[Rezension] Lolito (Ben Brooks)

Lolito // Lolito // Ben Brooks
Atrium // Februar 2015 // Gebundene Ausgabe mit 272 Seiten
978-3-85535-055-1 // 18,00€ // für Erwachsene // Keine Reihe

Kurzbeschreibung: Der 15-jährige Etgar ist mit seinem Hund Amundsen allein zu Haus. Als er über Facebook herausfindet, dass seine Freundin ihn betrogen hat, bricht es ihm das Herz. Im Internet begibt er sich auf eine Reise durch immer zweifelhaftere Chatrooms und Single-Börsen. Dort trifft er auf Macy, der er sich am Bildschirm als jungdynamischer Hypothekenmakler vorstellt. Hals über Kopf stürzen sich die beiden in eine Cyber-Affäre, und bald taumelt Etgar zwischen nackter Panik und der aufregenden Erkenntnis, dass im Internet einfach alles möglich ist. Aber dann will Macy Etgar nicht mehr nur im Internet treffen. Mit schlotternden Knien, schweißnassen Händen und Omas Erbe auf dem Konto checkt Etgar in einem Hotel ein. In der Lobby tritt ihm Macy entgegen, sie ist schön, sie ist sexy – und sie entpuppt sich als 46-jährige Schulleiterin. (via Atrium)
Meinung: Ein Buch, welches mich direkt ansprach, aber von dem ich irgendwie etwas anderes erwartet hatte.

Etgar findet heraus, das seine Freundin Alice ihn betrogen hat. Für ihn stürzt eine Welt zusammen und er vergräbt sich mit seinen 15 Jahren in Alkohol und Cybersex. Zum Glück sind seine Eltern gerade nicht da und so hat die Chance seine Ferien ungestört zu genießen. Im Netz trifft er dann irgendwann auf Macy, mit der er ein paar vergnügliche Stunden verbringt. Sie macht ihm den Vorschlag, sich in London zu treffen ...

Die Jugend von heute ist einfach nicht mehr das, was sie mal war. Eine andere Leserin regte sich extrem darüber aus, wie verkorkst Etgar ist, aber ganz ehrlich. Etgar ist noch harmlos. Ich bin selbst noch nicht so alt und kann versichern, das Alkohol, Sex und Drogen zum Wochenende dazgehören wie Pornos, Handys und Eltern, die von nichts eine Ahnung haben. Daher konnte ich mich gut in Etgar hineinversetzen und seine Handlung nachvollziehen, auch wenn ich sie nicht gutheiße.

Der Schreibstil des Autors, der übrigens in genau in meinem Alter ist, ist sehr flüssig und schnell zu lesen. Anfangs fand ich ihn etwas abgehackt, da die Sätze sehr kurz sind. Man gewöhnt sich allerdings mit der Zeit daran. Alice Gedichte dagegen waren für mich nichtssagend und unnötig. 

Fazit: Ein Bild über unsere heutige Jugend, realitätsnah und realistisch erzählt.
3,5/5

Kommentare:

  1. Hallöchen,
    hach liebe Bücher mit diesem Thema, ich kann nicht mal sagen, warum mich das so anspricht, aber ich liebe sowas einfach. ich werde dieses Buch lesen müssen. :D Okay, ich gebe zu ich freue mich drauf. Danke für deine schöne Rezension und das aufmerksam machen auf das Buch. :)

    Liebst, Lotta

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    1. Dann mal viel Spaß beim Lesen und sag mir doch Bescheid, wie es dir gefallen hat :)

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