[Rezenzion] Der Torwächter - Die verlorene Stadt (Markus Stromiedel)

Die verlorene Stadt
Autor: Markus Stromiedel

Verlag: Dressler
Erscheinungsdatum: März 2013
Gebundene Ausgabe mit 288 Seiten

ISBN: 13: 978-3-7915-1944-9
Preis: 14,95€
Empfehlung: ab 11 Jahren

Teil einer Reihe: Ja
1. Der Torwächter (Februar 2012) (zu meiner Rezension)
2. Die verlorene Stadt
3.

Kurzbeschreibung: Simon ist durch das Weltentor in eine Welt gelangt, die auf merkwürdige Weise seiner eigenen gleicht und doch vollkommen anders ist. Hier trifft er zu seinem Erstaunen auf Ira oder zumindest auf ein Mädchen, das so aussieht und sich so benimmt wie die Ira, die er kennt. Doch kann Simon dieser anderen Ira und ihren Freunden trauen? Denn Freunde braucht er unbedingt: Drhan, der Fürst der dunklen Macht, ist Simon dicht auf den Fersen, während Simon versuchen muss, seinen Großvater zu finden. Zusammen mit der Gestaltwandlerein Ashakida macht sich Simon auf den Weg, und der führt die beiden mitten in das Herz der Finsternis.

Meinung: Über 1 Jahr ist es her, dass ich Band 1 Der Torwächter gelesen habe. Das Grundprinzip wusste ich noch, jedoch keine genauen Einzelheiten.

Simon ist sicher durch das Weltentor geflohen. In Drhans Welt angekommen macht er sich auf die Suche nach seinem Großvater. Aber zuerst muss er sein Leben retten und Freunde finden.

Trotz der langen Zeitspanne war ich wieder sofort in der Geschichte gefangen. Das Buch beginnt einige Tage nachdem Simon durch das Weltentor gelangt ist. In Drahns Welt ist es trostlos. Simon ist in "seinem" Dorf gelandet und auch Ira und seine "Freunde" gibt es dort.

Die Charactere mochte ich wieder sehr gerne. Simon ist einfach ein symphatischer Kerl, der gerne mal in`s Fettnäpfchen tritt. Jedoch fand ich es schade, dass zwischen den neuen und alten Freunden kein Unterschied gemacht wird. Obwohl Tomas, Filippo und Luc Simon skeptisch gegenüber stehen und für die Handlung weniger relevant sind wurde Ira wie die Ira aus Simons Welt behandelt. Sie war gleich dabei, hat ihn überall hin begleitet und alles war irgendwie ganz selbstverständlich. Dabei ist gar nicht sicher, ob Simon ihr vertrauen kann. Da hätte ich mir mehr Zweifel gewünscht.

Filmtrailer zu Band 1 Der Torwächter

Die Handlung selbst fand ich eher mittelmäßig. Es passiert wirklich sehr viel und es ist auch interessant, aber irgendwie kam das Buch nicht voran. Band 1 konnte ich kaum aus der hand legen und hier war es eher so ein Daherplätschern. Aber man muss auch beachten, dass das Buch für jüngere Leser gemacht ist und da manchmal weniger mehr ist. Auch dieser Teil der Torwächter Reihe kommt komplett ohne Gewalt und Blut aus, was ein großer Pluspunkt ist.

Den Schreibstil des Autors empfand ich als angenehm. Die kurzen Sätze und die jugendliche Aussprache passen zum Buch und zu den Charactere, da diese ja erst 13 Jahre alt sind.

Die Kapitel sind kurz, perfekt für junge und Kapitelleser. Ich mag das auch sehr, so kann ich abends Kapitel für Kapitel lesen und so, finde ich zumindest, geht das Lesen auch schneller. Am Ende bleiben weiterhin viele offene Fragen zurück, die geklärt werden wollen.

Fazit: Band 1 gefiel mir besser als Die verlorene Stadt, jedoch ist es dadurch  kein schlechtes Buch. Simon ist ein super Protagonist, aber von der Handlung hätte ich mir mehr gewünscht. Band 3 werde ich aber sicherlich auch lesen.
Cover und Kurzbeschreibung via Dressler

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