[Rezension] Pastworld (Ian Beck)

Pastworld

Originaltitel: Pastworld
Autor: Ian Beck

Verlag: loewe
rscheinungsdatum: Juni 2010
Taschenbuch mit 400 Seiten

ISBN: 978-3-7855-7156-9
Preis: 3,95€
Empfehlung: ab 12 Jahren

Teil einer Reihe: Nein

Kurzbeschreibung: Tauchen Sie ein in die nebelverhangene Atmosphäre des Alten Londons! Erleben Sie den Nervenkitzel eines authentischen Mordschauplatzes! Staunen Sie über die Tricks entzückender Straßenbengel, die sie um einen Penny anschnorren!

Meinung: Dieses Buch landete nur in meinem Warenkorb, weil es so verdammt billig war. Die 4€ hätte ich aber lieber anderswo investiert.

Inhaltlich gibt es nicht viel zu sagen. Caleb ist mit seinem Vater in Pastworld zu Besuch, wo er in einen Hinterhalt gerät und fliehen muss, da ihn die Menschen nun für einen Mörder halten. Eve lebt beim alten Jack und sie weiß, etwas oder jemand ist hinter ihr her, weswegen sie sich den Zirkusleuten anschließt, wo sie BibleMac kennen lernt. Irgendwann treffen Eve und Caleb aufeinander und kommen einem Komplott auf die Spur.

Nur zu langweilig, dass sich die beiden erst nach 2/3 des Buch treffen und bis dahin alles so vor sich hinplätschert. Irgendwann dachte ich, die beiden treffen sich nie, was ist das denn für ein blöder Klappentext (siehe Buchrücken). Aber ebenso langweilig geht es dem Ende entgegen. Und der Showdown war auch nicht der Rede wert.

Die Idee an sich ist wirklich gut. Ein riesiger Themenpark, das alte London des 19. Jahrhunderts erleben. Man erfährt aber leider nur sehr wenig über dessen Entstehung, wie die Welt draußen aussieht und die Umsetzung mit Eve und Caleb floppte total. Die Geschichte konnte mich nicht fesseln und ich musste mich echt durchringen, das Buch zu beenden.

Zudem scheint der Autor das Wort authentisch zu lieben. Alle paar Seiten kommt es vor und irgendwannn wurde es einfach nur noch nervig.

Die Charactere waren nichtssagend, vorhersehbar und genauso langweilig wie ihre Rolle. Dazu kommt, dass es mindestens 4 oder 5 Handlungsstränge gibt, bei denen man erstmal durchblicken muss. Eva, Caleb, das Phantom, der Oberboss, 2 verschiedene Ermittler, BibleMac .. ich wusste echt nicht, wo mir der Kopf steht und besonders die 2 Ermittler kann ich bis heute nicht auseinander halten.

Noch ein kleiner Pluspunkt sind die Steckbriefe und Aushänge, die das Lesen erleichtern und für Abwechslung sorgen. Diese kommen aber nicht so oft vor.

Fazit: Eine sehr originelle Idee, die leider schlecht umgesetzt wurde.
Cover und Kurzbeschreibung via loewe

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über jedes Kommentar :)