[Rezension] Die Saat (Guillermo Del Toro)

Die Saat

Originaltitel: The Strain
Autor: Guillermo Del Toro, Chuck Hogan

Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: Oktober 2010
Taschenbuch mit 528 Seiten

ISBN: 978-3-453-43518-6
Preis: 9,90€
Empfehlung: für Erwachsene

Teil einer Reihe: Ja
1. Die Saat
2. Das Blut (Januar 2012)
3. Die Nacht (März 2012)

Kurzbeschreibung: New York, John-F.-Kennedy-Flughafen. Eine Maschine aus Europa landet – und kommt unvermittelt zum Stehen, alle Lichter gehen aus, der Funkkontakt bricht ab. Was ist geschehen? Ein Terroranschlag? Ein Seuchenausbruch? Oder etwas ganz und gar Unvorstellbares?

Meinung: Anfang des Jahres durfte dieser Endzeit Roman bei mir einziehen un nun wurde er diesen Monat wegen der SuB Aubbau Challenge gelesen.

Ephraim und Nora werden am Wochenende zum JFK Flughafen gerufen. Dort werden sie mit einer nie dagewesenen Katastrophe konfrontiert. Nach der Landung eines Flugzeugs sind alle Passagiere an Bord tot. Nun beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen die Ausrottung der Menschheit.

Das Buch beginnt mit der Landung des Flugzeugs und endet 2 Tage bzw. Nächte später. In diesen 2 Nächten passiert unglaublich viel. Die Welt steht vor dem Chaos und Ephraim muss das Schlimmste verhindern, sofern das möglich ist.

In dieser Zeit lernen wir verschiedene Personen kennen. Der Großteil handelt von Eph und Nora, aber es gibt auch noch Handlungsstränge von Eph`s Ex Kelly, ihrem neuen Freund und Eph`s Sohn Zack, vom Rattenfänger Vasiliy, dem Händler Setrekia, dem Gangster Gus ... und noch viel mehr. Oft beginnt ein Handlungsstrang und wenn diese Person unwichtig wird, endet die Geschichte um die Person. Manchmal tauchen auch während des Buch neue Stränge auf, die sich erst als unwichtig und dann als mega wichtig entpuppen.


Manchmal war es recht langwierig, weil die Handlung durch die vielen Personen nicht voran kam. Kaum passierte etwas, wurde die Person gewechselt und manchmal vergisst man dann auch gerne, was geschehen war und wer die Person nun ist. Mit der Zeit bessert sich das und die wichtigsten Personen werden hervor gehoben.

Die Grundstimmung an sich ist düster, denn der Großteil spielt sich nacht ab und da ist es einfach grusliger als bei Sonnenschein. Vergrößert wird das durch das Verhalten des Staats und der Menschen, aber auch durch die Gestalten, die sich bald in ganz New York ausbreiten. Im Gegensatz zu vielen Büchern beginnt Die Saat nicht nachdem der Großteil der Menschen tot ist, sondern erzählt, wie es zum Chaos kommt. Diesen Blickwinkel mochte und fand ich sehr interessant.

Die Saat ist der Auftakt einer Trilogie, hat somit ein offenes Ende und lässt einen den nächsten Teil entgegen fiebern. Als Cliffhanger würde ich es nicht bezeichnen.

Fazit: Ein gelunger Auftakt mit ein paar Länger, jedoch gut durchdacht.
Cover und Kurzbeschreibung via Heyne

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