[Rezension] Die Welt, wie wir sie kannten (Susan Beth Pfeffer) *`

Die Welt, wie wir sie kannten

Originaltitel: Life as we knew it
Autor: Susan Beth Pfeffer

Verlag: carlsen
Erscheinungsdatum: September 2012
Taschenbuch mit 416 Seiten

ISBN: 978-3-551-31203-7
Preis: 9,99€
Empfehlung: ab 12 Jahren

Teil einer Reihe: Ja
1. Die Welt, wie wir sie kannten
2. Die Verlorenen von New York
3. Das Leben, das uns bleibt

Kurzbeschreibung: Gespannt verfolgt Miranda zusammen mit ihrer Familie und der ganzen Nachbarschaft, wie ein Asteroid auf dem Mond einschlägt. Doch dadurch wird der Mond unerwartet aus seiner Umlaufbahn geworfen und die Welt gerät über Nacht aus den Fugen: Flutkatastrophen, Erdbeben und extreme Wetterumschwünge bedrohen die Zivilisation. Miranda und ihre Familie müssen lernen, dass gerade jetzt die kleinen Dinge zählen: Feuerholz, Klopapier, eine Dose Bohnen, Aspirin. Und dass sie alle zusammen sind.

Meinung: Ein hochgelobtes Buch in der Bloggerwelt.. nur bei mir wolltes wieder nicht gut ankommen.

Ein Asteroid schlägt auf dem Mond ein und dieser gerät aus seiner Umlaufbahn, was auf der Erde zu etlichen Naturkatastrophen kommt. Die Zivilisation ist schon bald eingestürzt und Miranda und ihre Familie müssen bald ums Überleben bangen.

Der Anfang des Buchs ist tatsächlich der interessanteste Teil der Geschichte, da passiert wenigstens was. Nach dem Aufprall fängt Mirandas Mutter an, Lebensmittel und dergleich daheim zu bunkern und bald besteht die Handlung nur noch aus belanglosen Details. Das gesamte Buch ist aus der Sicht Mirandas geschrieben, genau genommen schreibt sie in ihr Tagebuch, welches wir gerade lesen.

Das Ende war dann noch blöder. Spoiler ! Miranda geht in die Stadt um zu sterben, da sie ihrer Familie keine zusätzliche Last sein möchte (haha, die haben ja auch so viel Überlebenschancen), nur um dann dort den Bürgermeister vorzufinden, der Lebensmittel verteilt. Das Schlimmste ist überstanden ! Spoiler Ende !

Durch die Ich-Perspektive bekommt man nur wenig Einblick in das Gefühlsleben der anderen Personen und auch von Miranda selbst habe ich nichts mehr im Gedächtnis. Das ganze Tagebuch hätte man auch die Hälfte reduzieren können. Es war einfach nicht spannend, wenn es denn überhaupt eine richtige Handlung gab.

Schon nach 100 Seiten habe ich mich gelangweilt und hätte das Buch am liebsten abgebrochen. Die Reihe werde ich keinesfalls weiter verfolgen und auch dieses Buch wieder verkaufen/tauschen.

Fazit: Keine Handlung, nichtssagende Charaktere und Spannungslosigkeit.

Cover und Kurzbeschreibung via carlsen

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