[Rezension] Böse Träume (Christopher Ransom)

Böse Träume

Originaltitel: The people next door
Autor: Christopher Ransom

Verlag: ullstein
Erscheinungsdatum: Juli 2013
Taschenbuch mit 496 Seiten

ISBN: 978-3548285191
Preis: 9,99
Empfehlung: für Erwachsene

Teil einer Reihe: Nein

Kurzbeschreibung: Es gibt sie, die perfekten Nachbarn. Mitten in der amerikanischen Vorstadtidylle schließen Mick, seine Frau Viola und die Kinder Freundschaft mit den neuen Nachbarn. Die Renders sind attraktiv, freundlich und großzügig. Und gefährlich. Sie hüten ein Geheimnis. Ein tödliches Geheimnis. Doch als Mick und seine Familie das merken, ist es fast zu spät. Sie sind in die Falle gegangen. Und es gibt keinen Ausweg mehr.

Meinung: Ach herje. Da habe ich mal Glück bei vorablesen und dann bei so einem Buch. Schrecklich, einfach schrecklich *kopfschüttel*

Mick, Amy, Kyle und Briela sind die typische Familie und bergen doch ein Geheimnis. Jeder hat so seine Probleme für sich, aber allgemein geht es ihnen gut. Bis die Renders auftauchen. Ganz langsam schleichen sie sich in das Leben der Familie und es kommen grausige Dinge ans Licht.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll ?! Zu allererst, dies ist das langweiligste, blödeste Buch, das ich in diesem Jahr bisher gelesen habe. Der Epilog ist noch wirklich spannend, wenn auch schon langatmig, aber damit könnte ich leben. Die junge Keelie wird von einem älteren Ehepaar entführt. Danach gibt es einen Wechsel und wir sind bei der Familie Nash. Es geschehen ein paar Dinge, aber nichts Nennenswertes.

Es ist einfach so langweilig. Wäre dies nicht ein Rezensionsexemplar hätte ich es vermutlich schon nach 50 Seiten abgebrochen. Wer das übrigens machen möchte, aber trotzdem das Ende wissen möchte, der liest ab Kapitel 60 zu Ende. Kein Spur an Thrillerelementen, wobei ich das Buch auch nicht als Thriller bezeichnen würde. Eher den Anfang vom Ende.

So ab Seite 50 habe ich den Großteil überflogen. Manchmal ganze Seiten, ganze Kapitel. Nur einzelne Szenen habe ich gelesen und schließlich das Ende. Das überraschte mich, konnte aber nicht überzeugen und war auch vorhersehbar.

Es kamen keine Gefühle rüber, keine Spannung, kein Mitfiebern. Nur Langeweile und das Gefühl, verarscht worden zu sein. New York Times Bestseller ? Was haben denn die Amerikaner für einen Geschmack ? Es ist durchaus logisch, zwar fehlen die passenden Erklärungen, aber was soll. Dazwischen gibt es einige heftige Patzer, wo sich das Black Berry 2 Seiten später in ein Iphone verwandelt.

Die Geschichte ist aus verschiedenen Sichten erzählten. Jedes Mitlgied der Familie bekommt eigene Kapitel und dazu kommen noch ein paar Szenen, die auf einer Insel spielen und wahrscheinlich von Renders Sicht aus geschrieben sind, sicher bin ich mir da nicht.

Einzig positiv sind die kurzen Kapitel, die oft nur wenige, machmal nur eine und selten über 10 Seiten gehen.

Fazit: Langeweilige pur. Absolut nicht zu empfehlen !
Cover und Kurzbeschreibung via ullstein

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