[Rezension] Phantasmen (Kai Meyer)

Phantasmen
Autor: Kai Meyer

Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: März 2014
E-book mit 400 Seiten

ISBN: 978-3551582928
Preis: 13,99€
Empfehlung: ab 14 Jahren

Teil einer Reihe: Nein

Kurzbeschreibung: Eines Tages tauchten sie aus dem Nichts auf - die Geister der Toten. Millionen auf der ganzen Welt, und stündlich werden es mehr. Sie stehen da, bewegungslos, leuchtend, ungefährlich. An der Absturzstelle eines Flugzeugs, mitten in Europas einziger Wüste, warten zwei junge Frauen auf die Geister ihrer verunglückten Eltern. Rain hofft, die Begegnung wird ihrer jüngeren Schwester Emma helfen, Abschied zu nehmen. Auch Tyler, ein schweigsamer Norweger, ist auf seinem Motorrad nach Spanien gekommen, um ein letztes Mal seine große Liebe Flavie zu sehen. Dann erscheinen die Geister. Doch diesmal lächeln sie. Und es ist ein böses Lächeln.

Meinung: Yaay, ein neues Buch von Kai Meyer. Nach der Wellenläufer Trilogie versuche ich es immer mal wieder mit dem Autor, aber es will nicht so recht klappen.

Rain und ihre Schwester Emma sind gerade auf dem Weg in Spanien um den Ort zu besuchen, an dem ihre Eltern ums Leben kamen, denn bald werden ihre Geister dort erscheinen, so wie viele Millionen vor ihnen. Und tatsächlich, sie tauchen auf und sie lächeln. Jeder der in die Umlaufbahn der sogenannten Smilewaves gelangt stirbt an einem Herzinfarkt. Emma und Rain haben Glück und kommen noch rechtzeitig aus dem Radius aber schon bald müssen sie feststellen, dass hinter den Geistern mehr steckt als eigentlich erwartet.

Ohje ohje ohje, was hat sich der Kai da nur wieder gedacht. An sich klingt die Handlung super gut, aber die Umsetzung ist einfach nur... naja ... fürchterlich. Da fängt es schon an, dass Dinge angefangen und nie zu Ende gebracht werden. Rain mit ihrer Afrika Phobie ist einfach nur schwachsinnig... wegen 2 Tagen und 1 Nacht... wir wollen es mal nicht übertreiben, und dann tauchen natürlich genau DIE auch noch DORT auf und verfolgen sie. Waah, also blöder geht es doch nicht oder.

Die Charaktere sind auch eher vorhersehbar. Über Rain sage ich ja oben schon was. Das ist auch allgemein nicht besser. Emma ist natürlich etwas besonderes und dass sie im Laufe des Buches noch eine sehr wichtige Rolle spielen wird ist ja wohl klar. Tyler ist ein wenig seltsam und rennt seinen Träumen hinterher. Komisch, komisch alles. Die Bösen waren eher doof-abergläubisch-böse statt böse-böse, aber was solls.

Das Ende war auch total lachhaft. Die Füchse spielten eine super wichtige Rolle. Nicht. Ich habe während des Lesens die ganze Zeit gelacht, weil es so unglaubwürdig und einfach so vorhersehbar war. Ich habe dann anderen erzählt, von was das Buch und genau diese Szene handelt und diese meinten auch nur: ahja...

Fazit: Idee an sich sehr gut, aber die Umsetzung ist miserabel, die Charaktere nervig und die Handlung einfach nur zum auslachen gut.
*`

Cover und Kurzbeschreibung via carlsen

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