[Rezension] Sturmtöchter (Josephine Pennicott)

Sturmtöchter

Originaltitel: Currawong Manor
Autor: Josephine Pennicott

Verlag: List
Erscheinungsdatum: März 2014
Taschenbuch mit 416 Seiten

ISBN: 9783471350874
Preis: 16,99€
Empfehlung: für Erwachsene

Teil einer Reihe: nein

Kurzbeschreibung: Elizabeth hat ihren Großvater nie kennengelernt. Der berühmte Maler war für einen ungeklärten Mord hingerichtet worden. Umso überraschter ist Elizabeth, als sie von seiner letzten großen Muse, der schillernden Ginger, eingeladen wird, sie auf dem früheren Familienanwesen zu besuchen. Sie reist in die magisch schöne Landschaft der Blue Mountains, um mehr über die faszinierende alte Frau zu erfahren. Doch als sie in dem vernachlässigten Herrenhaus eintrifft, ist Ginger abweisend. Fragen zur Familiengeschichte weicht sie aus. Elizabeth ist verzweifelt, aber entschlossen, Gingers Vertrauen zu gewinnen. Als sie erkennt, was sie beide verbindet, ist es fast schon zu spät.

Meinung: Ich finde der Klappentext verrät so einiges und man kann sich schon einiges denken und ich wollte herausfinden, ob ich mit meiner Vermutung richtig lag oder nicht, weswegen ich mich direkt bei vorablesen beworben habe.

Elizabeth kennt ihre Vergangenheit, die Geschichte ihres Großvaters, der seine kleine Tochter ermordet haben soll, und nun begibt sie sich zum ersten Mal auf Currawong Manor, wo der Künstler mit seiner Familie und den Musen lebte, um ein Buch darüber zu verfassen. Sie taucht dabei immer tiefer in die Geheimnisse der Familiengeschichte ein.

Hmm, klingt recht interessant. Mal davon abgesehen, dass sich jeder normale Mensch denken kann, was diese Verbindung bedeuten wird und ja, ich lag richtig... Es war schon sehr langweilig. Die Geschichte ist extrem langatmig und oft habe ich Sätze und sogar ganze Seite überflogen. Gegen Ende hin habe ich dann wieder genauer gelesen, um die Auflösung nicht zu verpassen, aber die war wirklich mau und kaum der Rede wert. Schade.
Die Gedanken des Vaters, die unausgesprochenen Träume der Mutter prägen den Weg des Kindes. Wir sind gefangen in diesem Netz aus elterlichem Schicksal, wenn man so will, aus dem Flüstern unserer Zeugung und der Zeit im Mutterleib. S. 352
Die Charaktere mochte ich auch weniger. Elizabeth ist extrem naiv und damit war sie wirklich nervig. Ginger war eine hohle Nuss und war ebenso nervig mit ihrem Getue. Nick war ein Macho und ihn mochte ich bis zum Schluss nicht und daher kann ich das Ende noch weniger nachvollziehen. Auch die restlichen Personen waren nicht besonders herausragend und waren eher zur allgemeinen Unterhaltung da, als etwas zur Handlung beizutragen.

Fazit: Langatmig, langweilig und nicht empfehlenswert. 
**

Cover und Kurzbeschreibung via List

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über jedes Kommentar :)