Rezension: Die Rebellion der Maddie Freeman

Die Rebellion der Maddie Freeman

Originaltitel: Awaken
Autor: Katie Kacvinsky

Verlag: Boje
Erscheinungsdatum: Juli 2011
Gebundene Ausgabe mit 368 Seiten

ISBN: 978-3-414-82300-7
Preis: 15,99
Empfehlung: ab 14 Jahren

Teil einer Reihe: Ja
1. Die Rebellion der Maddie Freeman (2011)
2. in Bearbeitung
3. in Bearbeitung

Kurzbeschreibung: Eine Stadt in den USA, wenige Jahre in der Zukunft: Maddie, 17, lebt wie alle um sie herum ein digitales Leben. Schule und Verabredungen – das alles findet im Netz statt. Doch dann verliebt sie sich in Justin – für den nur das wahre Leben offline zählt. Gemeinsam mit seinen Freunden kämpft Justin gegen die Welt der sozialen Netzwerke, in der alles künstlich ist. Dieser Kampf richtet sich gegen die ganz oben – und damit auch gegen Maddies Vater, der das System der Digital School gesetzlich verankert hat. Maddie wird für die Bewegung zu einer Schlüsselfigur. Und sie muss sich entscheiden: Auf welcher Seite will sie stehen?

Meinung: Zu diesem Buch gehen die Meinungen weit auseinander. Bei amazon gibt es Bewertungen von 1 bis 5 Sterne, wobei 5 Sterne am häufigsten vorkommen. Dadurch bin ich immer etwas skeptisch und habe keine Lust ein schlechtes Buch zu lesen. Zum Glück wurde ich hier überraschtund bin doch sehr angetan.

Maddies Vater hat vor einigen Jahren den Weg für die Digital School geebnet und mittlerweile gibt es kein anderes Schulsystem mehr. Jeder wird vor dem PC unterrichtet. Aber dort wird man nicht nur unterrichtet. Der Pc ist das neue reale Leben. Dort trifft man seine Freunde, macht Spaziergänge und Sport. Nur wenn nötig geht man auf die Straße, was sicherlich nicht oft vorkommt. Aber Maddie war schon immer gegen dieses System und als sie Justin trifft wird ihr auch wieder klar, warum sie damals Informationen an sogenannte Rebellen weiter gegeben hat.

Gleich zu Anfang fiel mir Maddies Zwiespalt auf. Sie mag das System nicht und findet sich doch damit ab. Vor 3 Jahren hat sie einer Gruppe geholfen an Informationen zu kommen, aber ihr Vater kam dahinter und seitdem hat sie Hausarrest, bis zu ihrem 18. Geburtstag. Seitdem lebt sie nach seinen Vorstellungen und das kam mir seltsam vor. Man fällt doch nicht von einem Extrem ins Andere. Sie ist natürlich weiterhin gegen die Vorstellungen ihres Vaters, macht aber nichts dagegen. Später sagt sie über sich selbst, sie hätte sich beinahe mit ihrem Leben abgefunden.

Aber da tritt Justin in ihr Leben und macht alles durcheinander. Ganz klar ist er der heißeste Typ, den sie je gesehen hat (und wahrscheinlich auch der Einzige bis dahin) und sie ist sich ihrer Schönheit gar nicht bewusst. Typisch Jugendbuch. Wild drauf los geküsst wurde nicht, da hat sich die Autorin viel Zeit gelassen. Beide bezeichnen sich als Freunde, wobei schnell bemerkbar wurde, dass sie ineinander verliebt sind.

Allgemein haben mir die Charactere gut gefallen. Sie reagierten authentisch, hatten Angst und waren nicht oberflächlich (außer bei der jungen Liebe). Besonders Clare war mir symphatisch und auch Justin ist ein netter Kerl, der Gefühle zeigen oder auch gut verbergen kann. Er steht zu seiner Einstellung gegenüber der Digital School und auch das schöne Zitat ist von ihm.

Die sicherste Art, das Leben zu verpassen, ist herumzustehen und darüber zu reden. S. 100

Die Zukunftsvision von Katie Kacvinsky finde ich peersönlich sehr erschreckend. Aber schon jetzt sind wir dem näher als wir denken. Soziale Netzwerke bestimmen den Alltag von vielen und Zeit mit Freunden wird nur noch vor dem PC verbracht. Genau so sieht es auch im Buch aus, nur noch viel extremer. Niemand geht mehr vor die Tür, nur wenige Menschen leben offline und werden dafür schwer kritisiert und von der Regierung als Bedrohung gesehen. So könnte es in Jahren bei uns auch aussehen und das macht das Buch für mich so real und schecklich. Denn wer erstmal von Computern abhängig ist findet schwer den Weg in die Realität zurück. "Schuld" an der Digital School Verordnung war übrigens die wachsende Kriminalität auf Schulen. Der ausschlaggebende Tag war der 28 März 2049, an dem 17 Grunschulen mit Bomben gesprengt wurden und über 100 Kinder starben.

Die Handlung um Maddie und Justin war recht einfach gestrickt. Sie lernen sich in einem Chat kennen, freunden sich offline an und Maddie entfernt sich immer mehr von der digitale Welt um das richtige Leben zu genießen, sodass ihr Vater irgendwann Konsequenzen zieht. Viel passiert nicht und auch gegen die momentane Regierung wird wenig ausgerichtet. Der erste Band einer Trilogie wurde dafür genutzt, uns die Personen und die Welt in der sie leben vorzustellen. Auch von einer Rebellion kann nicht wirklich gesprochen werden. Maddie ist nie die Schlüsselfigur gewesen, eher eine Randfigur, die zuschaut, wie Justin "die Welt rettet". Langweilig wird es trotzdem nie, denn Justin macht seine Sache sehr gut. Aber eine richtige Spannung hat sich trotzdem nie aufgebaut.


Fazit: Die Grundidee war genial, allerdings hätte die Umsetzung besser sein können. Die Charactere waren mir symphatisch auch wenn Maddie an einer bestimmten Stelle sehr naiv war und der Buchtitel so gar nicht zum Inhalt passte.

Definitiv werde ich mir das Buch und den Folgeband kaufen !

short review: Harry potter und der Gefangene von Askaban

Rezension von August 2012


Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Originaltitel: Harry Potter and the Prizoner of Azkaban
Autor: Joanne K. Rowling

Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: August 1999
Gebundene Ausgabe mit 480 Seiten

ISBN: 978-3-551-35403-7
Preis: 16,90€
Empfehlung: ab 10 Jahren

 Teil einer Reihe: Nein

Kurzbeschreibung: Diesmal läuft in den Ferien alles gründlich schief. Weil Harry seine schreckliche Muggeltante mit einem Schwebezauber an die Zimmerdecke befördert hat, droht ihm jetzt der Schulverweis. Doch Harry darf zurück nach Hogwarts - und alle behandeln ihn plötzlich wie ein rohes Ei. Liegt das daran, dass ein gefürchteter Verbrecher es auf ihn abgesehen hat? Zusammen mit Ron und Hermine geht Harry der Sache nach. Und stößt auf jede Menge Geheimnisse.

Inhalt: Harry kommt das Alles komisch vor, erst als er erfährt, dass Sirius Black, ein gefürchteter Mörder, ihn sucht, wird ihm klar, warum er nicht von der Schule verwießen wurde und ihn der Zaubereriminister nett behandelt. Schon nach wenigen Monaten in Hogwarts bricht Black in Hogwarts ein, aber auch Professor Snape, Malfoy und der Verlust seines Besens machen Harry das Schuljahr nicht angenehmer.

"Harry und Ron gingen zornig ein paar Schritte auf Malfoy zu, doch Hermine war schneller – klatsch. Mit aller Kraft, die sie aufbringen konnte, gab sie Malfoy ein paar gepfefferte Ohrfeigen. Malfoy zitterten die Beine. Harry, Ron, Crabbe und Goyle standen mit aufgerissenen Mündern da"


Meinung: Hach, es ist immer wieder schön in Harry`s zauberhafte Welt zu treten. Rowling vermittelt einem das herrliche Gefühl dazu zu gehören und nicht als Außenstehende/r das Geschehen nur zu sehen, bzw. lesen. Sie schreibt am Anfang des Buch, für alle Erstleser, wer und was Harry ist, damit auch diese verstehen um was es geht. Ich, die alle 7 Bände gelesen hat, war sofort mittendrin, als wäre es nur Tage und nicht über einen Monat her, dass ich Band 2 gelesen habe. Dieses mal dauert es einige Zeit, bis Harry in Hogwarts ankommt. Nach einem Zwischenfall mit den Dursley`s haut er ab, kommt aber wohlbehalten in London an und bleibt die restliche Zeit bis zum Schulbeginn in der Winkelgasse. In Hogwarts angekommen erwarten ihn neue Lehrer, Schüler, neuer Unterrichtsstoff und mehrere Überraschungen. Als Black in die Schule einbrichtist erst eine große Aufregung, aber schon nach 2 Seiten wird kaum davon gesprochen und dann ist schon das erste Qudditch - Spiel und Black ist vollkommen vergessen. Das finde ich etwas komische, schließlich ist ein Massenmörder und nicht ein Seemann eingebrochen. Zudem gibt es hier, mit Black, einen anderen Rivalen, der im Vordergrund steht. Voldemort wird nur am Rande und im Zusammenhang mit Black erwähnt. 
Harry und seine Freunde werden nun erwachsener und machen nicht immer Dinge, die ich nicht nachvollziehen kann, wie es bei Band 1 und 2 war. Alle Personen lernt man noch besser kennen und so langsam hat man seine Lieblinge gefunden.Es kommen auch neue Personen dazu und mein Favourit war Professor Lupin, der ein düsteres Geheimnis verbirgt und den Leser noch überraschen wird. Auch findet Harry mehr über seine Familie heraus und viele Dinge aus seiner Vergangenheit werden geklärt. Wahrscheinlich erfährt man nur in diesem und dem letzten Band so viele Dinge auf einmal. Dieser Band ist düsterer als seine Vorgänger und es werden nun Bücher für Jugendliche statt für Kinder.

Fazit: Joanne K. Rowling ist es wieder gelungen den Leser in Harry`s Welt zu entführen und von Band zu Band wird es spannender, düsterer und natürlich besser.
Cover und Kurzbeschreibung via Carlsen

short review: Der kleine Hobbit

Der kleine Hobbit

Originaltitel: The Hobbit
Autor: J.R.R. Tolkien

Verlag : dtv junior
Erscheinungsdatum: November 1974
Taschenbuch mit 303 Seiten

ISBN: 3790301337
Preis: -
Empfehlung: ab 10 Jahren

Teil einer Reihe: Nein

Inhaltsangabe: Bilbo Beutlin war immer ein angesehener Hobbit. Bis der berühmte Zauberer Gandalf vor seiner Türschwelle steht und ihn ein großes Abenteuer erwartet. Mit den Zwergen macht er sich auf über Berge, durch Wälder und Flüsse um den Drachen Smaug zu bezwingen.

Vorab:  Da ich eine veraltete Ausgabe habe und wir alle das heikle Thema Urheberrecht in letzter Zeit mehr als genug durch gekaut haben, habe ich das Buch einfach abfotografiert, genau wie den Klappentext. Dieser ist weiter unten zu sehen und wird durch Anklicken größer !

Meinung: Die Filme zu Der Herr der Ringe gefallen mir so gut, dass ich unbedingt auch die Bücher lesen möchte. Allerdings fing ich lieber mit Der kleine Hobbit an, um zu sehen, ob mir der Stil des Autors gefällt.


Definitiv ist nicht abstreitbar, dass es sich bei Der kleine Hobbit um ein Kinderbuch handelt, wie schon die Altersangabe (ab 10 Jahren) zeigt. Meine Ausgabe besitzt viele Zeichnungen, die mich zum Schmunzeln brachten. In einigen neuen Ausgaben sind leider keine Zeichnungen vorhanden, wer diese also unbedingt sehen möchte, muss sich wahrscheinlich eine ältere Ausgabe kaufen.

Mit spannenden Abenteuern hatte die Geschichte wenig am Hut. Es war völlig distanziert geschrieben und Gefühle kamen gar nicht zur Geltung. Die Figuren sind flach und hatten keinen Wiedererkennungswert. Zeitweise waren Rechtschreibfehler enthalten.

Es war trotzdem informativ, wenn es darum geht, wie Bilbo an den Ring kam und welche Abenteuer er erlebt hat.

Besonders diese Rezension und auch diese auf amazon fand ich sehr informativ. Nach dem Lesen war dann klar, dass ich das Buch nicht ganz so ernst nehmen und eine neue Ausgabe lesen sollte, wenn ich nicht ganz verwirrt bei Der Herr der Ringe sein möchte.

Fazit: Ich möchte das Buch an sich nicht bewerten, da es eine veraltete Version ist und dem Original wohl nicht sehr nahe kommt. Diese Version würde ich nicht empfehlen, sondern eine neue Ausgabe. Dazu möchte ich auch eine neue Rezension schreiben. 


Neuzugang #71



Nachdem meine Ausbeute auf dem Flohmarkt so spärlich war musste ich diese Woche einfach ins Sozialkaufhaus gehen und nach Büchern (und Klamotten) schauen. Fündig wurde ich auch dort nicht so richtig. Dafür hat es bei den Kleidern besser geklappt.

Das ist mein erstes Fear Street Buch und ich bin mal gespannt, wie es mir gefallen wird.


Kurzbeschreibung: Emily lebt in einem Albtraum. Zunächst sind es nur Kleinigkeiten: Ein Pullover fehlt, ein Referat verschwindet spurlos.Aber das ist nur der Anfang. Auf Schritt und Tritt fühlt Emily sich verfolgt. Weiß ihre Stiefschwester Jessie etwas darüber? Als Emily an Jessies Tagebuch gerät, macht sie eine grauenhafte Entdeckung ... via Fear Street Fanpage

Award Time

Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mit den Awards zurück hänge. Es hängen bestimmt 7 Stück in der Warteschleife und ich komme einfach nicht dazu. Heute möchte ich mich zumindest einem Award widmen.


Erhalten habe ich den Award von Vitrinenglas, Squirrel und von Heike und Steffi.
Es waren auch ein Haufen Fragen dabei, aber ich habe einfach weder Zeit noch Lust die zu beantworten, deshalb bedanke ich mich einfach ganz freundlich bei euch :)

Rezension: Fennymores Reise oder Wie man Dackel im Salzmantel macht

Fennymores Reise oder Wie man Dackel im Salzmantel macht
Autor: Kirsten Reinhardt

Verlag : Carlsen
Erscheinungsdatum: Oktober 2011
Gebundene Ausgabe mit 144 Seiten

ISBN: 978-3-551-55582-3
Preis: 11,90€
Empfehlung: ab 9 Jahre

 Teil einer Reihe: Nein

Kurzbeschreibung: Fennymore lebt allein in dem gemütlichen großen Haus Bronks - jedenfalls seit seine Eltern verschwunden sind. Gut, dass er noch seine Tante Else hat, die ihn jeden Sonntag besucht; und sein Fahrrad Monbijou, das sich für ein Pferd hält und bergeweise Heu vertilgt! Doch als immer mehr mysteriöse Dinge in seinem Leben passieren, wird Fennymore klar: Da ist etwas faul! Sind seine Eltern vielleicht doch noch am Leben? Zusammen mit seiner neuen Freundin Fizzy geht er der Sache nach und kommt dem fiesen Doktor Uhrengut auf die Schliche ...

Meinung: Fennymore hatte in seinem Leben bisher nicht viel Glück. Vor ein paar Jahren sind seine Eltern verschwunden, seitdem lebt er mit seinem Rad Monbijou in dem Haus Bronks und jeden Sonntag kommt Tante Else zum gemeinsamen Dackelessen. Aber eines Tages taucht Tante Else einfach nicht auf und damit beginnt die große Suche nach Antworten.

Vielleicht wundert ihr euch, warum ich hier ein Kinderbuch rezensiere, wo ich doch ein großes Mädel bin. Aber manchmal möchte mein inneres Kind auch unterhalten werden und da kam die Leserunde bei lovelybooks genau richtig. Fennymores Reise oder Wie man Dackel im Salzmantel macht hörte sich nach einem spannenden, lustigen und gleichzeitig traurigen Buch an und meine Neugier war geweckt. Innerhalb eines Tages habe ich Fennymores Abenteuer gelesen und war begeistert.

Zu einem richtigen Kinderbuch gehören für mich tolle Zeichnungen und in Fennymores Reise oder Wie man Dackel im Salzmantel macht sind einfach richtig viele, tolle Zeichungen. Oft musste ich über die Zeichnungen schmunzeln, manchmal sogar lachen und einmal habe ich sogar ein klein wenig Angst bekommen. Die schönen Abbildungen haben Fennymores Abenteuer bereicht und waren ein schöner Hingucker.

Das Buch hat einen stabilen Einband, was ich für Kinder sinnvoll finde.Die Schrift ist relativ groß und besonders die Überschriften zu den einzelnen Kapiteln fand ich sehr gelungen. Mit dem Schreibstil  hatte ich keine Probleme. Die Sätze sind kurz, nur mit Fennymores Namen, der oft am Anfang eines Satzes stand, konnte ich mich nicht ganz anfreunden. Das war schon ungewohnt, aber irgendwie war das auch nur die ersten Kapitel, deshalb vermute ich, dass die Autorin das mit Absicht gemacht hat, damit sich die Kinder an den Namen gewöhnen.

Die Geschichte ist traurig, spannend, lustig und sicherlich interessant für die jüngeren Leser unter uns. Die Autorin hat eine schöne Welt erfunden, in der Fennymore lebt. Mit seinem Rad Monbijou, das sich für ein Pferd hält, Heu liebt und gerne mal Alleingänge macht. Mit Fizzy, die immer freundlich ist und keine Katzen mag. Mit seinem Lehrer, der ihm aus der Patsche hilft und mit dem Bärtigen, der einfach immer den Leser unfreiwillig zum Lachen bringt.


Fazit: Ein tolles Kinderbuch für Groß und Klein !

Neuzugang #67 + 68

Heute erreichten mich wieder 2 Buchpäckchen. The Carrie Diaries habe ich bei Caro gewonnen. Ich bin gespannt, ob ich das Buch lesen werde, da ich kein großer SatC Fan bin. Wenn die Nacht am stillsten ist ist ein Leseexemplar für eine Leserunde bei lovelybooks.


Kurzbeschreibung The Carrie Diaries via cbt
Luft anhalten, Sex and the City-Fans! Candace Bushnell hat einen Roman über Carrie Bradshaws Teeniezeit geschrieben. Was kam vor ihren drei besten Freundinnen, was vor den langen Shoppingmarathons bei Manolo Blahnik? Und vor allem: Was war noch vor Mister Big? Wie war Carries Leben ohne »Sex and the City«? Die Erfinderin der Erfolgsserie, Candace Bushnell, kennt die Antwort – und verrät sie uns: In »The Carrie Diaries« dreht sich alles um Carries wilde Teenie-Jahre.

Kurzbeschreibung Wenn die Nacht am stillsten ist via  Kunstmann
Es ist dieser Moment, den Anna wahrnimmt, um Ludwig, mit dem sie seit acht Monaten zusammen ist, ohne dass jemand davon weiß, zu sagen, was sie ihm nie gesagt hat. Von den Brüchen in ihrem Leben hat sie nicht gesprochen, nicht von dem Selbstmord des Vaters, nicht von der depressiven Mutter im Altersheim, nicht von Südafrika, wo sie lange gelebt hat, den Drogen, den Partys, der Gewalt, dem Schmerz. Das alles passte nicht in Ludwigs Welt, die sich um Macht und Erfolg, um den richtigen Style und die angesagte Musik drehte und aus der alles ausgeblendet wurde, was den schönen Schein der Oberfläche stört. Aber jetzt ist auch in Ludwigs System etwas aus dem Ruder gelaufen und er, der Überflieger, Redakteur für besondere Aufgaben bei einem Hamburger Gesellschaftsmagazin, der immer eine Antwort hat, der einsam, verschroben, fleißig und elitär ist, hat Schlaftabletten genommen, vielleicht eine Überdosis, Anna weiß es nicht. Sie sitzt wie Scheherazade an seinem Bett und erzählt. Hört er es?

short review: Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Rezension von Juli 2011, deshalb auch noch ohne Sternebewertung  

Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Originaltitel: Harry Potter and the Chamber of Secrets
Autor: Joanne K. Rowling

Verlag : Carlsen
Erscheinungsdatum: Januar 1999
Gebundene Ausgabe mit 352 Seiten

ISBN: 978-3551551689
Preis: 15,90€
Empfehlung: ab 10 Jahre

Teil einer Reihe: Ja
zur Carlsen Buchliste

Klappentext: Endlich wieder Schule!!! Einen solchen Seufzer kann nur der ausstoßen, dessen Ferien scheußlich und die Erinnerung an das vergangene Schuljahr wunderbar waren: Harry Potter. Doch wie im Vorjahr stehen nicht nur Zaubertrankunterricht und Verwandlung auf dem Programm. Ein grauenhaftes Etwas treibt sein Unwesen in den Gemäuern der Schule - ein Ungeheuer, für das niemand, nicht einmal der mächtigste Zauberer, eine Erklärung findet. Wird Harry mit Hilfe seiner Freunde Ron und Hermine das Rätsel lösen und Hogwarts aus der Umklammerung durch die dunklen Mächte befreien können?

Inhalt: Harry ist während der Ferien bei den Dursley`s. Aber jemand möchte verhindern, dass Harry wieder nach Hogwarts geht und bringt ihm viele Schwierigkeiten. In der Schule angekommen gibt es bald danach Angriffe auf Muggelstämmige mit dem Hinweis, die Kammer des Schreckens sei wieder geöffnet worden. Harry versucht natürlich heraus zu finden, um was es sich dabei handelt und wer die Schüler angreift.

Meinung: Gleich ein positiver Punkt, auch wenn man Band 1 nicht gelesen hat, versteht der Leser gleich zu Anfang worum es in Band 2 eigentlich geht. Die Autorin hat sich die Mühe gemacht, die wichtigsten Details und Ereignisse von Band 1 in das Buch mit ein zu beziehen und schafft das auch gut. Selbst wenn man Harry Potter und der Stein der Weisen erst kurze Zeit vorher gelesen hat, wird diesem dabei nicht langweilig. Diesmal stört es mich noch mehr, dass Harry sich nichr duchsetzen kann, hoffentlich ändert sich das in den nächsten Bänden. Trotzdem habe sich alle Charactere weiter entwicktelt, sind älter und reifer geworden und wachsen einem immer mehr ans Herzchen. Es ist interessant zu lesen, dass jetzt schon Dinge in die Bücher eingebracht werden, die erst in den späteren Büchern wichtige Bedeutungen haben. Es ist einfach unglaublich, wie die Autorin das schafft. Der Ablauf ähnelt stark an Band 1: Dursley`s, Schulanfang, komische Dinge geschehen und schließlich kommt das große Finale. Allerdings finde ich das nicht schlimm, bei den meisten Büchern, bzw. Filmen ist genau der gleiche Ablauf vorhanden.

Fazit: Ein weiteres super Buch über Harry und seine Freunde, welches ich mit Sicherheit noch in 50 Jahren lesen werde.

Neuzugang #66

Ich hatte eine Glückssträhne bei lovelybooks und darf bei einer weiteren Leserunde mitmachen und ein Buch erwarte ich immer noch, also bin ich erstmal mit neuen Büchern versorgt. Bei Fennymores Reise oder Wie man einen Dackel im Salzmantel macht handelt es sich um ein Kinderbuch, welches ich schon gelesen habe und euch demnächst die Rezension dazu erwartet.


Kurzbeschreibung: via Carlsen
Fennymore lebt allein in dem gemütlichen großen Haus Bronks - jedenfalls seit seine Eltern verschwunden sind. Gut, dass er noch seine Tante Else hat, die ihn jeden Sonntag besucht; und sein Fahrrad Monbijou, das sich für ein Pferd hält und bergeweise Heu vertilgt! Doch als immer mehr mysteriöse Dinge in seinem Leben passieren, wird Fennymore klar: Da ist etwas faul! Sind seine Eltern vielleicht doch noch am Leben? Zusammen mit seiner neuen Freundin Fizzy geht er der Sache nach und kommt dem fiesen Doktor Uhrengut auf die Schliche ...

short review: Saphirblau

Saphirblau
Autor: Kerstin Gier

Verlag : Arena
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Gebundene Ausgabe mit 400 Seiten

ISBN: 978-3-401-06347-8
Preis: 16,99€
Empfehlung: ab 12 Jahre

Teil einer Reihe: Ja
1. Rubinrot (2009) zu meiner Rezi
2. Saphirblau
3. Smaragdgrün (2010)

Kurzbeschreibung: Gideon und Gwendolyn sind bis über beide Ohren verliebt. Doch Liebe unter Zeitreisende birgt ungeahnte Tücken. Gut, dass Gwendolyn jede Menge Ratgeber an ihrer Seite weiß, sei es nun ihre beste Freundin Leslie oder Geisterfreund James. Nur Xemerius, ein leicht anhänglicher Wasserspeier, sorgt eher für Turbulenzen, als dass er hilft. Und als Gideon und Gwendolyn ein weiteres Mal in die Fänge des Grafen von St. Germain geraten, wird ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt ...

Meinung: Saphirblau beginnt nahtlos an seinen Vorgänger Rubinrot. Dadurch war ich gleich wieder mitten in der Geschichte, obwohl das Lesen von Band 1 schon ein paar Monate zurückliegt.

Viel weiter bringt uns dieser Band allerdings nicht. Es vergehen nur ein paar Tage und schon ist das Buch wieder vorbei. Eigentlich hat sich Gwen in Gideon verliebt und umgekehrt und dann geht doch wieder alles schief. Das Geheimnis um den Grafen, den Chronografen und um Lucy und Paul ist nur im Entenschritt angetastet worden. Ich bin, was das angeht, fast auf dem gleichen Stand wie nach Beenden von Rubinrot. Das fand ich etwas schade und habe nun die Befürchtung, Band 3 wird sich Erklärungen und Gehimnislüftungen kaum retten können.

Allerdings ist das auch eher nebensächlich. Denn Kerstin Gier überzeugt auch hier wieder durch ihren grandios humorvollen Schreibstil. Ih liebe Gwens sarakstische Art und Xemerius blöde Kommentare. Ein Dauergrinsen schlich sich in mein Gesicht und ich wurde öfter gefragt, was denn so lustig sei.

>>Schleimer!<<, sagte Xemerius. >>Die Rothaarigen sind immer Schleimer, findest du nicht auch ?<< S. 70

Außerdem muss ich meinen Frust über Gideon und Gwen loswerden. Ich hasse das ganze Liebesding der Beiden. Mal sind sie überglücklich und knutschen rum, und 2 Seiten später ist irgendwas passiert und sie reden wieder nicht miteinander. Baah, das hat mich wahnsinnig gemacht

Fazit: Obwohl ich sehr viele Kritikpunkte habe war ich doch gefesselt von Saphirblau. Auch Band 3 werde ich lesen.

Rezension: Laqua - Der Fluch der schwarzen Gondel

Laqua - Der Fluch der schwarzen Gondel
Autor: Nina Blazon

Verlag : cbj
Erscheinungsdatum: August 2012
Gebundene Ausgabe mit 384 Seiten

ISBN: 978-3570154755
Preis: 16,99€
 Empfehlung: ab 10 - 12 Jahren

Teil einer Reihe: Nein

Kurzbeschreibung: Der Dunkle Doge erwacht

Ein gruseliger, zugiger alter Palazzo, Dauerregen und eine grantige Urgroßmutter. Na großartig! Kristina und Jan sind zunächst nicht gerade begeistert, dass sie die Ferien in Venedig verbringen sollen. Dass sich des Nachts seltsame Schemen aus der Lagune erheben und katzengleich die Wände der Häuser hinaufgleiten, macht die Sache für die beiden Geschwister auch nicht besser. Als dann auch noch ihre Großkusine Sara verschwindet und sie sich auf die Spur des gruseligen Dogen begeben müssen, beginnt für die Kinder in den Gassen Venedigs ein fantastisches Abeneuer, das seinesgleichen sucht.

Meinung: Ich frage mich wirklich, warum ich erst jetzt ein Buch von Nina Blazon gelesen habe. Sie hat einen tollen bildhaften Schreibstil und lässt einen in das Buch eintauchen, als wäre man persönlich dabei und würde die Kinder auf ihrer abenteuerlichen Reise durch Venedig begleiten.

Womit ich auch gleich zum Inhalt kommen möchte. Kristina und ihr kleiner Bruder Jan sind mit ihrer Kusine Sara über Weihnachten und Neujahr nach Venedig zu Nonna gefahren. Gleich am ersten Abend tauchen mysteriöse Gestalten auf und Sachen verschwinden. Gemeinsam mit Luca und Pippa Pezzi erforschen sie Venedig und alte Familiengeheimnisse.

Schon ab der ersten Seite baut sich eine Spannung auf, die einen während des Lesens nicht mehr loslässt. Es war zu keiner Stelle langweilig. Selbst als ich dachte, jetzt ist es vorbei, wurde ich eines Besseren belehrt. Da fing die Geschichte gerade erst richtig an.

"Du wirst mir das zurückgeben, was ich durch deine Schuld verloren habe -Leben gegen Leben, Aquana. Meines gegen deines, so wie ich es vor achthundert Jahren an meinem Todestag prophezeit hatte." Seite 341

Laqua ist für jüngere Bücherwürmer geschrieben, aber auch eine alte Leseratte wie ich war gefesselt vom Buch. Venedig war ein toller Schauplatz für diesen Roman, mit all den Kanälen, Gondeln und dem historischen Hintergrund. Alles war sehr bildhaft dargestellt. Letztendlich waren es aber die Charactere die mich vollends überzeugten.

Kristina und Jan sind zwar erst 11 und 9 Jahre alt, überzeugen aber durch ihre kindliche und symphatische Art. Ich war sofort verzaubert von den Beiden und konnte sie gut verstehen. Wer will denn schon während der Ferien bei "Fremden" bleiben. Auch die Pezzi Kinder waren herzallerliebst und ein wenig Mitleid muss man einfach mit ihnen haben. Und eine kleine Liebesgeschichte bleibt den älteren oder romantischen Herzen auch nicht verweht. Sicher nicht zwischen den Kindern, lasst euch da einfach überraschen.

Immer wieder tauchen Abschnitte auf, die aus der Sicht des Dogen geschrieben sind. So wurde auch der Bösewicht tastbar und bleibt nicht nur ein Mann hinter einer schwarzen Kapuze. Diese Abschnitte sind mit Nebel markiert und auch im Buchschnitt erkennbar, wie das Bild weiter oben zeigt.


Fazit: Ein tolles Buch über Freundschaft, Familie und Magie

Neuzugang #64

An Laqua - Fluch der schwarzen Gondel lese ich momentan und bisher gefällt es mir sehr gut. Nina Blazon hat einen sehr humorvollen Schreibstil und mir schon einige Schmunzler entlockt. Die Rezension folgt mit Sicherheit noch diese und wird, wenn das Ende nicht mega schlecht ist, eine gute Bewertung haben.


Kurzbeschreibung:
Der Dunkle Doge erwacht

Ein gruseliger, zugiger alter Palazzo, Dauerregen und eine grantige Urgroßmutter. Na großartig! Kristina und Jan sind zunächst nicht gerade begeistert, dass sie die Ferien in Venedig verbringen sollen. Dass sich des Nachts seltsame Schemen aus der Lagune erheben und katzengleich die Wände der Häuser hinaufgleiten, macht die Sache für die beiden Geschwister auch nicht besser. Als dann auch noch ihre Großkusine Sara verschwindet und sie sich auf die Spur des gruseligen Dogen begeben müssen, beginnt für die Kinder in den Gassen Venedigs ein fantastisches Abeneuer, das seinesgleichen sucht.