[Rezension] Das Gegenteil von Einsamkeit (Marina Keegan) **

Das Gegenteil von Einsamkeit // The Opposite of Loneliness // Marina Keegan
S.Fischer // März 2015 // Gebundene Ausgabe mit 288 Seiten
978-3-10-002276-9 // 18,99€ // ab 16 Jahren // Keine Reihe

Kurzbeschreibung: Nur wenige Tage nach ihrem Yale-Abschluss stirbt die 22jährige Marina Keegan bei einem Autounfall. Und hinterlässt der Welt brillante Stories voller Lebenslust. ›Das Gegenteil von Einsamkeit‹ bewegt Millionen Menschen in hundert Ländern. Marina Keegan war ein Ausnahmetalent. Sie vereint schwerelosen, sensiblen Optimismus mit literarischer Reife. Die Stories sind klangvoll, witzig, und doch gebrochen, manchmal wild und angriffslustig; sie sind ein stürmisches Plädoyer für die Jugend, die Lebensfreude, begeistern durch ihre Hoffnung und Entschiedenheit: Lasst euch nicht gleich von McKinsey anheuern, findet eure Bestimmung, habt Vertrauen in eure Zukunft! Eine flammende Aufforderung, die eigene Jugend und den Sinn des Lebens (wieder) zu entdecken. (via S. Fischer)
Meinung: Einsamkeit fühlt niemand gerne und doch gehört es zum Leben dazu. Der Titel sprach mich direkt an und auch der Klappentext wirkte interessant.

Das Buch enthält 9 Kurzgeschichten und 8 Essays von Marina Keegan. Die Theman sind dabei unterschiedlich. Ob von Paaren, Walen, Liebe, Trostlosigkeit, Partnerschaft und noch mehr.

Leider hat es mir nicht so gut gefallen. Die Geschichten waren allesamt ganz nett, aber einfach nichts Besonderes. Der Schreibstil ebenso. Da war nichts poetisches, keine Gefühlsregung wollte er in mir wecken. Eventuell ist der gewisse Charme beim Übersetzen verloren gegangen, aber das kann ich nicht beurteilen und werde es auch nicht. Ich kann nur bewerten, was ich auch lese, und das hat mir leider nicht gefallen.

Man wird irre geführt vom Klappentext, vom tragischen Tod Marinas und man möchte wirklich, dass sie grandiose Stories hinterlassen hat. Mich persönlich haben die Geschichten nicht angesprochen. Warum wir uns um Wale kümmern und Aufs Korn genommen waren dabei noch annehmbar und gefielen mir recht gut.

Trotzdem. Weder Stories noch Essays können wirklich Gefühle vermitteln oder sind ein stürmisches Playdoyer für die Lebensfreude, wie der Buchrücken aussagt. 

Fazit: Das Gegenteil von Einsamkeit kann zwar äußerlich, aber nicht innerlich überzeugen.

Kommentare:

  1. Hallo,
    also alleine vom Cover würde ich jetzt nicht zum Buch greifen, wenn man jedoch einmal den Klappentext liest macht es das ganze Buch interessanter (eben auch da es ziemlich sentimental wird da es sich um eine Verstorbene „Autorin handelt“ (ich hab gleich mal bei Google geschaut), da hab ich es wirklich gleich mit dem schlechten Gewissen zu tun bekommen das ich das Cover nicht schön find :D).
    Schöne Rezension, ich kann mir ähnlich wie du vorstellen das vielleicht die Übersetzung nicht ganz gelungen ist, vielleicht schau ich mal bei Barnes & Nobles vorbei und halt die Augen nach der englischen Ausgabe offen. :D.
    Liebe Grüße
    Viki

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    1. Habe auch ein kleines bisschen ein schlechtes Gewissen weil es mir nicht gefiel. Aber was soll man machen ? Aber ich kann mir vorstellen, dass das auch zum Hype des Buchs führt. Keiner traut sich es schlecht zu finden... Vielleicht ist es im Englischen echt besser, kannst ja mal rein lesen :)

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    2. Stimmt, dass kann ich mir auch gut vorstellen das sich eben niemand traut es schlecht zu finden.

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  2. Hallöchen.
    Oh je, das klingt ja nicht so wirklich berauschend. D:
    Ich hoffe, dass mir das Buch als Hörbuch besser gefallen wird. x:

    Liebst, Lotta

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    1. Wünsche dir viel Spaß beim Hören und bin mal gespannt auf deine Meinung :)

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