen. Doch als sie im Hotel dem legendären Teamcaptain Alex Waters begegnet, ist selbst sie machtlos gegen seinen Charme. Sie verbringen eine leidenschaftliche Nacht miteinander, doch Violet ist sicher: Mehr ist da nicht! Aber Alex ruft an. Und schreibt SMS. Und schickt E-Mails. Und sonderbare Geschenke. Für Violet wird es immer schwieriger ihn zu ignorieren und fast unmöglich ihn nicht zu mögen. Doch die Presse macht keinen Hehl daraus, dass Alex nach wie vor ein Player ist – und Violet hat sich geschworen, nicht zum Teil seines Spiels zu werden …

Meinung: Von Helena Hunting habe ich bereits Inked Amor gelesen, welches mich zwiegespalten zurück lies. Auch mit Heißkalt verliebt erging es mir nicht anders.

Violet Hall hat keine Lust auf Blitzlichtgewitter und will auch nicht als Hockeyschlampe abgestempelt werden, aber als sie auf Alex Waters trifft, ist sie hin und weg von ihm. Die gemeinsame Nacht wollen beide nicht vergessen, und während Alex verschiedene Signale sendet, muss sich Violet entscheiden.

Die Handlung entwickelt sich langsam und irgendwann fragte ich mich, wo denn der große Knall blieb ? Der ist schließlich unausweichlich in diesen Büchern und irgendwann taucht er auch auf, aber die letzten Seiten des Mittelteils waren ein wenig langwierig. Insgesamt hätte man das Buch kürzen können, mit der Zeit wurde es langweilig, immer und immer wieder fast identische Szenen zu lesen.

Während ich in Inked Armor die Sex-Szenen noch gut fand, waren sie hier eher lasch. Der RS (Riesenschwanz) von Alex bereitet Violet einige Freude, ebenso ihre Brüste bei ihm. Die beiden haben eine offene und sehr humorvolle Art miteinander umzugehen. Allein das Superheldenkostüm für RS sagt doch alles aus :D Und natürlich haben auch hier die Protas schon Orgasmen, sobald sie im selben Raum stehen und sich anschauen .....

Jedoch spricht diese Szene auch für Violets Naivität und wie kindlich sie noch ist. Sie lebt noch im Poolhaus ihrer Eltern, hat jedoch einen ganz fantastischen Job nach dem Studium gefunden. Dann kann sie ihrem Nachbarn nicht die Meinung geigen und zieht dann mit Alex so eine blöde Nummer ab. Das fand ich schon sehr beschissen von den beiden. Ansonsten bleiben die Charaktere relativ blass. Sie werden beschrieben und zwischendurch bekommen sie ihre zugedachte Rolle, aber wahr nimmt man sie nicht richtig.

Fazit: Nett für zwischendurch, aber weder mega erotisch, noch viel Handlung.
Cover und Kurzbeschreibung via LYX

[Rezension] Noah will nach Hause (Sharon Guskin) ****

Noah will nach Hause

Originaltitel: The Forgetting Time
Autor: Sharon Guskin

Verlag: Allegria
Erscheinungsdatum: September 2016
Gebundene Ausgabe mit 432 Seiten

ISBN: 9783793423065
Preis: 18,00 €
Empfehlung: ab 16 Jahren

Teil einer Reihe: Nein

Kurzbeschreibung: Die alleinerziehende Janie ist ratlos. Ihr vierjähriger Sohn Noah hat Albträume und erzählt von grausigen Dingen. Immer wieder jammert er, dass er zu seiner Mama will. Aber ist er das nicht? Nachdem die verzweifelte Mutter verschiedene Ärzte konsultiert hat, stößt sie beim Stöbern im Internet auf die Seite von Jerome Anderson, einem Psychologieprofessor, der das Phänomen der Wiedergeburt erforscht. In ihrer Not nimmt sie Kontakt zu ihm auf. Kann er Noah helfen? Und so machen sie sich mit nur wenigen Anhaltspunkten detektivisch auf die Suche nach dem Ort, dem Haus, der Familie, der Mutter, nach der Noah sich so sehr sehnt – und werden fündig.

Meinung: Das war ein Titel, der mich schon in den Vorschauen ansprach. Bin ich froh, dass ich das Buch lesen konnte.

Noah wird von einem Arzt als schizophren eingestuft, aber ist er das wirklich ? Seine Albträume und seine Abneigung gegen Wasser werden immer schimmer und er ruft nach seiner Mutter und möchte nach Hause. Seine Mommy-Mom Janie weiß nicht weiter, entdeckt aber durch Zufall den  Psychologieprofessor Anderson, der sich Noahs Fall genauer anschaut. Ist es möglich, dass Noah wiedergeboren wurde ? Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach Antworten.

Ich war direkt gefangen von der Geschichte. Man wird in den Alltag von Janie hineingeworfen und bekommt direkt alle Probleme mit, die sich mit Noah ergeben. Das kann einen ganz schön unter Druck setzen und so bechließt sie, Dr. Anderson zu Rate zu ziehen. Rasant geht es weiter, es entsteht kein Stillstand im Plot. Hätte ich die Zeit, hätte ich es direkt in einem Rutsch gelesen, aber auch so war ein Pageturner.

Auch die Thematik selbst ist wahnsinnig interessant. Leben wir nur ein Mal, zwei Mal oder sogar mehrere Male ? Wer ist diese Familie, an die sich Noah erinnert ? Kann man ihm helfen ? Verschwinden die Erinnerungen. Es gibt so viele Fragen und auch ein paar Antworten. Jedenfalls ist das Thema auch sehr interessant für Menschen, die sich eigentlich nicht mit diesen Themen auseinandersetzen. Mich hats überzeugt.

Man fühlt von Anfang an mit Janie, Noah und auch Jeff mit. Alle haben ihre großen und kleinen Probleme und eben diese Fehlerchen machen sie authentisch und auch symphatisch. Später kommen noch andere Figuren dazu, aber auch hier konnte man sich gut in die Charaktere versetzen und ihre Gedanken und Gefühle verstehen.

Das Buch ist aus den Sichten der verschiedensten Charakteren geschrieben, jedoch nicht aus der Ich - sondern aus der Erzählerperspektive. So bekommt man einen guten Einblick auf alle Lebenslagen.

Fazit: Eine berührende Geschichte über Trauer, Wiedergeburt und das Leben. 
Cover und Kurzbeschreibung via Allegria

[Rezension] Legend: Fallender Himmel (Marie Lu) ****


Legend: Fallender Himmel // Legend // Marie Lu
loewe // September 2012 // Gebundene Ausgabe mit 368 Seiten
978-3-7855-7394-5 // 17,95€ // ab 14 Jahren // Legend Trilogie
#1 Fallender Himmel // #2 Schwelender Sturm // #3 Berstende Sterne 


Kurzbeschreibung: Der unbändige Wunsch nach Rache führt June auf Days Spur. Sie, ausgebildet zum Aufspüren und Töten von Regimegegnern, erschleicht sich sein Vertrauen. Doch Day, der meistgesuchte Verbrecher der Republik, erweist sich als loyal und selbstlos – angetrieben von einem unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn. June beginnt, die Welt durch seine Augen zu sehen. Ist Day tatsächlich der Mörder ihres Bruders? Fast zu spät erkennt June, dass sie nur eine Spielfigur in einem perfiden, verräterischen Plan ist. (via loewe)
Meinung: Eigentlich wollte ich das Buch anlesen, feststellen, das es mir nicht gefällt und dann wieder verschenken. Aber die Rechnung habe ich ohne das Buch gemacht.

Day ist der der meistgesuchte Verbrecher in der Republik, während June den großen Test mit voller Punktzahl bestanden hat und das Wunderkind der Nation ist. Als Junes Bruder Metias stirbt, wird die Schuld auf Day geschoben und June setzt alles daran, ihn ausfindig zu machen. Aber als sie ihn ausliefert merkt, dass sie einen schwerwiegenden Fehler gemacht hat.

Mit meiner Beschreibung ist im Prinzip schon das ganze Buch beschrieben, zum Schluss gibt es noch eine Rettungsmission und das wars. Aber warum dann die gute Bewertung ? Das kann ich euch selbst nicht so genau erklären.

Wie schon geschrieben wollte ich es anlesen und dann wieder abbrechen und heute Morgen packte mich dann die Lust nach dem Buch und ich fing an. Nur, es lies mich nicht mehr los. Die erste Pause machte ich als ich schon bei 65% war und da war ich schon völlig im Bann des Buchs. Denn Day und June sind so wahnsinnig sympatische Figuren, die ich direkt mochte.

Die Handlung könnte spannungsgeladener sein, aber das kommt vielleicht noch in den Folgebänden. Band 2 habe ich eben bei Tauschticket ergattert.

Fazit: Gelungene Charaktere und eine gute, wenn auch nicht sehr spannungsgeladene Handlung.

[Rezension] Meine ungezähmte Highland-Braut (Lynsay Sands) ***

Meine ungezähmte Highland-Braut

Originaltitel: The Highlander takes a bride
Autor: Lynsay Sands

Verlag: Egmont LYX
Erscheinungsdatum: September 2016
eBook mit 372 Seiten

ISBN: 978-3-7363-0208-2
Preis: 8,99€
Empfehlung: ab 16 Jahren

Highlander
#1 Die Braut des Schotten

#2 Mein rebellischer Highlander
#3 Meine ungezähmte Highland-Braut

Kurzbeschreibung: Die selbstbewusste Saidh Buchanan ist mit sieben Brüdern aufgewachsen und kann ebenso gut mit dem Schwert umgehen, fluchen und reiten wie ein Mann. Brav lächeln und den Mund halten gehören eher nicht zu ihren Stärken. So ist sie auch nicht gerade erpicht darauf, irgendwann eines Mannes folgsames Eheweib zu werden, bis sie einen Blick auf den unbekleideten Greer MacDonnell erhascht. Der gut gebaute Highlander lässt sie zum ersten Mal schwach werden und weckt eine Leidenschaft in ihr, wie sie sie bisher noch nicht kannte. Und auch Greer ist völlig fasziniert von der schönen, wenn auch kratzbürstigen Saidh und bereit alles zu tun, um ihr Herz zu erobern.

Meinung: Mal wieder abseits meiner gewohnten Genre bin ich auf dieses schicke Schätzchen gestoßen.

Die junge Saidh ist zwar eine Lady, aber keine sehr gute. Aufgewachsen mit sieben Brüdern kann sie fluchen, reiten und hat ihren eigenen Kopf. Als sie erfährt, dass ihre Kusine Fenella zum vierten Mal ihren Mann durch den Tod verliert, fühlt sich Saidh gezwungen, dem nachzugehen. Aber bei Fenella angekommen, hat sie nur Augen für den Laird. Und auch Greer scheint ihre Nähe sehr zu genießen.

Der Anfang gefiel mir, man lernt die Charaktere kennen, allen voran Saidh und ist sofort begeistert von ihr. Sie beginnt, die Tode von Fenellas Männern zu hinterfragen, wird aber schnell von Greer gestört. Das bedeutet, dass die Liebesgeschichte schnell im Vordergrund steht. Da ich das durch den Klappentext erwartet habe, war das auch nicht weiter schlimm, da aber das letzte Drittel des Buches ganz plötzlich den roten Faden vom Anfang aufnimmt, hätte die Autorin das besser vermischen können.

Zudem war das Ende und das Auflösen der Probleme sehr einfach und schnell geregelt. Und während Saidh noch im Dunkeln tappt, war mir beinahe von Anfang an klar, wer hinter den Anschlägen steckt. Das war leider nur so mittelmäßig eingesponnen und aufgeklärt und spielte nur nebenbei eine Rolle.

Im Mittelteil haben Saidh und Greer häufig Sex und während ich es anfangs noch relativ gut beschrieben fand, wurde es zusehends übertriebener. Ein Orgasmus kündigt sich schon an, während er gerade mal ihre Brust knetet und ist dann die Erlösung da, wird geschrieben und gebrüllt, dass das ganze Schloss in Aufruhr ist.

Dennoch hatte ich Spaß beim Lesen, denn Saidh ist eine ganz fantastische und symphatische Protagonistin, die gerne auch mal etwas naiv ist, aber sich definitiv von der Masse abhebt. Auch Greer mochte ich, aber gerne hätte ich mehr aus seiner Vergangenheit erfahren. Auch von Saidhs Brüder würde ich gerne mehr lesen, vielleicht gibt es noch weitere Bücher der Reihe.

Fazit: Sympathische Charaktere, aber nur eine mittelmäßge Handlung.

Cover und Kurzbeschreibung via Egmont LYX

Film - & Serienmonat August 2016

Hallo ihr Lieben,

der August war ein sehr serienreicher Monat. Ganze 8 Staffeln und 2 Filme habe ich geschaut. Größtenteils mit meinem Freund, teilweise aber auch alleine. Und hauptsächlich auch gute Sachen waren dabei, nur der Anfang war etwas schlecht.


Arrow S #3: Schon die vorherigen Staffeln gingen mir auf den Keks und Staffel 3 machte die Serie nicht besser. Völlig schwachsinnige Handlungen, Dialoge, ein Hin und Her, Auf und Ab. Bin ich froh, dass das Ende der Staffel so abgeschlossen ist, das man die folgenden Staffeln nicht mehr schaue nmuss. **

Fate/Stay Night: Hier haben wir auf netflix Staffel 1 und 2 geschaut und waren begeitert. Fantastische Charaktere, eine unheimliche spannungsgeladene Story, ein episches Ende und ein toller Zeichenstil. Im Nachhinein haben wir erfahren, dass es dazu eine Vorgeschichte gibt, die hat sich mein Freund aber alleine angeschaut. *****



Black Bullett: Auch Black Bullett konnte uns begeistern. Die kurze Serie ist ein echtes Highlight. Auch hier mochte ich die Charektere sehr gerne und auch die Handlung war klasse. Einzig das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen. ****`



Demon King Daimao: Hier war der Zeichenstil etwas anders, aber dennoch gefiel er uns. Einzig das plötzliche Umdenken vom Dämonenkönig ging zu schnell für meinen Geschmack. ****

The Seven Deadly Sins: Ebenfall nochmal komplett anders gezeichnet, aber ein lustiger und gesellschaftskritischer Anime. Auch hier lässt das Ende auf eine Fortsetzung hoffen. *****



Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers: Ein toller Film, den ich schon gesehen hatte. Der Sommer der vier Freunde ist völlig auf den Kopf gestellt, als sie sich auf die Suche nach einer Leiche machen. Die King-Verfilmung ist genau nach meinem Geschmack, vielleicht ein wenig zu spannend, aber imer wieder gut. ****

The Paradise Staffel #1 & #2: In diese Serie habe ich mich direkt verliebt. Großartige Schauspieler, fantastische Kulisse.... eine süße Handlung. Manchmal etwas zu viel des Guten, dennoch schön anzusehen. Das Ende war mir ein bisschen zu schnell und einfach gelöst. ****`






[Rezension] Worte für die Ewigkeit (Lucy Inglis) **`

Worte für die Ewigkeit

Originaltitel: Crow Mountain
Autor: Lucy Inglis

Verlag: chickenhouse
Erscheinungsdatum: September 2014
eBook mit 400 Seiten

ISBN: 978-3-646-92858-7
Preis: 13,99 €
Empfehlung: ab 14 Jahren

Teil einer Reihe: Nein

Kurzbeschreibung: Sommer in Montana, darauf hat Hope so gar keine Lust. Aber gegen ihre resolute Mutter kann sich die 16-Jährige einfach nicht durchsetzen. Und hier, mitten im Nirgendwo, auf einer einsamen Pferderanch begegnet sie Cal, der ihr Leben für immer verändern wird.
Montana 1867, die 16-jährige Emily ist auf dem Weg zu ihrem Ehemann, den sie nie zuvor gesehen hat. Doch die Kutsche, in der sie unterwegs ist, verunglückt und als einzige Überlebende wird sie von Nate gerettet - einem Halbindianer, der ihr zeigt, was Leben und Freiheit bedeutet.

Meinung: Ein aktuell gehyptes Buch und auch ich habe mir nicht nehmen lassen, es zu lesen.

1867 ist die junge Dame Emily auf dem Weg durch Monatana um ihren zukünftigen Mann kennenzulernen und zu heiraten. Aber auf dem Weg gibt es einen Unfall, sie wird gerettet von Nate, der sie in das Leben in der Wildnis einführt. Im zweiten Handlungsstrang ist auch Hope auf dem Weg nach Montana um mit ihrer Mutter Forschungen zu betreiben. Dort wohnen sie bei der Familie Crow und nach und nach verliebt sich Hope.

Am Anfang war das Buch genau nach meinem Geschmack. Man lernt die Charaktere kennen und ich mochte sie direkt. Auch der Schreibstil war super zu lesen, flüssig und nicht zu ausschweifend. Aber mit der Zeit findet man in beiden Handlungssträngen den gleichen Plot. Sorgloses Leben, Unfall, Wildnis, Missverständnisse, Aufklärung, Ende. Das war anstrengend und nervig, da man wusste, was beim anderen Pärchen demnächst passieren wird.

Emily und Hope sind sich sehr ähnlich, ihren Eltern unterwürfig, aber während Emily eine starke Wandlung durchmacht und sich nicht unterkriegen lässt, war ich von Hope zunehmend genervt. Erst zum Schluss setzt sie sich durch, aber sie war mir dennoch nicht gerade sehr symphatisch.

Auch die Handlung, die mir anfangs so gut gefiel verliert sich in Nichtigkeiten, 200 Seiten lang passiert gefühlt nichts, nur damit auf den letzten 30 Seiten ALLES passiert. Es wäre sehr viel angenehmer gewesen, wenn sich der Mittelteil nicht so gezogen hätte und das Ende ein wenig ausfährlicher gewesen wäre.

Fazit: Schwacher Mittelteil und ein viel zu schnelles Ende. Schade.

Cover und Kurzbeschreibung via chickenhouse

[Rezension] Das doppelte Lottchen- Comic (Erich Kästner / Isabel Kreitz) *****

Das doppelte Lottchen // Erich Kästner // Isabel Kreitz
Dressler // Juli 2016 // Gebundene Ausgabe mit 112 Seiten
978-3-7915-1171-9 // 19,99€ // ab 9 Jahren // Keine Reihe

Kurzbeschreibung: Als sich Luise und Lotte im Landschulheim begegnen, trauen sie ihren Augen kaum – wie ein Ei dem anderen gleichen sie sich. Also müssen sie Zwillinge sein. Ein wagemutiger Plan erwächst in ihnen: die freche Luise reist als Lotte zur Mutter und die schüchterne Lotte zum Vater. Und bei allen Turbulenzen dürfen sie ihr erklärtes Ziel nicht aus den Augen verlieren: Ihre Eltern müssen wieder heiraten! (via  Dressler)
Meinung: Wer kennt diesen Klassiker von Erich Kästner nicht ? Der Comic sprach mich ebenfalls direkt an.

Die Handlung über Luise und Lotte dürfte den meisten Menschen bekannt sein. Die jungen Mädchen treffen zum ersten Mal in einem Feriencamp aufeinander und schnell ist klar: sie sind Zwillinge. Nun ist es daran, Mama und Papa wieder zu verkuppeln.

In einem Comic kann man nicht die komplette Handlung stecken, aber das Grundgerüst und viele tolle Details ist in diesem Comic zu finden. Das Ende war mir ein Ticken zu schnell abgehandelt, aber das ist nicht weiter schlimm. Empfehlen kann ich den Comic allen Fans des Originals und natürlich Jüngeren, die sich noch nicht ans Buch trauen.



Der Zeichenstil von Isabel Kreitz trifft genau meinen Geschmack. Sie bringt die Emotionen und Gefühle sehr gut aufs Papier. Positiv empfand ich auch, dass Kreitz die Geschichte unverändert lies und sie auch nicht in die heutige Zeit verlagert. Einzig die Gesichter fand ich manchmal etwas gruselig, aber darüber kann man als Leser hinwegsehen. 

Fazit: Ein Klassiker als Comic: eine grandiose Idee und ebenso gut umgesetzt.