Rezension: Percy Jackson: Diebe im Olymp

Diebe im Olymp
Autor: Rick Riordan

Info: Da ich eine Weltbild Ausgabe habe werde ich auch diese bewerten. Allerdings finden sich nur wenige Informationen darüber, deshalb verlinke ich bei das Buch in Gebundener Ausgabe und Taschenbuch bei Carlsen.

Empfehlung: ab 12 Jahren

Teil einer Reihe: Ja
1. Diebe im Olymp
2. Im Bann des Zyklopen
3. Der Fluch des Titanen
4. Die Schlacht um das Labyrinth
5. Die letzte Göttin

Kurzbeschreibung: Percy versteht die Welt nicht mehr. Jedes Jahr fliegt er von einer anderen Schule. Ständig passieren ihm seltsame Unfälle. Und jetzt soll er auch noch an dem Tornado schuld sein! Langsam wird ihm klar: Irgendjemand hat es auf ihn abgesehen. Als Percy sich mit Hilfe seines Freundes Grover vor einem Minotaurus ins Camp Half-Blood rettet, erfährt er die Wahrheit: Sein Vater ist der Meeresgott Poseidon, Percy also ein Halbgott. Und er hat einen mächtigen Feind: Kronos, den Titanen.
Die Götter stehen Kopf - und Percy und seine Freunde vor einem unglaublichen Abenteuer ...

Meinung: Auf Rick Riordan bin ich durch Die rote Pyramide gestoßen und natürlich durch den Percy Jackson Film, den ich natürlich sah, bevor ich das Buch hier gelesen habe. Und das war mal ein Leseschock für mich. So viele Unterschiede, das ist echt unglaublich. Jedenfalls gefallen mir Buch und Film, aber um die Unterschiede darin soll es heute gar nicht gehen.

Percy hielt sich immer für einen normalen 12-jährigen Jungen, der ein bischen aus der Reihe schlägt. Aber das, war er im Half-Blood-Camp erfährt, hat definitiv nichts mit ihm zu tun. Oder doch ? Percy hat eine große Aufgabe zu bewältigen und Annabeth und Grover stehen im dabei immer zur Seite.

Zwischenzeitlich ist mir immer wieder aufgefallen, wie die USA hochgelobt wird. Das soll sich in den nächsten Büchern ändern, deshalb möchte ich darüber keine weiteren Worte verlieren. Sollte es sich aber wiederholen, werde ich die Reihe höchstwahrscheinlich abbrechen.
"Ob es einem nun passt oder nicht - ... -, jetzt sind die USA das Herz der Flamme. Sie sind die große abendländische Macht. Und deshalb ist der Olymp hier. Und wir sind ebenfalls hier." (S. 92)
Die Idee, die griechiche Mythologie als wichtigen Bestandteil einfließen zu lassen, finde ich gut gelungen. So bekommt man eine andere Sicht auf die Götter und das Wichtigste, es bleibt "realistisch" und wird noch komplett umgeändert. Im Gegensatz zu Das göttliche Mädchen, welches so voll von veränderten Gottheiten, dass man gar keinen Bezug mehr zur Mytholgie hatte, hielt sich Rick Riordan Diebe im Olypm genau an die Vorgaben. Es ist gut umgesetzt und man bekommt Lust, sich mehr mit den Mythologie auseinander zu setzen.

Percy und seine Freunde trudeln von einem Abenteuer ins nächste und kommen immer glimpflich davon. Dabei ist nur eine unterschwellige Spannung, die einen dasBuch fertig lesen lässt, aber nie wirklich spannend-spannend ist. Das fand ich schade, denn daraus hätte man mehr machen können.

Man merkt, dass es ich hier um den ersten Jugendroman des Autors handelt, denn bei Die rote Pyramide war sein Stil schon um einiges besser ausgereift. Die Charactere sind hier noch wenig entwickelt, aber dennoch liebenswert und haben ihre eigenen Makel und Eigenschaften.

Und nun möchte ich doch kurz auf den Film eingehen. Die Abenteuer dort waren weniger und auch die Aufgabe an sich war komplett anders. Manche Personen kommen nie vor, dadurch auch nie die Macht, die wohl in den nächsten Bänden eine größere Rolle spielen wird. Auch das Ende war komplett anders. Der Film könnte so als abgeschlossen gelten.

Fazit: Eine tolle Idee mit durchschnittlicher Umsetzung und USA-Lobeshymnen, dazu 3 "Jugendliche", eine wichtige Aufgabe und viel Witz.
Kurzbeschreibung via carlsen

Kommentare:

  1. Ach ja, das Buch wollte ich auch schon lange gelesen haben und ich komm einfach nicht dazu^^
    Aber schöne Rezi, da bin ich ja wirklich mal gespannt wie es mir gefällt.
    Vom riesigem Unterschied zwischen Buch und Film habe ich auch schon gehört. Eigentlich finde ich sowas ja immer richtig doof... Aber da ich auch den Film zuerst gesehen habe, ist es nicht ganz so tragisch.

    lg, Steffi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Mir war der Unterschied völlig unbekannt. Das fiel mir dann erst beim Lesen auf und ich war schon ein wenig schockiert, wie dann der Film umgesetzt wurde, auch wenn ich den Film mag ;)

      Löschen
  2. Hallo,
    meine Tochter hat auch schon Band 1-3 gelesen. Ihr gefielen sie ganz gut, hat aber auch gemeint, das das Buch anders ist, als der Film.

    Lg. Heike

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich werde die Reihe bestimmt auch weiter verfolgen und bin schon gespannt wie es weiter geht :)

      Löschen
  3. Die Bücher mögen vielleicht kein Meisterwerk sein, trotzdem hab ich sie gerne gelesen, sie haben mir wirklich gut gefallen und nicht zu vergessen, ich habe eine Menge beim Lesen über die griechische Mythologie gelernt, was auch ein Pluspunkt sein sollte! Da ich das Buch vor dem Film gelesen habe, war ich sehr enttäuscht von dem Film, weil er ziemlich anders war als das Buch...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Mir haben Buch umd Film gut gefallen, bin mal gespannt auf die Verfilmung des 2. Teils ;)

      Löschen

Ich freue mich über jedes Kommentar :)