[Rezension] Stadt der Verborgenen (Mirjam H. Hüberli) *

Stadt der Verborgenen
Autor: Mirjam H. Hüberli

Verlag: impress
Erscheinungsdatum: April 2015
eBook mit 288 Seiten

ISBN: 978-3-646-60096-4
Preis: 3,99€
Empfehlung: ab 14 Jahren

Teil einer Reihe: Phoenicrus Trilogie
1. Stadt der Verborgenen
2. Akademie der Gebrannten
3. ?

Kurzbeschreibung: »Es ist nur ein alter Brief!«, versucht Zara sich einzureden, als sie den zerfledderten Umschlag zwischen zwei Buchseiten entdeckt. Doch mit dem Fund ist nichts mehr so, wie es mal war. Sogar die wirren Erzählungen ihres senil geglaubten Großvaters ergeben plötzlich Sinn. Zara hat eine Schwester! Yosephine – verschwunden, ebenso wie all die Erinnerungen an sie. Und der Brief ist nur der Anfang einer langen Kette von Hinweisen. Zusammen mit ihrem Großvater und dem draufgängerischen, aber doch faszinierenden Ben macht sie sich auf die Suche nach Yosephine und der sagenumwobenen Stadt der Verborgenen. Nur, wie findet man einen Menschen, an den man keinerlei Erinnerung mehr hat? Und einen Ort, der nicht gefunden werden will?

Meinung: Der Klappentext klangt so super und man hätte so viel daraus machen könne. Stattdessen gibt es Liebesgeplänkel und viel Gerede um Nichts.

Zara findet einen Brief mit einem Bild und Abschiedsworten. Darauf ist sie zu sehen und daneben ein Mädchen, das genauso aussieht wie sie. Erst als ihr vermeintlich seniler Opa ihr von ihrer Zwillingsschwester Yosi erzählt ergibt das alles einen Sinn. Oder doch nicht ? Gemeinsam mit Ben machen sie sich auf die Suche nach der Stadt der Verborgenen.

Ohje, nach der Einleitung könnt ihr euch wohl schon denken, wie mir das Buch gefiel. Nämlich gar nicht. Die Handlung bestand nicht mal. Den kompletten Inhalt hätte man auf 50 Seiten schreiben können. Meist geht es um belanglosen Kram und vor allem um Zara, wie sie sich immer mehr und natürlich ungewollt und heftig in Ben verliebt. Dann noch wenige Seiten über die Phoenicrus, noch weniger Seiten um die Akademie. Es war echt langweilig.

Zudem ist man ewig auf der Suche nach Antworten. Der kurze Roadtrip endet und beginnt wieder und dann werden sie wieder aufgehalten und am Schluss sind sie immer noch nicht angekommen. Dafür hatten Zara und Ben eine tolle Liebesnacht, wollen ihre Gefühle immer noch nicht preisgeben und dann kommt ein kleines Geheimnis an die Luft, bei dem natürlich Zara völlig durch dreht und völlig kindisch reagiert. Puhh. Und dann ist es zum Glück auch schon vorbei.

Auch der Schreibstil trug nicht gerade zur Erheiterung bei. Zwischen simplen und einfach gestrickten Sätzen meint die Autorin plötzlich, ihre poetische Ader schwingen zu müssen und übertreibt es mit Landschaftsbeschreibungen und verliert sich im Gefühlswirrwarr.

Zara wirkt anfangs ganz nett und aufgeweckt, aber das vergeht im Laufe des Buchs. Erst glaubt sie ihren Großvater natürlich nicht und dann ganz plötzlich doch und sie sind mit Ben, den sie gerade mal ein paar Tage kennt, auf einem Wochenendtrip um Antworten zu finden, zu denen sie nicht mal Fragen haben. Der Großvater ist ein, nicht wirklich lustiger, Lückenfüller, der bei der breiten Masse jedoch gut ankommt. Weiß der Geier wieso, er bringt nach den ersten 50 Seiten keine nennenswerte Handlung zustande. Auch Ben bringts nicht wirklich. An den Charakteren ist einfach Null Emotion. Null Gefühl und Null Charaktereigenschaften.  


Fazit:  Mit dem Wort Langweilig lässt sich das Buch sehr gut beschreiben. Den Rest der Trilogie werde ich auf keinen Fall lesen.

Cover und Kurzbeschreibung via impress

1 Kommentar:

  1. Huhu,
    ohh je ich mochte das Buch wirklich richtig gerne und der Opa kam bei mir richtig gut an hahaha. :D Aber ich kann deine Punkte die du eben nicht an dem Buch magst Nachvollziehen. :D
    Liebe Grüße
    Viki

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