[Rezension ]Der Übergang (Justin Cronin)

Der Übergang

Originaltitel: The Passage
Autor: Justin Cronin

Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: Dezember 2011
Taschenbuch mit 1020 Seiten + Leseprobe

ISBN: 978-3-442-46937-6
Preis: 9,99€
Empfehlung: für Erwachsene

Teil einer Reihe: Ja
1. Der Übergang
2. Die Zwölf (Janunar 2013)
3.

Kurzbeschreibung: Das Mädchen Amy ist gerade einmal sechs Jahre alt, als es von zwei FBI -Agenten entführt und auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände verschleppt wird. Man hat lange nach Amy gesucht: der optimalen Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment, das nichts Geringeres zum Ziel hat, als Menschen unsterblich zu machen. Doch dann geht irgendetwas schief – völlig schief. Von einem Tag auf den anderen rast die Welt dem Untergang entgegen. Und nur eine kann die Menschheit vielleicht noch retten: Amy Harper Bellafonte.

Meinung: Kennt du das, wenn du ein Buch angefangen hast und es auch gut findest, aber einfach nicht weiter kommst ? Dann liegt das Buch monatelang auf deinem Nachttisch und ganz plötzlich musst du das Buch innerhalb eines Tages lesen ?!

Das war bei mir mit Der Übergang. Angefangen habe ich es, glaube ich, November oder Dezember 2012 und letzte Woche packte mich die Lust und ich wollte lesen, lesen, lesen. Blöd nur, dass ich für die Zwischenprüfung noch einige Dinge erledigen muss. Also dauerte es noch über eine Woche bis ich fertig war.


Amy ist ungefähr 6 Jahre alt als ihre Mutter sie bei Nonnen lässt und sie kurz danach von 2 FBI Agenten entführt wird. Gleichzeitig werden an Anthony Carter und weiteren Männern Experimente durchgeführt. Ziel ist die Unsterblichkeit. Entstanden ist das Ende. Die Männer brechen aus und nichts ist vor ihnen sicher. Viele Jahrzente später gibt es nur noch wenige Menschen. Peter lebt in Kalifornien, geschützt durch Zäune und Licht. Bis Amy erscheint ist sein Leben unter den gegebenen Umständen völlig normal, aber er muss wichtige Entscheidungen treffen, die Rettung oder Ende für die Menschen bedeuten.

Angst zu haben ist was anderes, wenn man von Hoffnung getragen wird. S.699

Die Handlung beginnt zu unserer Zeit bis die Männer ausbrechen und Amy erstmal verschwindet. Dann kommt ein plötzlicher Zeitsprung von 100 Jahren und alles hat sich verändert. Ich musste mich mit neuen Personen befassen und das waren wirklich sehr viele. Ich wusste gar nicht, wer nun wer ist. Nachdem ein paar deutlich rausstechen konnte ich mir Einzelheiten besser merken. Später habe ich einige Male bemerkt, wie ich Situationen oder Eigenschaften den falschen Personen zuordnete, weil ich halt anfangs die Schwierigkeiten hatte. Ich habe allerdings schon vorher unterbrochen, also lag das nicht daran.

Bevor sie Das Mädchen von Nirgendwo wurde -  das Mädchen, das plötzlich auftauchte, Die Erste Und Letzte Und Einzige, die tausend Jahre lebte -, war sie nur ein kleines Mädchen aus Iwoa und hieß Amy. Amy Harper Bellafonte. S. 11

Der Schreibstil ist sehr beschreibend, ähnlich dem von Stephen King, jedoch nicht so ausschweifend. Alle wichtigen Inforamtionen, und das sind sehr viele, sind enthalten und Unwichtiges wird auch mal weggelassen. Trotzdem wurde es ein 1000 Seiten Schinken. Und das spiegelt sich auch in den Characteren und der Handlung wider. Die Handlung beinhaltet viel Unerwartetes, Ausgeklügeltes und Authentisches. Die Charactere wirken völlig echt, als wäre ich mit ihnen in der Zukunft. Der Autor kann Gedanken und Gefühle super wieder geben, Situationen beschreiben als wäre man selbst dabei.

Es hat sicherlich seine Längen und besonders der Anfang zieht sich leicht, ist man aber über die ersten 250 Seiten hinaus möchte man am liebsten gar nicht mehr aufhören zu lesen.


Fazit: Ein gigantisches Zukunfts Szenario, völlig authentisch und begeisternd. Wegen dem kleinen Hänger gibt es aber einen kleinen Abzug. Die Reihe werde ich definitiv weiter verfolgen.
Cover und Klappentext via Goldmann

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