[Rezension] Enders (Lissa Price)

Enders

OriginaltitelEnders
Autor: Lissa Price

Verlag: ivi
Erscheinungsdatum: Mai 2013
Gebundene Ausgabe Ausgabe mit 352 Seiten

ISBN: 978-3-492-70264-5
Preis: 15,99€
Empfehlung: ab 14 Jahren

Teil einer Reihe: Ja
1. Starters (zu meiner Rezension)
2. Enders

Kurzbeschreibung: Die 16-jährige Callie lebt in einer Welt, in der eine unheimliche Katastrophe alle getötet hat, die nicht schnell genug geimpft werden konnten – nur sehr junge und sehr alte Menschen haben überlebt. Während die Alten ihren Reichtum seitdem stetig mehren, verfallen die Jungen einer anscheinend ausweglosen Armut. Die einzige Möglichkeit für die jugendlichen Starters, an Geld zu kommen, war bislang die Body Bank. Dort konnten sie ihre Körper an alte Menschen vermieten, um so ihr Überleben zu sichern. Callie ist es gelungen, die Machenschaften des skrupellosen Instituts zu stoppen. Doch nun sieht sie sich einer viel größeren Gefahr gegenüber: Der Old Man, der mysteriöse Leiter der Body Bank, ist entkommen und trachtet Callie nach dem Leben. In einer erbarmungslosen Jagd wird ihr klar, dass das Geheimnis des Old Man dunkler ist, als sie es jemals erahnen konnte. Denn der Schlüssel dazu liegt in ihrer eigenen Vergangenheit verborgen.

Meinung: Irgendwie war ich der Meinung, bei Starters und Enders handelt es sich um eine Trilogie. Aber falsch. Es ist eine Dilogie und damit ist Ender der Abschluss.

Callie hat Prime gestürzt, aber der Old Man ist immer noch in ihrem Kopf. Um ihn zu stürzen und um Tyler zu beschützen, verbündet sie sich mit einem engen Verwandten ihres Feindes. Aber kann sie ihm wirklich vertrauen ? Und kann sie den Old Man enttarnen ?

Hmm, ich habe das Buch heute in einem Rutsch gelesen, aber es konnte mich dennoch nicht komplett überzeugen. Schon Starters lies mich etwas enttäuscht zurück und bekam nur 3,5 Johannisherzen von mir. Auch Enders lässt mich leicht enttäuscht zurück, ich habe das Gefühl, Wichtiges ist noch nicht geklärt, aber ich kann es nicht genauer beschreiben und zudem ist das Ende so gemacht, dass es auch noch einen 3. Teil geben könnte.

Aber von Anfang an. Starters habe ich vor über einem Jahr gelesen und dementsprechend waren die Erinnerungslücken. Aber schon nach wenigen Seiten wusste ich wieder den Großteil, wie und warum und was passiert ist. Und schon befand ich mich mitten in der Geschichte, konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

Die Story birgt viele Wendungen und hält Irrungen und Wirrungen bereit und Callie stolpert mit Hyden von einer Situation in die nächste, aber ich hatte das Gefühl, sie kommen mit der Aufklärung kein Stück weiter.  Dann sind sie dort gefangen und tappen dort in eine Falle und ganz plötzlich sind sie im Hauptquartier vom Old Man. Das Ende war natürlich klar und auch dass sie in genau dieser bestimmten Situation ihrer Kraft klar wird und die Wende bringt.
Trau niemanden außer dir selbst. Und dann ziehe auch das in Zweifel. S. 48
Dazu kam, dass plötzlich der Freund der Feind war. Natürlich wird alles geklärt und dem Täter verziehen, schließlich hat er eine plausible Erklärung. Und dann wird ihm natürlich sofort verziehen. Aha. Auch weiterhin fand ich die Auflösung irgendwie .. unpassend. Mir fehlte der entscheidende Teil, der mich vom Ende überzeugte.

Eine kleine Lovestory lockerte die Geschehnisse, auch wenn diese nur wenig Raum einnimmt und gan schön lange braucht, um sich zu entfalten. Was sicher kein Minuspunkt ist, besser als so eine Liebe-auf-den-ersten-Blick-Liebe. Und auch keine Dreiecksbeziehung ensteht. Callie sagt von Anfang, wer nur ihr Kumpelt ist und wer mehr werden könnte.  Schade fand ich, das Tyler keine Rolle spielt. Ich hätte mich über mehr Szenen mit Callies kleinem Bruder sehr gefreut. 

Wie auch bei Starters ist das Buch aus der Ich-Perspektive von Callie geschrieben. Dieses Mal konnte ich auch mehr mit Callie anfangen. Sie gefiel mir besser als im Vorgänger und sie und Hyden konnten mich überzeugen, auch wenn sie gegen Ende der großen Wahrheit entgegen sehen müssen und das Ende störte mich ja, wie schon geschrieben.

Den Schreibstil der Autorin mag ich gerne. Er ist locker und leicht und weiß, wie man den Leser fesselt. Trotz der Story konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und Enders ist somit ein echter Pageturner.

Fazit: Ein Buch, welches mich mit vielen Fragen zurück lässt und dem Gefühl, etwas Entscheidendes fehlt darin. Enders fand ich weder besser noch schlechter als seinen Vorgänger Starters und erhält daher die gleiche Punktzahl. Irgendwann werde ich die Reihe aber nochmal lesen.
Cover und Kurzbeschreibung via ivi

Kommentare:

  1. Ging mir ähnlich mit "Enders", habe es auch sehr schnell gelesen, aber überzeugt war ich nicht unbedingt. Vor allem die "Wendungen" waren irgendwie so gar nicht überraschend, da war dann stellenweise die Spannung wieder komplett weg :(

    Wer weiß, vielleicht behält sich die Autorin ja vor noch einen Spinn-Off Teil zu schreiben. Möglichkeiten dazu gäbe es ja noch.

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    1. Kann ich nur zustimmen. Nach dem Lesen hatte ich immer noch Fragen und das Ende war ja mal total überzogen. Spannend find ich es eigentlich gar nicht wirklich, ich wollte halt einach wissen, wie es ausgeht.

      Es gibt ja die 2 Kurzgeschichten als e-books, hab sie mir auch auf den kindle geladen, aber irgendwie habe ich gar keine Lust, die zu lesen.

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Ich freue mich über jedes Kommentar :)