[Rezension] Delirium (Lauren Oliver)

Delirium

Originaltitel: delirium
Autor: Lauren Oliver

Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: Oktober 2011
Ebook mit 416 Seiten

ISBN: 978-3-646-92207-3
Preis: 7,99€
Empfehlung: ab 14 Jahren

Teil einer Reihe: Ja
1. delirium
2. pandemonium
3. requiem

Kurzbeschreibung: Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.

Meinung: So viele sind begeistert von dieser Trilogie und auch mich sprach der Klappentext an. Leider wurde ich extrem enttäuscht.

Die Liebe ist eine Krankheit und bald wird auch Lena dagegen immun sein. Bei der Evaluierung sieht sie zum ersten Mal Alex und ihn darauf ein weiteres Mal. Bald verliebt sie sich ihn und und muss feststellen, dass die Liebe gar keine so schreckliche Krankheit ist.

Ich muss sagen, es war wirklich tödlich langweilig. Die Handlung besteht aus Lenas Hoffen auf ihre OP, dann ist sie verliebt und ja. Es passiert wirklich absolut nichts Interessantes oder ansatzweiße spannendes. Beim Ende wollte die Autorin anscheinend noch etwas Action einbauen, aber das war ja absoluter Quatsch, dass der Kerl da nicht mit rüber ist. Herrje, also so eine vorhersebar und jugendbuchtypische Handlung habe ich schon lang nicht mehr gelesen.

Lauren Olivers Wenn du stirbt zieht dein ganzes Leben an dir vorbei sagen sie richtig gut, aber von dem tiefgehenden Schreibstil habe ich nicht mehr viel gemerkt. Es war einfach normal, nichts Besonderes mehr, wie ich es eigentlich von der Autorin kannte.

Auch die Charaktere waren fade. Natürlich macht Lena die typischen Phasen des Typischen durch und ist erst vollkommen vom System überzeugt und ganz plötzlich haut sie ab. Natürlich.... Hana fand ich ganz ok, aber mehr auch nicht und Alex war am wenigsten überzeugend.

Die Grundidee ist wirklich genial und wurde leider total verkorkst. Die Cover der Trilogie gefallen mir recht gut, dieses am besten, aber weitere Teile werde ich defintiv nicht lesen, sondern mir von jemandem erzählen lassen, wie die Trilogie endet. Da Band 3 sowieso extrem viele schlechte Rezensionen hat, kann ich wohl kaum etwas falsch machen.

Zudem erfährt man wirklich gar nichts über die Hintergründe. Vor ein paar Jahren gab es mal einen Krieg und weiter. Wer ist jetzt an der Macht ? Wie sind sonst die Prinzipien ? Wie kam es soweit ? Sogar mit Ally Condies Die Flucht würde ich es vergleichen. Das war ja genauso öde und herzzerreißend langweilig.

Fazit: Tolle Grundidee, aber miese Umsetzung mit wenig überzeugenden Characteren.
*`

Cover und Kurzbeschreibung via Carlsen

Kommentare:

  1. Das ist ja schade... Hatte eigentlich schon länger mit dem Gedanken gespielt, das mal zu lesen.
    Und wenn ich weiß, dass spätestens der dritte Band überwiegend schlechte Kritiken bekommt, dann lass ich es lieber gleich ;)
    Tolle Rezension!

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über jedes Kommentar :)