the month: september

Gelesene Bücher: 8 Bücher
Top & Flop




Weitere Rezensionen: 

Neuzugänge: 5 Bücher
  • Meeresrauschen - Patricia Schröder
  • Das Meer der tausend Seelen - Carrie Ryan 
  • Percy Jackson: Diebe im Olymp - Rick Riordan
  • Lost Girl - Im Schatten der Anderen
  • Laqua - Der Fluch der schwarzen Gondel - Nina Blazon

Ausgeliehen: 1 Buch
  • Das Wunder von Narnia - C.S. Lewis

SuB Ende August/Anfang September:
Neu gezählt: 58 Bücher

Angefangene Bücher: zählen nicht mehr zum SuB
  • Frühling, Sommer, Herbst und Tod - Stephen King
  • Meine Schuld wird nie vergehen - Michele Launders

Fazit: Im September erreichten mich zum Glück nur 5 Bücher und ich konnte 8 Bücher lesen. Somit sind es 3 Bücher weniger auf dem SuB. Es waren viele Klassiker und durchschnittliche Bücher dabei. Momentan erwische ich fast nur "schlechte" Bücher, hoffentlich ändert sich das nächsten Monat. Übrigens sind jetzt auch wieder 2 Wochen Ferien und ich komme mehr zum Lesen. Jetzt werden erst noch 2 Rezensionen abgetippt und dann geht`s an`s Lesen :)

Rezension: Das Meer der tausend Seelen

Das Meer der tausend Seelen

Autor: Carrie Ryan
Originaltitel: The Dead Tossed Waves

Verlag : Heyne
Erscheinungsdatum: September 2012
Taschenbuch mit 480 Seiten

ISBN: 978-3453529779
Preis: 8,99€
Empfehlung: für Erwachsene

Teil einer Reihe: Ja
1. Wald der tausend Augen (2011) (zu meiner Rezi)
2. Das Meer der tausend Seelen
3. Die Stadt der tausend Schatten (März 2013 )

Kurzbeschreibung: Die junge Gabry lebt mit ihrer Mutter Mary in Vista, einer der wenigen geschützten Zonen des Protektorats. Für die Bewohner von Vista gibt es nur eine Regel: Verlasse niemals die schützenden Mauern der Stadt! Denn draußen warten die Mudo, deren unstillbarer Hunger tödlich ist. Als Gabry, ihre große Liebe Catcher und seine Schwester Cira eines Abends dieses Gebot missachten, kommt es zur Katastrophe ...

Meinung: Lange habe ich auf den 2. Band eines meiner Lieblingsbücher gewartet. Ich kann mich an Marys Geschichte noch genau erinnern. Mary spielt auch hier eine Rolle. Sie ist die Mutter von Gabry, der Protagonstin. Bevor man dieses Buch liest verwirrt einen der Klappentext vom 3. Band und ich bin froh, endlich zu wissen, wer Annah ist und was sie mit dem Ganzen zu tun hat. Zum Schluss haben Annah, Mary und Gabry eine Verbindung und darüber bin ich sehr froh, denn ich dachte, in dieser Trilogie gehe es einfach nur um verschiedene Menschen, die nicht miteinander verbunden sind.

Das nur vorab. Über den Inhalt möchte ich jetzt schreiben. Gabry lebt in Vista, in einer sicheren Stadt. Sicher vor den Mudo und Breakern und darüber ist sie froh. Sie möchte diese Stadt nie verlassen, denn sie bevorzugt die Sicherheit. Aber als eines Nachts sie und ihre Freunde über den Zaun klettern um zu dem Vergnügungspark zu gehen passiert das Unglaubliche. Ein Breaker taucht auf, bringt Tod und den Infekt zu den Freunden. Gabry kann wegrennen, aber die anderen werden von den Miliz gefangen genommen und werden nun bestraft. Nur Catcher ist in der Stadt außerhalb verschwunden und Gabry muss ihn finden.

Bleiben wir gleich bei der Handlung. Diese war spannungsgeladen, temporeich und lies einem kaum Luft zum Durchatmen. Gleich am Anfang passiert sehr viel: die Nacht im Park, der Angriff, die Wahrheit über Mary und Gabry, das Kennenlernen mit Elias und auch im weiteren Verlauf der Geschichte kommen Geheimnisse ans Licht, schreckliche und großartige Entdeckungen werden gemacht und schließlich kommt der Tag, an dem *Spoiler Gabry mit ihren Freunden fliehen muss Ende* Langweilig wurde es nie, die Spannung blieb von Anfang bis Ende auf einem recht hohen Level und verleitet zum Lesen, obwohl man eigentlich andere Sachen machen sollte. So habe ich den ganzen Samstag Abend damit verbracht, das komplette Buch zu lesen.

>>Gabrielle.<< Sie nimmt meine Hand und lächelt. >>So ist das Leben.<< Sie zuckt mit den Schultern und schaut mich an. >>Man trifft die Wahl, entweder man lebt es oder man lebt es nicht.<< S.383
Wir werden immer überleben. Es gibt immer Hoffnung. S. 398

Die Charactere fand ich sehr authentisch. Gabry liebt die Sicherheit, was in solch einer Welt wohl jeder nachvollziehen kann. Man kann aber auch Cira, Gabrys beste Freundin, verstehen, warum sie aus einer solchen Welt ausbrechen möchte. Gabry zeigt Parallelen mit Mary, beide brechen als Kinder auf und werden auf ihrer Reise erwachsener. Die Nebenpersonen machen übrigens einen Großteil der Handlung aus. Wären sie nicht, würde sich weder das Buch noch Gabry weiter entwickeln. Insgesamt waren sie gut ausgearbeitet, waren symphatisch, hatten aber auch ihre Macken und wirken völlig echt. Übrigens genau wie die Welt in der Gabry lebt. Umzingelt von Mudo und Breakern, eingezäunt in Dörfern. Einzig der Alltag der Menschen kam zu kurz. Mich hätte interessiert, wie die Menschen leben, ohne Strom, Wasser. Auch über den Anfang der Infizierung ist nichts bekannt. Darüber wünsche ich mir Informationen im 3. Band, wobei ich wenig Hoffnung habe.

Man kann Das Meer der tausend Seelen problemlos lesen, ohne Band 1 zu kennen. Jedoch empfehle ich Wald der tausend Augen trotzdem vorher zu lesen. Es sind nur kurze Sätze, aber sie bedeuten unheimlich viel. Sonst wüsste ich nie von wem Gabrielle, Gabry, ihren Namen hat und hätte darüber nicht schmunzeln können, denn *Spoiler, für die, die Band 1 nicht kennen Gabrielle war damals der Anfang vom Ende für Marys Dorf. Ende* Außerdem wird in Band 2 erklärt, was nach Marys Flucht aus dem Dorf passierte und das war sehr interessant.

Der Schreibstil ist sehr angenehm. Angenehm, flüssig und einen Hauch poetisch. Detailreich werden Personen und Orte, Gefühle und Gedanken beschrieben. Dabei ist es nie langweilig, fesselnd trifft besser.
Die Geschichte ist aus Gabrys Perspektive geschrieben und somit können wir uns ihr "ihre" Welt und sie besser hineinversetzen. Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger und macht wieder Lust auf den nächsten Band, den ich definitiv lesen werde.

Fazit: Grandiose Handlung, authentische Charactere und ein toller Schreibstil machen dieses Buch absolut empfehlenswert. Mir fehlten jedoch ein wenig Hintrgrundinfos rund um das Alltagsleben. Es war genauso gut wie sein Vorgänger und erhält die gleiche Wertung.

Trailershow #3



Der Trailer zu When the lights went out deutet auf einen typischen Dämon-im-neuen-Haus-Film hin. Allerdings finde ich es interessant, dass die Geschichte 1974 spielt.


Auch in The Pact geht es um einen Dämon im Haus. Viel Neues wird auch dieser Film nicht bieten.


Ein netter Kinderfilm darf hier auch nicht fehlen. Disney mag ich sowieso, auch wenn die Geschichten viel zu ausgeschlachtet werden. Tinkerbell gehört einfach zu Peter Pan. 


Das Wundersame Leben von Timothy Green fasziniert durch den kleinen Jungen. 


Naja, zur Vollständigkeit auch der Trailer zum "epischen" Finale. Ich habe bisher alle Teile geschaut und da muss natürlich auch das Finale gesehen werden. 


Was sagte ich vorhin mit ausschlachten ? Märchenverfilmungen sind momentan sehr im Trend. Wobei ich Hänsel und Gretel als Hexenjäger eher gewöhnungsbedürftig finde. 


Und auch in Posession geht es um einen Dämonen. Mit Kindern finde ich es immer noch grusliger.


Ich bin jetzt nicht DER Der Herr der Ringe Fan, aber die Filme waren wirklich grandios und ich hoffe, auch Der kleine Hobbit kann durch Mensch und Landschaften überzeugen.


Cockneys vs. Zombies könnte ganz lustig werden.


Rezension: Reise zum Mittelpunkt der Erde

Reise zum Mittelpunkt der Erde

Autor: Jules Verne
Originaltitel: Voyage au centre de la terre

Verlag : Fischer
Erscheinungsdatum: Dezember 1996 (original 1864)
Taschenbuch mit 383 Seiten

ISBN: 978-3596132591
Preis: -
Empfehlung: für Erwachsene

Teil einer Reihe: Nein

Kurzbeschreibung: Der Hamburger Professor Lidenbrock ist einer der angesehensten Geologen der Welt. Der etwas kauzige Experte in Sachen Steine, Mineralien, Kristalle und Erdschichten, der zudem fast alle Sprachen des Globus beherrscht, hat in einem alten Buch eine rätselhafte Nachricht in Runenschrift gefunden, deren Inhalt er aber nicht zu entschlüsseln vermag. Dies gelingt jedoch seinem Neffen Axel, der als wissenschaftlicher Assistent in Professor Lidenbrocks Haus lebt.
Die Botschaft enthält einen Hinweis auf eine Einstiegsmöglichkeit ins Innere der Erde. Eine wissenschaftliche Sensation und unsterblicher Ruhm winken den beiden Gelehrten, wenn dieses Abenteuer gelänge.
Unverzüglich machen sie sich auf den Weg, und ihre Reise in die Unterwelt wird zugleich zu einer Reise durch die. Zeit, durch die früheren Epochen der Erdgeschichte, in denen es noch Riesenwälder und Riesenechsen wie etwa die Dinosaurier gab.

Meinung: Wieder ein Klassiker, der keine Sternebewertung erhält. Das Buch war interessant, aber auch langwierig. Der Inhalt lässt sich schnell wiedergeben. Professor Lidenbrock findet in einem uralten Buch ein Blatt mit Zeichen, die er nicht entziffern kann. Erst sein Neffe Axel findet die Lösung und bald machen sich Axel und sein Onkel auf den Weg nach Island um zum Mittelpunkt der Erde vorzudringen. Der Weg dorthin ist aber schwierig und die Gefährten bekommen immer neue Probleme, entdecken aber auch Neues.

Ich muss gestehen, die Handlung fand ich recht langweilig. Erst ab Seite 100 sind sie überhaupt mal am Berg angekommen und dann wartet man weitere 30 Seiten, bis sie den Eingang gefunden haben. Der Weg von Hamburg zum Berg wird ausführlich geschildert. Keine Einzelheit wird ausgelassen. Im Berg wird erst kapitellang der Abstieg in den Berg geschildert. Dann kapitellang die Probleme während des Abstiegs. Erst kurz vor der 200.sten Seite werden Entdeckungen gemacht. Kurz gesagt, die Beschreibungen gingen mir viel zu lange. Ich muss nicht 10 Seiten lang lesen, wie die Männer einen Hang herunter laufen, nur um dann zu merken, das sie falsch sind. Auch danach geht es nicht besser voran. Erwartet man nun, wie der Klappentext verspricht, bizarre Erscheinungen, tauchen genau 2x Urbewohner auf. Um das Gestein und die Vegetation geht es öfter, aber wenn ich die ganzen Bezeichnungen nicht kenne, interessiert mich das herzlich wenig.

Das liegt evnetuell daran, dass das ganze Buch aus Axels Sicht erzählt wird. Anfangs erzählt er die Geschichte, später tauchen Notizen von ihm auf und dann erzählt er wieder. Das fand ich zum Lesen sehr angenehm, genau wie den Schreibstil des Autors. Der schreibt seinem Jahrhundert angemessen, normal und nicht extrem poetisch. Was mich auch überzeugte waren die Zeichnungen, die immer wieder auftauchen und das Lese versüßen.

Zu den Characteren kann ich nicht viel schreiben/sagen. Sie waren halt da um vorwärts zu kommen, aber ich hatte das Gefühl, hauptsächlich ginge es um die Komplikationen, die Umwelt, die Beschreibungen des Ganzen. Was mir jedoch auffiel, waren Axels Stimmungsschwankungen. Erst ist er total vom Vorhaben überzeugt, dann  überkommen ihn wieder Zweifel. Er ist vom Forschergeist seines Onkels angesteckt .. aber Stopp: Was ist, wenn das und das passiert ? Der Professor ist immer positiver Laune und konnte sich das auch durch nichts vermiesen lassen und Hans ist meist so ruhig, dass der Leser gar nicht mitbekommen, das er überhaupt noch da ist.

Fazit: Ein einfallsreicher, detailierter Roman bei dem die Charactere jedoch ein wenig zurück blieben.

Zitate aus Shirley

S. 386:
Wer nicht hungrig ist, hat leicht reden über das Entwürdigende von Almosen und so weiter, aber er vergißt, wie kurz das Leben ist und wie bitter. Keiner von uns hat lange zu leben: helfen wir einander doch in den Zeiten der Not und des Elends, so gut wir können, ohne lange auf die Einwände einer nichtssagenden Philosophie zu achten.

S. 414:
Weder die Jugend noch ein schönes Aussehen, noch Armut oder irgendein liebenswürdiger äußerer Zauber bedeutet in den Augen Gottes Schönheit oder Güte.

S. 422:
Ein frischer Wind fegte die silbergrauen, hoch aufgetürmten Regenwolken hinweg, trieb sie eine nach der anderen an den östlichen Horizont, an dessen Saum sie immer kleiner wurden, um dann schließlich dahinter zu verschwinden. Sie ließen ein reines, strahlend blaues Himmelsgewölbe zurück, das bereit war für die Herrschaft der Sommersonne.

S. 472/473:
Ich hab` jetzt gute vierzig Jahre auf dieser Welt gelebt, und ich glaub`, daß <das Volk> keinen wirklichen Freund hat außer sich selbst und vielleicht noch `n paar anständige Leute aus den verschiedensten Ständenm die mit aller Welt gut Freund sind. Eigentlich denken doch alle Menschen bloß an sich selber. Das ist schon außerordentlich selten und nur`ne Ausnahme hier und da und ab und zu, wenn sich, wie bei euch zwei Jungen und bei mir, Leute aus verschiedenen Bereichen verstehen und Freunde sind, ohne Kriecherei auf der einen Seite und Hochmut auf der anderen.

S. 565:
Ich glaube zutiefst, daß wir gemacht sind, das Leben zu schätzen und zu genießen, solange wir es besitzen. Bestimmt war das Dasein nicht von Anfang an als dies sinnlose, öde, fade, sich schwerfällig dahinschleppende Etwas gedacht, zu dem es für viele, auch für mich, wird.

S. 775:
Robert, die Welt ist merkwürdig, und die Menschen sind aus dem schäbigsten Bodensatz gemacht, denn das gärende Chaos aufgewühlt hat.

S. 776:
Ich glaube - und finde es täglich bestätigt - daß wir auf dieser Welt nichts von dauerhaftem Wert erlangen können, nicht einmal einen Grundsatz oder eine Überzeugung, ohne durch ein läuterndes Feuer oder eine stärkende Gefahr gegangen zu sein. Wir geraten auf Abwege, wir stolpern, wir werden gedemütigt - und später gehen wir vorsichtig weiter. Gierig essen und trinken wir Gift aus dem vergoldeten Becher des Lasters oder aus dem Bettelsack der Habsucht, wir werden krank und verkommen; alles, was gut in uns ist, rebelliert, unsere Seele erhebt sich bitter empört gegen unseren Leib, und es kommt eine Zeit des Bürgerkriegs. Wenn die Seele stark ist, obsiegt sie und herrscht am Ende.


Rezension: Shirley

Shirley

Autor: Charlotte Bronte
Originaltitel: Shirley A. Tale

Verlag : Manesse-Verlag
Erscheinungsdatum: März 1989 (Original 1849)
Gebundene Ausgabe mit 960 Seiten

ISBN: 978-3717517665
Preis: 26,90€
Empfehlung: für Erwachsene

Teil einer Reihe: Nein

Kurzbeschreibung: Neben dem grandiosen viktorianischen Sittengemälde "Jane Eyre", mit dem Charlotte Brontë zwei Jahre zuvor schlagartig berühmt wurde, ist "Shirley", 1849 erschienen, der zweite bedeutende Roman der großen englischen Dichterin über eine außergewöhnliche Frauenfigur. Vor dem Hintergrund der Arbeiterunruhen zur Zeit der wirtschaftlichen Depression am Beginn des 19. Jahrhunderts erzählt er die aufrüttelnde Geschichte der vermögenden und charakterstarken Gutsherrin Shirley Keeldar, die sich um der wahren Liebe willen entschlossen über die erstarrten Konventionen und den Standesdünkel ihrer Zeit hinwegsetzt.

Meinung: Vor knapp einem halben Jahr (klick) habe ich mir das Buch gebraucht in der Bücherei für weniger als 50cent gekauft und bekam erstmal einen riesen Schock als ich den Original Preis sah. 26,90€ und bezahlte höchstens 40cent dafür. Einfach unglaublich.

Dieses Buch war mein Wartezeiten Buch. Ich nahm es mit in die Schule, las es davor, während ich auf die anderen Schüler wartete und nach der Schule, wenn ich auf meinen Bus wartete. Deshalb, und weil es mich anfangs langweilte, habe ich über ein halbes Jahr für das 900 Seiten Buch gebraucht.

Der Einstieg fiel mir schwerer als sonst. Im ersten Kapitel geht es nur um Männer, die später zwar noch vorkommen, aber keine große Rolle spielen. Eigentlich geht es um Caroline und Shirley. Caroline ist die Pfarrersnichte und verliebt in Robert Moore. Von den 4 Protagonisten sind nur die Beiden von Anfang an dabei. Shirley taucht ungefähr in der Mitte auf und Louis erst auf den letzten 200 Seiten.

Die Autorin erzählt eine wunderschöne Liebesgeschichte von 2 Frauen, die sich im Männerdominierten England des 19. Jahrhunderts, durchsetzen, ihre Träume verfolgen und sich ihr eigenes Happy End basteln. Es ist sehr gut dargestellt, wie das Leben damals war. Der Unterschied zwischen arm und reich und besonders Mann und Frau. Außerdem sind die Gefühle und Handlungen der Personen immer nachvollziehbar und regen zum Nachdenken an.

Der Schreibstil ist sehr ausführlich, was mir anfangs Probleme bereitete. Menschen, Szenen, Orte werden so ausführlich beschrieben, das der rote Faden verloren geht und erst Seiten später wieder auftaucht. Allerdings ist alles sehr poetisch und ich habe bisher in keinem Buch so viele schöne Zitaten gelesen wie hier. Dazu wird es aber einen Extra Post geben.
Eine wehmütige Schönheit lag für sie in dieser Nacht und dieser Landschaft. Sie wäre so gern glücklich gewesen, hätte so gern inneren Frieden gefunden! Sie verstand nicht recht, warum die Vorsehung kein Mitleid mit ihr hatte, ihr nicht helfen oder trösten wollte. Erinnerungen an manch glückliches Stelldichein zweier Liebender von denen uns die alten Lieder singen, zogen ihrdurch den Sinn; sie dacht, wie glückselig so etwas in solch einer Umgebung sein müsse. Wo Robert jetzt wohl war ? überlegte sie. Nicht in Hollow`s Mill; sie hatte lange vergeblich auf seine Lampe gewartet. Sie fragte sich, ob das Schicksal Moore und sie noch einmal zusammentreffen und miteinander sprechen lassen wollte.  S. 275/276
Ihr lest, es ist nicht immer ganz einfach gestrickt, kann aber dennoch gelesen werden. Nach ungefähr der kam ich damit gut zurecht und fand immer mehr Gefallen an der Geschichte. Ich war gespannt ob Caroline und ihr Robert sich zusammen raufen, war gespannt auf Louis, wie Shirley auf ihn reagiert und wie diese Beiden zueinander finden. Die letzten Hundert Seiten habe ich nur so verschlungen und haben mich nicht enttäuscht.

Fazit: Dieses Buch wird ohne Sterne Bewertung auskommen. Es war unterhaltsam, hatte aber seinen Längen. Die Charactere waren allesamt liebenswert und, genau wie Handlung und Landschaften, gut und ausführlich beschrieben.


[TAG] Ein Buch, das...

Chrisy und Heike und Steffi haben mich getaggt. Den Tag Namen seht ihr ja schon in der Überschrift. Vielen Dank an euch, das ihr an mich gedacht habt. Ich mache super gerne mit :)
Bei manchen Sparten musste ich ewig lange nachdenken, bei manchen Sparten wusste ich sofort das passende Buch. Aber ich werde zu jedem Buch ein oder zwei Sätzchen sagen, oder vielleicht auch mehr. Auf jedem Titel ist der passende Link zu amazon. Mitmachen kann jeder, der Zeit und Lust hat.

Ein Buch, das ...

... mich zum Lachen gebracht hat: Stellvertretend für die ganze Reihe: Hanni und Nanni sind immer dagegen. Mit den Zwillingen hatte ich als junges Mädchen viel Spaß und auch jetzt wissen sie noch, wie man mich zum Lachen bringt.
... mich zum Weinen gebracht hat: Ganz klar, Beim Leben meiner Schwester. Während des Buchs konnte ich mich zurückhalten, aber das Ende hat mich total fertig gemacht.
... mich nachdenklich gemacht hat: Monikas Leidensgeschichte berührte mich tief, sie hat eine schreckliche Kindheit und wird nicht die einzige in Deutschland sein, die nicht schlafen kann.
... mich nicht losgelassen hat: Es geschah nebenan hat mich jahrelang verfolgt. Wie kann man nur (seine) Kinder töten um Aufmerksamkeit zu bekommen ?


... mich total enttäuscht hat: Der Film Die Farbe Lila war genial, aber das Buch hat mich enttäuscht
... ich nicht beenden wollte, weil es so gut war: Die Trotzkopf Reihe war einfach viel zu schnell zu Ende
... mich überwältigt hat: Der letzte Harry Potter Band war einfach grandios
... mich positiv überrascht hat: Romanys Tochter ist nicht das beste Buch, konnte mich dennochh überzeugen.


... ich nicht aus der Hand legen konnte:  
... ich (fast) abgebrochen habe:
bei diesen zwei Sparten möchte ich dasselbe Buch wählen. Seelen fand ich anfangs dermaßen langweilig und habe dann die restlichen 700 Seiten über Nacht gelesen, weil ich es am nächsten Tag wieder in die Bücherei geben sollte. Der Schultag war demnach nicht so prickelnd
... ich eigentlich nie lesen wollte: Frauenliteratur, unter Bloggern auch als Chicklit bekannt. Mittlerweile lese ich es manchmal ganz gern und Wir waren doch Freundinnen hat mich vom Genre überzeugt.
... das ich als letztes in der Schule gelesen habe: Der Vorleser, Begeisterung sieht anders aus ;)


... auf meinem Nachttisch liegt: meine momentane Lektüre Eat Pray Love
... ich unbedingt als nächstes lesen möchte: Das Meer der tausend Seelen, ich freu mich jetzt schon :)


Neuzuänge # 61 + 62


Die Woche erreichten mich zwei Päckchen. 1x vom Verlag und ein Tauschbuch.


Das Meer der tausend Seelen: Die junge Gabry lebt mit ihrer Mutter Mary in Vista, einer der wenigen geschützten Zonen des Protektorats. Für die Bewohner von Vista gibt es nur eine Regel: Verlasse niemals die schützenden Mauern der Stadt! Denn draußen warten die Mudo, deren unstillbarer Hunger tödlich ist. Als Gabry, ihre große Liebe Catcher und seine Schwester Cira eines Abends dieses Gebot missachten, kommt es zur Katastrophe ...

Diebe im Olymp: Irgendjemand hat etwas gegen ihn, da ist sich Percy sicher. Ständig fliegt er von der Schule, immer ist er an allem schuld und dann verwandelt sich sogar seine Mathelehrerin plötzlich in eine rachsüchtige Furie. Wenig später erfährt Percy das Unglaubliche: Er ist der Sohn des Meeresgottes Poseidon - und die fiesesten Gestalten der griechischen Mythologie haben ihn ins Visier genommen! Percys einzige Chance: er muss sich mit den anderen Halbgöttern verbünden.

Rezension: Dreams`n`Whispers

Dreams`n`Whispers

Autor: Kiersten White
Originaltitel: Supernaturally

Verlag : loewe
Erscheinungsdatum: Juni 2012
Gebundene Ausgabe mit 383 Seiten

ISBN: 978-3785572399
Preis: 17,95€
Empfehlung: 12 - 15 Jahre

 Teil einer Reihe: Ja
1. Flames `n`Roses 2011 (zu meiner Rezi)
2. Dreams`n`Whispers 2012
3. ? Tears 'n' Kisses 2013 ?

Kurzbeschreibung: Sportstunden, Zickenkrieg auf der Mädchentoilette und ein eigener Spind! Evie ist glücklich, endlich das Leben eines gewöhnlichen Teenagers zu führen. Doch Normalsein kann auf die Dauer auch ziemlich langweilig sein. Als die Internationale Behörde zur Kontrolle Paranormaler Evies Hilfe braucht, zögert sie nicht lange und schon überschlagen sich die Ereignisse: Ihr Exfreund Reth konfrontiert sie mit niederschmetternden Enthüllungen über ihre Vergangenheit und im Feenreich bahnt sich ein Kampf an, bei dem es um niemand anders geht als Evie selbst.

Meinung: Ich hätte mir gern mehr Schulalltag von Evie gewünscht, denn das lies mich der Klappentext vermuten. Leider war dem nicht so und es gibt höchstens 10 Seiten, die von der Schule handeln. Naja, Evie ist endlich an einer normalen Schule, mit normalen Menschen und auch das passt ihr nicht. Hat sie im letzten Band noch genörgelt, sie wolle ein normalen Leben führen, ist ihr ihr Leben nun zu langweilig. Da passt es doch ganz super, dass Raquel auftaucht und sie bittet, wieder für die IBKP zu arbeiten. Sie würde gerne sofort zusagen, aber was werden David und ihr ach so geliebter Lend dazu sagen ? Also verheimlicht sie ihren Nebenjob, was zu allerlei Problemen führt. Und dann ist da auch noch der nervige Jack, der für Raquel arbeitet, bei Feen lebt und auch durch deren Pfade gehen kann.

Insgesamt hat mir das Buch deutlich weniger gefallen als der Vorgänger. Das lag zum Großteil an Evie und der Handlung. Ich möchte gleich bei den Characteren bleiben, genauer gesagt bei Evie. Ehrich gesagt, fand ich sie nervig. Gerne erzählt sie über ihr Schnuckelchen Lend oder denkt an ihn. Wie toll er doch ist, und was wird er davon halten und davon halten und er wird ewig leben und ich nicht und sollte ich ihn verlassen, sollte ich ihm die Wahrheit sagen .. Nein, das kann ich nicht, aber er hat doch die Wahrheit verdient ...... *nerv* Die Personen, die wir aus Band 1 kennen kommen seltener vor, haben aber ihren Platz und haben sich auch nicht verändert. Mit Jack gibt es einen neuen Protagonisten. Er treibt Evie gerne zur Weißglut, taucht plötzlich auf Halloween Partys auf, nimmt sie mit in die Feenpfade. Er wirkt aber recht nett und hält am Ende eine Überraschung bereit, die wahrscheinlich keiner erwartet hätte.

Nun zur Handlung. Die fand ich irgendwie total langweilig. Es passieren mehrere Sachen, die wahrscheinlich in Band 3 an Bedeutung gewinnen, aber meiner Meinung nach, pätscherte das Ganze so vor sich hin und bekam keinen richtigen Sinn. Erst zum Ende hin, die letzten 50 Seiten, wird es interessanter. Evie erfährt mehr über ihr früheres Leben, Jack lüftet sein großes Geheimnis und dann ist es auch schon vorbei. Den Schreibstil den Autorin finde ich sehr gelungen, ruhig und atmosphärisch. Aber daran lag wahrscheinlich auch das Dahinplätschern des Buchs. Spannende Szenen enthalten einfach keine Spannung, sind ruhig beschrieben und bleiben recht langweilig. Es zog sich eher wie Kaugummi und irgendwann hatte ich die Lust weiterzulesen verloren und musste mich durch den Mittelteil durchquälen.

Evies Gefühlswelt, wie oben beschrieben, werden zwar gerne und oft zum Thema, wenn es dann aber um interessante Sachen, wie um die Seelen geht wird das Thema nur angeschnitten und wird sind wieder beim Lend Zwiespalt angekommen. Offene Fragen bleiben offen, was normal ist, wenn man bedenkt, das es sich hier um den zweiten Band einer Trilogie handelt. Band 3 werde ich lesen, erhoffe mir davon aber nicht zu viel.

Fazit: Langweilige Handlung, nervige Charactere .. Band 1 war definitiv besser. 

Filmrezension: Martha Marcy May Marlene

Martha Marcy May Marlene

Regisseur: Sean Durkin
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
Darsteller: Elizabeth Olsen, Christopher Abbott, Brady Corbet

Produktionsjahr: 2011
Spieldauer: 98 Minuten
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren

Kurzbeschreibung: Subtiles Psychodrama mit Thrillertouch über eine junge Frau, die nach Jahren in einer sektenähnlichen Gemeinschaft mit ihren Ängsten und einem bürgerlichen Leben zurechtkommen muss.

Inhalt: Martha taucht urplötzlich bei ihrer Schwester Lucy und deren Mann Ted auf. Martha hat sich jahrelang nicht gemeldet, weil sie in einem Haus mit sektenähnlichen Mitgliedern wohnte. Die Jahren haben Martha mehr verstört, als sie und ihre Schwester ahnen.

Meinung: Der Trailer hat mich wahnsinnig neugierig gemacht. Die Musik, die Landschaften, die Schauspieler und die Handlung interessierten mich sehr. Enttäuscht wurde ich nicht, jedoch auch nicht überrascht. Der Film beginnt mit der Szene, in der Martha ihre Schwester anruft und diese sie zu sich nach Hause holt. Während der Geschehnisse in der Gegenwart gibt es immer wieder Rückblenden, wie Martha in die Gemeinschaft zieht, Szenen aus dem alltäglichen Leben in der Sekte. Dadurch werden Unterschiede zur normalen Lebensart und Marthas verquere Vorstellung vom Leben sehr deutlich. Man bemerkt sofort, das sie überfordert ist, Angst hat und eigentlich nur eine Familie braucht.

Die Schauspieler waren sehr authentisch, konnten die Gefühle gut rüber bringen und waren mir sehr symphatisch. Besonders die kleine Schwester der Olsen-Zwillinge, Elizabeth Olsen, werde ich im Äuglein behalten und mit Sicherheit weitere Filme mit ihr schauen. Dialoge gibt es im Vergleich zu anderen Filmen wenig, aber genügend. Der Film arbeitet mit großartigen Bildern, passender Musik und ist sehr emotional. Leider war es stellenweise sehr eintönig, besonders für Leute, die sich für die Psyche nicht interessieren. Die Handlung war immer schlüssig. Mir fehlte jedoch der Grund oder die Geschehnisse, wie Martha zu der Gemeinschaft kam. Auch das offene Ende gefiel mir nicht so gut. Es lässt viel Spielraum für, vorallem schlechte, Interpretationen.


Neuzugang #60

Wunschön *_*

Sogar mit netter Postkarte und Widmung von der Autorin :)


Kurzbeschreibung Gordy war das größte Geschenk und zugleich der schlimmste überhaupt vorstellbare Schmerz. Und plötzlich war mir klar, dass ich zuerst ihn loslassen musste.
Als Gordian von seiner Reise in den Atlantik zurückkehrt, bleiben Elodie und ihm kaum Zeit, ihre Liebe zu genießen. Kyan sinnt auf Rache: für Elliots Tod und für seine Schmach, die er im Kampf mit Gordian erlitten hat. Cyril offenbart Elodie einen Teil seines Geheimnisses und kämpft um ihre Zuneigung, und ein Wiedersehen mit Javen Spinx offenbart neue Überraschungen. Die Unruhe in Rubys Clique und die schwelende Feindschaft unter den Meeresbewohnern lässt die Stimmung endgültig umschlagen, und inmitten der katastrophalen Ereignisse ist plötzlich Gordian verschwunden. Doch als Elodie sich blindlings ins Meer stürzt, um ihn zu retten, muss sie sich unversehens dem wahren Ausmaß ihrer Bestimmung stellen. Hals über Kopf und ohne auf ihr Herz zu hören, flieht Elodie von der Insel und vor sich selbst, um Guernsey, um Gordian zu vergessen. Doch längst steht mehr auf dem Spiel als ihre Liebe zu Gordy, und Elodie muss erkennen, dass sie ihrer Bestimmung nicht entgehen kann. Aber welchen Preis ist sie bereit, dafür zu zahlen?

Trailershow nr.2

 
 
Interessiert euch ein Film davon ? Werdet ihr einen im Kino sehen ?  Ich war schon ewig nicht mehr im Kino, zuletzt im letzten Harry Potter Teil. Eigentlich wollte ich mir Snow White and the Huntsman anschauen, aber daraus wurde leider nicht. Wie sieht das bei euch aus ?

Wunschlistenbücher Part 2

Diese drei Bücher stehen auf meiner Wunschliste, weil mich die Themen interessieren. Ich war zwölf.. habe ich als Kind schon gelesen, aber da das Buch verschwunden ist möchte ich es mir noch neu kaufen. Du hast mich krank gemacht, Isis, Fürstin der Nacht  und Mein Schmerz trägt deinen Namen wollen noch gelesen werden. 






Auf das Buch Shutter Island bin ich durch den gleichnamigen Film aufmerksam geworden. Da ich den Film sehr gut fand möchte ich nun natürlich auch das Buch lesen. 

US-Marshal Teddy Daniels setzt von Boston über nach Shutter Island. Aus dem dortigen Ashecliffe Hospital für psychisch kranke Straftäter ist eine Patientin verschwunden. Gerade als Daniels und sein Partner mit den Ermittlungen beginnen, bricht ein verheerender Hurrikan los. Die Verbindung zum Festland reißt ab, die Insel versinkt im Chaos.




Bestimmt kommt jetzt die Frage auf, warum nur Band 3 der Harry Potter Reihe auf meiner Wunschliste ist. Natürlich habe ich das Buch schon (mehrmals) gelesen, aber in meinem Regal befindet es sich leider nicht. Band 1,2,4,5,6,7 dagegen schon.

Diesmal läuft in den Ferien schon alles so schief, dass Harry befürchten muss, aus Hogwarts rauszufliegen, weil er seine unerträgliche Muggeltante Magda mit einem Schwebezauber an die Zimmerdecke befördert hat und dann ganz einfach abgehauen ist. Und während er sich noch ausmalt, ein Leben als Verbannter zu führen, fängt ihn das Zaubereiministerium ein und er landet zu seiner eigenen Verblüffung pünktlich zum Schulbeginn im Schloss. Doch jetzt geht der Ärger erst richtig los! Wieso versteckt sich ein in allen Welten gefürchteter Verbrecher im Schloss? Wie konnte er überhaupt eindringen? Und wieso ist er eigentlich gerade hinter Harry her? Irgendwie scheint Harry die Sache viel komplizierter, als man ihn glauben machen möchte. Gemeinsam mit seinen Freunden Ron und Hermine versucht er, ein Geflecht aus Verrat, Rache, Verleumdung und Feigheit aufzudröseln, und stößt dabei auf schier unglaubliche Dinge, die ihn fast an seinem Verstand zweifeln lassen.

Nächste Woche wird es ein Jodi Picoult Special geben :)