Rezension: Die fließende Königin

Die fließende Königin
Autor: Kai Meyer

Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: Februar 2004
Taschenbuch mit 272 Seiten

ISBN: 978-3453873957
Preis: 7,50€
Empfehlung: 12 - 15 Jahre

Teil einer Reihe: Ja
  • 1. Die fließende Königin
  • 2. Das steinerne Licht (August 2004)
  • 3. Das gläserne Wort (April 2005)

Kurzbeschreibung: In einem Venedig, in dem die Zauberei nie gestorben ist, suchen Meerjungfrauen und geflügelte Löwen, Meisterdiebe und Zauberspiegelmacher die Fließende Königin. Aber nur Merle gelingt es, ihr Vertrauen zu gewinnen. Als die Mächte des Bösen das phantastische Wesen jagen, entbrennt im Labyrinth der dunklen Gassen und Kanäle ein abenteuerlicher Kampf.

Meinung: Nach anfänglichen Startschwierigkeiten konnte ich nach 3 Kapiteln kaum die Augen vom Buch lassen. Nachdem ich aber eine Schlafpause eingelegt habe hatte ich wieder Schwierigkeiten mich in das Buch hineinzulesen. Woran das lag weiß ich leider selbst nicht. Dazu kommt noch, das die Kapitel sehr lang und ich als Kapitelleserin hatte daran keine rechte Freude.

Die Grundidee von Venedig, den Personen und magischen Wesen finde ich sehr interessant, nur die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen. Ich habe keine Ahnung wie Venedig im Buch aussehene soll, wie ich mir viele Personen vorzustellen habe. Nur Unke fand ich gut beschrieben. Spannend war es keineswegs, eher interessant und neu.

>>Das blinde Mädchen war nicht allzu gesprächig, und Merle vermutete, dass sie es im Waisenhaus nicht leicht gehabt hatte. Merle hatte nur zu oft miterlebt, wie grausam Kinder sein können, vor allem zu jenen, die sie für schwächer halten. Junipas Blindheit war sicherlich nicht selten Anlass für gemeine Streiche gewesen.<< S. 21

In dem Buch ist oft von Vertrauen die Rede und Merle ist bereit, jedem ihr Vertrauen zu schenken der sie darum bittet oder bei dem sie denkt, er/sie ist vertrauenwürdig und das ist so gut wie jede Person in dem Buch. Merle ist erst 14 Jahre alt, aber trotzdem sollte man wissen, das man nicht jedem daher gelaufenen Typen vertrauen sollte. Anfangs wirkt sie sehr reif für ihr Alter, aber schnell ist klar, wie naiv sie doch eigentlich ist. Dabei sollte sie nach der Zeit im Waisenhaus besser wissen, wie die Menschen sich verhalten.

Es ist unglaublich viel auf die 270 Seiten gequetscht wurde und gequetscht ist genau das richtige Wort. Ist man auf der einen Seite noch in dem einen Geschehen ist man auf der nächsten Seite schon wieder ganz woanders. Richtig auf die einzelnen Handlungsstränge und Personen wurde nicht eingegangen.

Fazit: Lesespaß war nur bedingt vorhande, mich nervten Merles Naivität, die Handlung. Es fehlte das gewisse Etwas und mehr als 2 von 5 Punkten kann ich einfach nicht vergeben.

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