Rezension: Bis ans Ende aller Tage

Bis ans Ende aller Tage 

Autor: Jodi Picoult
Originaltitel: The Pact

Verlag: Piper
Erscheinungsdatum: April 2009
Taschenbuch mit 640 Seiten

ISBN:  978349226313
Preis: -
Empfehlung: für Erwachsene

Teil einer Reihe: Nein

Kurzbeschreibung: Wenn die Liebe über den Tod hinausgeht.
Die Golds und die Hartes sind Nachbarn in einer wohlhabenden Stadt in New Hampshire und seit vielen Jahren eng befreundet. Ihre Kinder Chris und Emily wachsen miteinander auf. Von Kindesbeinen an sind sie unzertrennlich, bis sich diese innige Freundschaft in der Highschool in eine romantische Liebe verwandelt. Die Eltern sind zufrieden, da sie mit dieser Verbindung gerechnet haben. Doch dann bricht eine völlig unerwartete Tragödie über sie herein, die das Glück von Chris und Emily zerstört …

Meinung: Jodi Picoult ist definitiv eine meiner Lieblingsautorinnen. Mit Bis ans Ende aller Tage habe ich eines ihrer ersten Bücher gelesen und muss sagen, dass sich ihr Schreibstil in den 10 Jahren ein wenig verändert hat. Ihr Grundstil ist gleich geblieben, aber sie hat sich als Autorin weiter entwickelt.

Jodi Picoult`s Romane handeln von brisanten Themen, so auch hier. Chris wird des Mordes an seiner Freundin Emily angeklagt. Vor Gericht muss er sich behaupten und nach und nach kommt die Wahrheit ans Licht.

Ja, brisante Themen sind es wirklich. Mord. Selbstmord. Missbrauch. Krankheit. Entführung.... In diesem Buch geht es hauptsächlich um das Thema Selbstmord. Am Anfang werden Chris und Emily ins Krankenhaus eingeliefert. Emily stirbt, Chris kann mit 70 Stichen genäht werden und überlebt. Aber der geplante Doppelselbstmord ging schief. Es stellt sich heraus, das sich Chris gar nicht umbringen wollte. Warum wählte Emily den Freitod oder wurde sie doch von Chris ermordet.

Leider muss ich sagen, die ganze Wahrheit kommt nie ans Licht und hier muss ich leider spoilern: Chris gibt zu die Waffe abgefeuert zu haben, jedoch nur, weil Emily es wollte. Warum Emily sich umbringen wollte, bleibt meiner Meinung im Dunkeln. Es gibt zwar einen kleinen Zwischenfall, aber deswegen muss man sich doch nicht töten .... :Auch das mit der Schwangerschaft war mir nicht genau erklärt. Ich hatte den Verdacht, das Kind wäre nicht von Chris, aber das wird nicht mal untersucht. Spoiler Ende

Die Vergangenheit der Jugendlichen soll uns die Protagonisten näher bringen. Ihre Kindheit wird geschildert, der erste Kuss, den ersten Sex und schließlich Emilys erste Andeutungen. In der Gegenwart geht es meist um den Prozess und um die Elternpaare. Chris` Schwester Kate kommt viel zu kurz, ihre Empfindungen hätten mich sehr interessiert und auch, wie ihre Freundinnen damit umgehen.

Zum Schreibstil habe ich ja oben schon etwas geschrieben. Es ist natürlich typisch Picoult, aber noch unreif. Wiederholungen verschiedenster Wörter kommen vor und diesmal finde ich den Spannungsbogen nicht so gut aufgebaut und auch das Ende konnte mich eher weniger zufrieden stellen.

Fazit: Es ist und bleibt ein Picoult Roman und daher für mich gut, leider war ich ncht so überzeugt wie bei anderen Romanen der Autorin.
Bild von mir und Kurzbeschreibung via piper

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