the month: april (Leseflaute ahoi!)

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Neuzugänge:
  • Starters - Lissa Price
  • Vegan kochen - Celine Steen & Joni Marie Neumann
Angefangene Bücher: Shirley - Charlotte Bronte

Seitenaufrufe April: 432

2 gelesene Bücher ?! Ich glaube, das ist mein absoluter Rekord im Weniglesen. Die Leseflaute, die mich seit fast 2 Monaten fest im Griff hat, möchte ihren Griff einfach nicht lockern. Dabei liegen so tolle Bücher auf meinem SuB, wie ihr den den SuB Posts entnehmen könnt. Nicht nur, dass mich momentan die Schule sehr in Anspruch nimmt, ich hab ständig das Gefühl überall hinter her zu hinken. Ist eine Aufgabe erledigt warten schon 3 weitere auf mich. Ist ein schöner Tag vorbei kommt auch schon wieder Montag. Ich habe einfach viel zu wenig Zeit. Diesen Blog gibt es schon knapp 3 Monate und mir kommt es vor, als wären es nur 3 Wochen. Die Zeit geht einfach viel zu schnell vorbei. Was mich am meisten ärgert ist die Tatsache, dass die Flaute fast zeitgleich mit dem Bücherblog erstanden ist. Vielleicht mache ich mir einfach nur zu viel Druck. 

Aber zur wichtigsten Frage: Was macht ihr gegen langanhaltende Leseflauten ?

Rezension: Ich will schlafen

Ich will schlafen

Originaltitel: Go To Sleep
Autor: Helen Walsh

Verlag: Kiepenhauer & Witsch
Erscheinungsdatum: Februar 2012
Gebundene Ausgabe mit 320 Seiten

ISBN: 978-3462043808
Preis: 19,99 €
Empfehlung: für Erwachsene

Teil einer Reihe: Nein
Leseprobe von carlsen

Kurzbeschreibung
"Ich will schlafen!" ist ein mutiges, ein notwendiges Buch. Ein radikaler, ergreifender Roman über eine alleinerziehende, moderne junge Mutter, deren Traum vom Kind zum Albtraum wird. Umwerfend heutig, ist dies beste Literatur von einer der interessantesten Autorinnen Großbritanniens. Rachel steht vor dem größten Abenteuer ihres Lebens: Sie wird zum ersten Mal Mutter. Sie wünscht sich das Kind aus tiefstem Herzen und freut sich auf diese einschneidende Veränderung in ihrem Leben. Doch nach der Geburt ihres Sohnes Joseph scheint nichts zu sein, wie sie es sich vorgestellt hat. Der Grund: Schlafmangel, massiver Schlafmangel. Ihr Sohn scheint nie zu schlafen, schlimmer aber ist, dass sie keine Ruhe findet. Trotz überwältigender Liebesgefühle für ihr Kind gerät Rachel an den Rand des Wahnsinns. Stets vollkommen übernächtigt, verschwimmen teilweise die Grenzen von Realität und Fiktion, und es stellt sich die Frage, wie weit sie zu gehen bereit ist, um ihren kleinen Sohn in den Schlaf zu bekommen.

Meinung: Ich bin beeindruckt. Selten hat mich ein Buch so mitgenommen wie Ich will schlafen!. Helen Walsh schreibt so ehrlich und realistisch, dass ich nun ein wenig Angst vor der Geburt und dem Muttersein habe. Sie schreibt in der Ich-Perspektive, aus Rachels Leben. Rachel freut sich auf ihre kleine Bohne und kann es kaum erwarten bis ihr Joe auf die Welt kommt. Aber schon kurz nach der Geburt leidet sie unter massivem Schlafmangel und auch als sie wieder zu Hause ist wird es nicht besser. Irgendwann schläft sie überall und doch nie, ihre Kräfte lassen nach und sie ist sich nicht mehr sicher, ob sie für Joe wirklich sorgen kann.

Die Gefühle von Rachel kann bestimmt jeder nachempfinden. Wer war nicht schon total übermüdet, durch Kind oder andere Probleme, und hat seine Wut und Aggression an Mitmenschen ausgelassen. Da ich keine Kinder habe fand ich ihre Reaktionen manchmal übertrieben und nicht nachvollziehbar. Sicherlich eignet sich das Buch als Abschreckung für Jugendliche, die gerne mal die Verhütung vergessen.

Der Schreibstil ist flüssig und klar und bringt den Leser leicht und schnell durch die Geschichte. Eindrucksvoll wird die GEburt und die umstellung danach beschrieben. Jedoch gab es auch hier Rückblicke, die nicht hätten sein müssen und die Vergangenheit näher beleuchten. Die Vergangenheit fand ich aber für die eigentliche Geschichte nicht erwähnenswert. Ihre Umgangsfehler mit Joe blieben mir als mutterlose Jugendliche nicht verborgen. Statt ihrem Kind endlich einen Schnuller zu besorgen legt sie ihn zu jeder Tages - und Nachtzeit an die Brust. Ihre Wut grenzt schon an psychische Störungen und als Leser sollte man beachten, dass im Vergleich nur wenige Mütter so an ihre Grenzen stoßen. Ich finde, dass hätte im Buch erwähnt werden sollen.

Fazit: Realistisch und bedrückend, aber mit kleinen Fehlerchen, deshalb gibt es 3,5 von 5 Punkten

Rezension: Starters

Starters

Originaltitel: Starters
Autor: Lissa Price

Verlag: ivi
Erscheinungsdatum: März 2012
Gebundene Ausgabe mit 400 Seiten

ISBN: 978-3492702638
Preis: 15,99 €
Empfehlung: 14 - 17 Jahre

Teil einer Reihe: Ja
1. Starters
2. Enders (November 2012)

Kurzbeschreibung: Die Body Bank, ein mysteriöses wissenschaftliches Institut, bietet Callie eine einzigartige Möglichkeit, an Geld zu kommen: Sie lässt ihr Bewusstsein ausschalten, während eine reiche Mieterin die Kontrolle über ihren Körper übernimmt. Aber Callie erwacht früher als geplant, in einem fremden Leben. Sie bewohnt plötzlich eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Doch bald findet sie heraus, dass ihr Körper nur zu einem Zweck gemietet wurde - um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss ...

Cover: Ein passendes Cover, genau gewählt für unsere Protagonistin, gesichtslos. Darauf kommte ich in meiner eigentlichen Rezension noch zu sprechen. Das Cover wirkt düster, irgendwie Science-Fiction-mäßig. Eine kleine Augenweide in meinem Regal.

Inhalt: Callie und ihr Bruder Tyler leben in einer Welt in der es nur junge und alte Menschen gibt, sogenannte Starters und Enders. Wer kein Geld oder reiche Großeltern besitzt muss auf der Straße leben. Callie möchte für ihren Bruder ein besseres leben und meldet sich bei Prime Destinations, der Body Bank an. Ihr Körper wird an Enders vermietet, die ihren Körper mit Hilfe von Gedanken und Technik übernehmen. Aber Callie erwacht schon nach einer Woche. Etwas ist schief gelaufen.

Meinung: Dystopien gab es bisher in fast jeder erdenklichen Art und Weise. Vergleichbares kenne ich bisher nicht, reiche Enders mieten einen jugendlichen Körper. Durch einen (Sporen)krieg starben alle Menschen zwischen 30 und 60 Jahren (sehr unglaubwürdig, dass wirklich alle Menschen dieser Altersklasse nicht geimpft wurden) und die Welt wie wir sie kennen gibt es nicht mehr. Erst beim Lesen fielen mir Parallellen zum Buch Seelen von Stephenie Meyer auf. Da gab es zum Beispiel den Chip, der den Jugendlichen eingepflanzt wird um sie zu überwachen und mit dem Mieter zu verbinden. Spoilerbeginn: Der Chip explodiert wenn er entfernt wird und der Jugendliche stirbt dabei, ähnlich ist es mit den Seelen, die den Organismus des Menschen töten.Spoilerende. Die Parallellen sind nicht gravierend, fallen aber dennoch auf.

Anfangs zieht sich die Handlung. Es gibt viele neue Informationen für Callie und den Leser zu verdauen und auch bis Callie hinter Helenas Plan kommt dauert es einige Zeit. Dafür wurde das ereignisreiche Ende auf die letzten 50 Seiten komprimiert. Die Handlung hätte besser aufgeteilt sein sollen. Zum Glück gibt es keinen klassischen Cliffhanger, der den Leser im Regen stehen lässt, sondern ein abgeschlosses Ende, welches aber einiges an Fragen offen lässt. Durch den lockeren, jugendlichen Schreibstil konnte ich gleich in Callies Geschichte eintauchen. Nebensächliches wird ausgeblendet, das Hauptaugenmerk liegt auf dem Wesentlichen.

Sie hakte sich bei mir ein. Als wir an Blake vorbeikamen, spürte ich, wie er mir nachstarrte, aber ich vermied es, mich umzudrehen. Stattdessen beobachtete ich Madison. Sie bewegte sich mit langen, selbstsicheren Schritten und ließ die Blicke von Bewunderern an sich abprallen, als sei sie von einem Kraftfeld umgeben. Zwei Ender-Türsteher öffneten uns die hohen Metalltüren. Wir traten hinaus in die frostige Nacht, wo bereits eine größere Schar junger Leute auf ihren Wagen wartete. Madison übergab ihren Zettel einem Angestellten des Parkservices und wandte sich dann mir zu. S.94

Obwohl hier die Ich-Perspektive verwendet wird und ich als Leser Callie noch besser verstehen müsste, bleibt sie für mich ein schöner, gesichtsloser Körper. Sie spielt ihre Rolle als Weltretterin, so wie andere die Familie oder den Bösewicht spielen. Mit keiner Ausnahme hob sich eine Person von den anderen ab, alle waren gleich. Verschwommen und ohne richtige Persönlichkeit. Ich kann nur hoffen, dass die angedeutete Dreicksgeschichte nicht weiter ausgearbeitet wird, sondern so bleibt, wie es das Ende verspricht. Bleiben wir gleich bei der Liebesgeschichte, diese wirkt aufgesetzt, als müsse die Autorin einen Füller für die Handlung finden. Gibt es denn keine Dystopien ohne Liebesgeschichte ?!

Fazit: Die Grundidee ist klasse, nur an der Umsetzung happert es. Die Charactere bleiben blass und undurchsichtig. Allgemein habe ich mich gut unterhalten gefühlt, jedoch fehlte das gewisse Etwas, daher kann ich nur 3, 5 von 5 Punkten vergeben

lovelybooks Osterwichteln Neuzugang #16

Schönen Ostersonntag meine liebe Leserlein,

zum ersten Mal in meinen fast 20 Jahren habe ich bei einem (Oster)wichteln mitgemacht. Anscheinend veranstaltet lovelybooks jedes Ostern (und Weihnachten) eine schöne Wichtelei und diesmal habe ich auch teilgenommen. Wer von euch hat noch teilgenommen ? Was habt ihr bekommen ?

Schon vor Wochen ist mein Päkchen angekommen & bei jedem Blick darauf konnte ich es kaum erwarten, bis ich es endlich auspacken durfte. Heute war dann soweit. Kurz nach dem Aufwachen ging es an`s Auspacken. Ich freue mich riesig über das vegane (Koch)buch und die leckeren Sachen. Eine liebe Postkarte war auch enthalten :)


Das Ostermäxchen wünscht auch Frohe Ostern