[short review] Maddie - Der Widerstand geht weiter (Katie Kacvinsky)


Maddie - Der Widerstand geht weiter

Originaltitel: Middle Ground
Autor: Katie Kacvinsky

Verlag: Boje
Erscheinungsdatum: Februar 2013
Gebundene Ausgabe mit 381 Seiten

ISBN: 978-3-414-82338-0
Preis: 15,99€
Empfehlung: ab 14 Jahren

Teil einer Reihe: Ja
1. Die Rebellion der Maddie Freeman (zu meiner Rezension)
2. Der Widerstand geht weiter
3. noch keine Informationen

Kurzbeschreibung: Auch nachdem Maddie bei ihrem Bruder in L.A. eingezogen ist, setzt sie ihren Kampf fort. Gemeinsam mit Justin hilft sie Jugendlichen, die der Digital School den Rücken kehren wollen. Doch dann wird Maddie geschnappt und von der Polizei in eine Jugendstrafanstalt gesteckt. Hier werden alle inhaftiert, die sich gegen das System stellen. Isolationshaft und Gehirnwäsche sind im Gefängnis an der Tagesordnung und der Wille der meisten Insassen wird innerhalb kürzester Zeit gebrochen. Maddie ist lange standhaft! Doch die Haftbedingungen zermürben auch sie und schließlich ist sie kurz davor, aufzugeben. Wie soll sie alleine im Gefängnis gegen die übermächtig erscheinenden Gegner bestehen? Erst als der junge Aufseher Gabe ihr zu verstehen gibt, dass er auf ihrer Seite steht, schöpft Maddie neue Hoffnung. Aber um das System zu besiegen, muss sie sehr weit gehen ...

Meinung: Ach, wie war ich damals von Der Rebellion der Maddie Freeman begeistert und wie hab ich mich auf die Fortsetzung gefreut. Nur schade, dass mich diese so gar nicht überzeugen konnte.

Maddie wohnt nun bei ihrem Bruder, lebt aber weiter in der realen Welt. Das ist vielen hohen Leuten weiterhin ein Dorn im Auge und nach einer Befreiungsaktion kommt Maddie selbst in eine Jugendstrafanstalt. Sie rebelliert gegen die Maßnahmen der Anstalt und muss lernen, auf sich selbst zu vertrauen.

Sie ist über die Hälfte in dieser Anstalt gefangen und es war echt langweilig. Anfangs ist es noch ganz interessant, wie sie sich gegen die Medikamente wehrt, aber mit der Zeit wirkt es, genau wie Maddie, abgedroschen. An dieser Stelle muss ich etwas spoilern: Jemand erfindet ein Heilmittel gegen diese Medikamente und sie werden sofort in die Schule eingeschleußt. Schon mal was von Langzeitwirkungen gehört ? Ist ja nicht so, als könnten die Jugendlichen in den nächsten 10 Wochen, Monaten, Jahren einfach tot umkippen oder durch drehen. Ende

Mir fehlte die Tiefe in diesem Roman. Es gab keine Gefühle, keine Emotionen. Alles wirkte gestellt, gekünstelt und ich war sehr enttäuscht. Die Grundidee mit der digitalisierten Welt finde ich aber weiterhin gut.

Man vergisst seine Probleme nur allzu leicht, wenn man vor ihnen weglaufen kann. Man vergisst, dass es anderen Leuten schlecht geht, wenndas eigene Leben perfekt, bequem und ungefährlich ist. Man gerät in Versuchung, für immer in diesem sicheren Kokon zu bleiben. S. 291/292

Was mich jedoch noch stutzig macht ist die Tatsache, dass eine Gruppe Jugendlicher den Behörden Angst macht. Ich meine, die sind zwischen 16 und höchstens 25 Jahren alt. Das wirkt schon irgendwie unrealistisch, besonders mit Justin als Anführer. Zudem holen die 800 Leute aus der Anstalt, wie haben die das angestellt ? Meine Güte, das Buch war echt dämlich.

Fazit: Leider ein sehr schwächlicher Mittelband, der mich nicht überzeugen konnte.
Cover und Kurzbeschreibung via Boje

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