[Rezension] Perfekt ist jetzt (Tim Tharp) ****

Perfekt ist jetzt // The Spectacular Now // Tim Tharp
magellan // Juli 2014 // Gebundene Ausgabe mit 336 Seiten
978-3-7348-5003-5 // 16,95€ // ab 14 Jahren // Keine Reihe

Kurzbeschreibung: Das Leben ist gut zu Sutter Keely. Eine Party, Publikum und ein Bier (oder zwei) – mehr braucht er nicht, um gut drauf zu sein. Klar, in der Schule lief es schon mal besser und mit der Uni wird es wohl nichts werden. Aber sein Job ist okay und nach einem Whisky (oder zwei) sieht die Welt sowieso ganz anders aus. Bis zu dem Morgen, an dem er in einem fremden Vorgarten aufwacht und Aimee trifft. Dass er ein Mädchen wie sie – lieber ein Buch lesen als Party machen, lieber große Zukunftspläne schmieden als in den Tag hinein leben – anziehend findet, überrascht ihn selbst am meisten. Bevor Sutter bis drei zählen kann, ist er verliebt. Zum ersten Mal hat er die Chance, das Leben von jemand anders besser zu machen – oder es für immer zu ruinieren. (via magellan)
MeinungPerfekt ist jetzt stand schon länger auf meiner Wunschliste und als ich gestern aus Frust im Buchladen war, habe ich es spontan mitgenommen und auch direkt gelesen.

Sutters Leben besteht aus Partys, Alkohol und seinen wechselnden Freundinnen. Aber irgendwie fühlt er eine Leere in sich, nachdem Cassidy Schluss macht, und er betrinkt sich hoffnungslos. Am nächsten Morgen weckt ihn Aimee, in einem fremden Vorgarten und hilft ihr. Die beiden freunden sich an und werden bald ein Paar. Die Frage ist nur, tut sie ihm gut, oder hat er einen schlechten Einfluss auf sie ?

Die Handlung konnte mich direkt in ihren Bann ziehen und erinnerte mich irgendwie, abgewandelt, an meine eigene Lovestory :D (Keine Sorge, uns geht es gut und wir sind auch keine Alkoholiker :D) Der Plot war nicht unbedingt neu, aber aus der Sicht eines jungen Mannes kannte ich es bisher nicht.

Sutter war mir zwar an sich symphatisch, aber im wahren Leben hätte ich ihn wohl belächelt und mich von ihm distanziert. Ja, er hat definitiv ein Alkoholproblem und zieht Aimee mit in diesen Strudel aus Alkohol und Liebe. Aimee hat durch ihre Art einige Symphatiepunkte, aber mit der Zeit bekommt man auch Mitleid mit beiden und wünscht ihnen, dass sie aufwachen und ihr Leben ändern.

Das Thema ist wichtig und ergreifend geschrieben. Und, ich konnte es nicht glauben, es gibt SEX !! Oh mein Gott :D Endlich ein Jugendbuch, in dem das Thema nicht totgeschwiegen wird. Mit 18 Jahren ist es üblich Sex zu haben und in unserer Zeit auch vollkommen in Ordnung.

Fazit: Perfekt ist jetzt konnte mich durch das wichtige Thema und dem einzigartigen Schreibstil fesseln.

[Vorschau] ullstein (Herbst 2015)

Guten Tag meine Buchsuchtis,

auch bei ullstein gibt es 3 Neuerscheinungen, die mich mit ihren Themen sehr berühren und die hoffentlich auch meine Erwartungen erfüllen.


Verena Friederika Hasel - Lasse

Die verstörende Geschichte einer jungen Frau, die immer mehr den Zugang zur Realität verliert und sich in eine Welt hineinbegibt, in der eine ganz eigene Logik gilt. Als Nina Mutter wird und spürt, dass sie nicht nur Liebe für ihr Kind empfindet, ist sie verunsichert. Sie sucht Anschluss in Mütter-Cafés und Babykursen, aber fühlt sich isoliert. Überall sind Frauen, die selbstverständlich und mühelos liebevoll mit ihren Kindern umgehen. Die stets genau wissen, was richtig ist und was nicht. Für die jeder Zweifel schon ein Tabubruch ist. Nach und nach bricht Nina den Kontakt zu ihren Mitmenschen ab, unfähig, eine Verbindung zu anderen herzustellen. Als sich für sie alles nur noch auf ihren wenige Monate alten Sohn konzentriert, nimmt eine fatale Entwicklung ihren Lauf. In atemlosen Sätzen, die auf beklemmende Weise die Kraft der Einbildung erlebbar machen, wird aus der Perspektive einer Frau erzählt, deren Ängste durch ein Umfeld verstärkt werden, das bei bestimmten Themen keine Ambivalenz erträgt.

zur Verlagsseite, ET August 2015



Lichtblaue Sommernächte - Emily Bold

Lauren war sich so sicher, glücklich zu sein. Zusammen mit ihrem Mann Tim und den beiden Kindern wohnt sie in einem süßen, kleinen Haus in Vermont und will sogar ihr Studium wieder aufnehmen. Bis der Schicksalsschlag kommt: Diagnose Hirntumor. Lauren will kämpfen, will nicht aufgeben, will bleiben. Aber die Krankheit ist stärker. Laurens Zustand verschlechtert sich. Kann es nicht auch eine Lösung sein, wenn sie selbst entscheidet, wann sie das Leben loslassen wird? Aber wie soll sie das ihrer Familie klarmachen? Ihren Eltern und ihren Kindern? Nach und nach begreift Lauren, dass man mit allem seinen Frieden schließen kann.

zur Verlagsseite, ET August 2015




Asphaltengel - Johanna Holmström

Leilas finnische Mutter ist zum Islam konvertiert. Seitdem interessiert sie sich nur noch für die korrekte Auslegung des Korans. Sogar Familienfotos sind verboten. Leilas Vater kommt aus dem Maghreb und ist selbst Muslim – aber dieser Fanatismus ist ihm viel zu anstrengend. Und ihre große Schwester Samira ist längst vor dieser verrückten Familie geflohen. Alleine ist es schwer für Leila, zu Hause den Verstand nicht zu verlieren. Dann wird Samira eines Tages schwer verletzt am Fuß einer Treppe gefunden. Ist sie gefallen? Oder wurde sie gestoßen? Leila versucht herauszufinden, was mit ihrer Schwester passiert ist. Das Leben zwischen den Kulturen ist gefährlich, besonders für Mädchen. Aber Leila weigert sich, Opfer zu sein. Asphaltengel ist einer der beeindruckendsten und hinreißendsten Romane seit langem.

zur Verlagsseite, ET September 2015



[Rezension] Tiefe Wellen (Kat Rosenfield) **`

Tiefe Wellen // Inland // Kat Rosenfield
FJB // Mai 2015 // Broschierte Ausgabe mit 416 Seiten
978-3-8414-2170-8 // 14,99€ // ab 14 Jahren // Keine Reihe

Kurzbeschreibung: Callie Morgan hat Angst vor dem Wasser. Ihre Mutter ist ertrunken – Unfall oder Selbstmord? Durch eine mysteriöse Krankheit steigt das Wasser auch in ihrer Lunge. Doch als ihr Vater ausgerechnet im feuchtwarmen Florida einen Job annimmt, verschwinden die Symptome. Callie findet Freunde, ein Junge verliebt sich in sie. Aber das schicksalhafte Verhältnis ihrer Familie zum Wasser scheint sie zu verfolgen. (via FJB)
Meinung: Auf Tiefe Wellen wurde ich durch die Vorschauen aufmerksam und Klappentext und Cover sprachen mich direkt an.

Callie Morgan führt kein richtiges Leben. Durch ihre Krankheit wird sie von Schülern gemieden, niemand will sich mit ihr anfreunden. Ihr Vater schottet sie ab, Ärzte finden keine Ursache für ihre Qualen. Aber als Callie mit ihrem Vater nach Florida zieht, bessern sich ihre Symptome schlagartig. Sie findet Freunde, verliebt sich, aber sie spürt, dass sie sich verändert. Etwas Dunkles breitet sich in ihr aus und niemand kann ihr helfen.

Der Anfang beginnt vielversprechend. Man lernt Callie und ihre Situation kennen. Ihr Leben ist trostlos und einsam und erst der Umzug bringt Schwung. Sie findet Freunde und hat Spaß an der Schule. Ab der Hälfte jedoch gibt es viele Wiederholungen, es zieht sich. Ab und an hat Callie Albträume, aber größtenteils geht es um ihr Gefühlsleben. Zum Ende habe ich mir noch einen schönen Showdown gewünscht, stattdessen plätschert das Buch aus und der Angriff ist schwach. Hier wurde eine grandiose Idee in den Sand gesetzt. Schade.

Callie ist einem direkt symphatisch. Man kann ihre Gedanken und Gefühle sofort nachvollziehen und versteht, wie es ihr in ihrem Körper und der Krankheit geht. Sie entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter und wird selbstbewusster. Die restlichen Charaktere bleiben eher blass und unnahbar. Über Jana und Bee hätte ich gerne mehr erfahren, aber sie kommen nur in wenigen Szenen vor und haben keine wichtige Rolle.

Der Schreibstil ist leicht ausufernd und die Autorin verliert sich ab und an in Landschaftsbeschreibungen, die mich persönlich eher wenig berührten. Allgemein hat die Autorin eine poetische Ader, die trotzdem leicht und locker ist. Das Buch lässt sich jedenfalls schnell weglesen.

Fazit: Der vielversprechende Anfang verliert sich in Belanglosigkeiten. Trotz des angenehmen Schreibstils hätte man das Buch auch locker 100 Seiten kürzen können.

[short review] Das Haus des Hades (Rick Riordan) ***

Das Haus des Hades // The House of Hades // Rick Riordan
carlsen // Oktober 2014 // Gebundene Ausgabe mit 624 Seiten
978-3-551-55604-2 // 17,90€ // ab 12 Jahren // Helden des Olymp
#1 Der verschwundene Halbgott // #2 Der Sohn des Neptun // #3 Das Zeichen der Athene
 #4 Das Haus des Hades // #5 Das Blut des Olymp

Kurzbeschreibung: Percy und Annabeth haben es mit ihren Freunden auf ihrem Schiff, der Argo II, bis nach Rom geschafft. Doch nun steht alles auf dem Spiel: Die Erdgöttin Gaia und ihre Armee aus Riesen können sie nur aufhalten, wenn sie die Tore des Todes von beiden Seiten gleichzeitig verschließen. Gut, dass Percy und Annabeth ohnehin durch einen Felsschlund in die Unterwelt gestürzt sind, da können sie gleich auf die Suche nach ihnen gehen. Werden sie es rechtzeitig schaffen und den Untergang des Olymps verhindern? (via carlsen)
Meinung: Nachdem Das Zeichen der Athene ein kleiner Flop war, brauchte ich einige Zeit, um mich diesem Buch zu widmen.

Percy und Annabeth sind im Tartarus und müssen den Weg zu den Toren des Tod finden. Nicht einfach, aber sie bekommen unerwartete Hilfe. Jason, Piper, Frank, Leo, Hazel und Leo machen sich derweil auf zum Haus des Hades und auch ihnen werde Steine in den Weg gelegt.

An die vielen, nun sogar 8, Charaktere habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Trotzdem gab es immer mal wieder Szenen, in denen ich verwirrt war und nicht genau wusste, warum der jetzt das und das kann und war das nicht der oder die ?? Die Handlung war aber nicht ganz so verzwickt. Ein Roadtrip mit Monstern war es immer noch, aber so langsam entwickelt es sich in die richtige Richtung.

Fazit: Ein Roadtrip mit Monstern, der auch 100 Seiten kürzer sein könnte.

[Rezension] Es hat echt überhaupt nichts mit dir zu tun (Marie Calloway) *`

Es hat echt überhaupt nichts mit dir zu tun //
What Purpose Did I Serve In Your Life // Marie Calloway
Ullstein // Mai 2015 // Gebundene Ausgabe mit 288 Seiten
9783550080807 // 18,00€ // ab 18 Jahren // Keine Reihe

Kurzbeschreibung: Marie Calloway ist Anfang zwanzig und lebt in New York. Sie ist Teil der jungen literarischen Szene Brooklyns, veröffentlicht in Onlinemagazinen und führt ein Blog. Der Name „Marie Calloway“ ist ein Pseudonym, unter dem sie über alles schreibt, was ihr im Zusammenhang mit Sexualität widerfährt. In ihren Texten geht es u. a. um ihre Entjungferung oder ihre Affäre mit einem verheirateten Mann, und mindestens ebenso sehr wie ihren Körper legt sie ihre Seele bloß. Sie schont weder sich noch den Leser, wenn sie mit zuweilen teilnahmslos wirkender Präzision nacherzählt, wie sich eine Affäre anbahnt, wenn sie Fotos von ihrem verletzten Körper zeigt, wenn sie die heftigen Reaktionen der Onlineleser unkommentiert hinter ihre Erzählungen stellt. Die fast aggressive Verletzlichkeit, mit der Marie Calloway die Verunsicherung einer jungen Frau zeigt, verleiht ihren Texten eine Wucht und Unmittelbarkeit, der man sich kaum entziehen kann. Eine unvergessliche Lektüre. (via ullstein)
Meinung: Von Marie Calloway habe ich vor diesem Buch noch nie etwas gehört oder gelesen und hätte ich mich vor dem Lesen des Buchs mit der Autorin auseinander gesetzt, wäre ich wohl auch nicht so extrem enttäuscht gewesen.

Marie Calloway ist eine junge Frau, die in ihrem Blog ihre sexuellen Erlebnisse veröffentlich. Nach und nach wird sie immer bekannter, sodass sie es schließlich sogar zum Autor gebracht hat. Eingeteilt ist das Buch in 12 Kapitel, in denen Marie verschiedene Erlebnisse teilt oder auch Kritik ihrer Leser zeigt.

Eigentlich ging es ganz ok los. Sie erzählt von ihrer Entjungferung, die nicht ganz so schön war, und dann geht es direkt mit 2 Kapiteln über Prostitution weiter. Auch das ist noch verkraftbar, aber mit jedem Kapitel wird der Sex extremer. Marie lässt sich immer mehr erniedrigen, entwickelt sich zu einer einzigen Sexphantasie und liebt und hasst es gleichzeitig. Nach ihrer Vergewaltigung wird es immer schlimmer damit und man könnte eine scchlimme, psychische Störung vermuten....

Immer wieder werden auch Chatverläufe gezeigt, in denen sie sehr gerne Miau schreibt um ihren männlichen Schreibpartnern zu gefallen. Das ging mir mit der Zeit auf die Nerven und auch die Verläufe selbst sind nicht unbedingt sexy. Ich kann hier weder eine aggressive Verletzlichkeit entdecken und wollte mich dem Buch nach der Hälfte unbedingt entziehen.

Nur beim Lesen fühlt man sich als Frau gedemütigt und bei unserer Pornokultur ist es kein Wunder, das es Menschen wie Marie gibt, die Sex mit Liebe verwechseln. Sie wird von mehreren Personen in ihrem Buch als Autorin gelobt, aber ganz ehrlich, ihr Schreibstil ist einfach und könnte von jeder beliebigen Person geschrieben sein.

Zum Glück gibt es auch Seiten in denen die Kritk der Leser standen (die ich teilweise voll und ganz nachvollziehen konnte) und auch die Chats nehmen viel Platz ein, ohne viel Text zu haben. Das Buch ist also schnell gelesen und das war auch schon das Einzig Positive daran. Ich hatte mehr eine kritische Erzähl - und Sichtweise über Frauen und Sex erwartet und keine Szene, die sich wohl fast jeder Mann wünschen würde. Wer gerne liest, wie sich Marie mit 2 Typen be"glückt" oder einen literarischen Porno braucht ist hier gut aufgehoben. Wer, wie ich, mehr Tiefgang, und Nein, nicht im sexuellen Sinne, erwartet hat, der ist leider gänzlich falsch. 

Fazit: Nur vom Lesen fühlt man sich beschämt über Marie Calloway, die ihre Selbstzweifel über Sex und Kerle befriedigt.

Wie ich büchersüchtig wurde

Hallo meine Büchersüchtigen,

in Kooperatin mit arvelle.de möchte ich euch heute erzählen, wie ich büchersüchtig wurde. Mir wurde das Lesen schon mit in die Wiege gelegt. Meine Mutter liest ebenfalls für ihr Leben gern und daher bin ich schon früh mit Büchern in Berührung gekommen. Zu Ostern 1998, da war ich 6 Jahre alt, kam also ein Jahr später in die Schule, bekam ich das Buch Kleiner Bruder, Große Schwester von Heidi Ebbinghaus geschenkt. Ebenfalls in diesem Zeitraum erschien Flügelchen von Mats Wänblad. Beide Bücher lese ich heute noch gerne und damit fing meine Leidenschaft für Bücher erst richtig an.


Dann war es eine Weile still um mich. Zeiten, an die ich mich nicht mehr erinnern kann und damit auch nicht, was ich gelesen habe. Meine Erinnerungen beginnen wieder mit ca. 11 Jahren. Eine Zeit, in der ich um FUNtasie Club angemeldet war und alle paar Monate neue Bücher bekam. Das waren meist Themen wie Tod, Abschied, Familie, Krankheiten und ein paar Jahre später wurde ich auf die Reihe hautnah aufmerkam. Das ist nur eine kleine Auswahl der Bücher, die ich damals gelesen habe und die ich auch immer noch besitze. Zu dieser Zeit hatte ich auch eine Phase, in der ich Bücher über Missbrauch las, wie Ich bin nicht mehr eure Tochter von Karin Jäckel oder Es geschah nebenan von Joyce Egginton.


Ganz deutlich erinnere ich mich an ein Ereignis, das wohl 2003 war. Damals erschien Harry Potter und der Orden des Phönix mit über 1000 Seiten. Mit meinen 12 Jahren habe ich den fetten Schinken innerhalb von 2 Tagen verschlungen und sprach darüber mit einer Freundin, die das partout nicht glauben wollte und mich als Lügnerin beschimpfte. Ich muss wohl kaum sagen, dass der Kontakt kurz danach abbrach, oder ??! :D Das war im Nachhinein der Moment, an dem ich beschloss, büchersüchtig zu werden und nie wieder ein Leben ohne Bücher verbringen zu wollen.

Mittlerweile habe ich ein umfangreiches Bücherregal angesammelt und werde wohl in den nächsten Jahren damit auch nicht aufhören. Genretechnisch lese ich immer noch sehr gerne Kinder - und Jugendbücher, aber auch gerne mal einen spannenden Thriller, ein herzzerreißendes Drama und habe vor Kurzem nun auch Hörbücher für mich entdeckt.

Da Bücher relativ teuer sind, bin ich sehr froh, dass es Seiten wie arvelle gibt, bei denen ich Bücher billiger kaufen kann. Wie ihr wisst sind es Mängelexemplare, meist um die Hälfte billiger als die neuwertige Ausgabe. Hier können sich Schüler, Studenten und alle, die nicht so viel Geld zur Verfügung haben, sich auch die neuesten Bücher kaufen, ohne gleich pleite zu gehen.







Dieser Post ist in Kooperation mit arvelle entstanden, ändert aber nichts an meiner Meinung und meinen Erlebnissen.

[Rezension] Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief (Holly Grant) ***

Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief
The League of Beastly Dreadfuls // Holly Grant
cbt // Mai 2015 // Gebundene Ausgabe mit 352 Seiten
978-3-570-16352-8 // 14,99€ // ab 10 Jahren // The League of Beastly Dreadful
#1 Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief // weiteres unbekannt 

Kurzbeschreibung: Die fast 11-jährige Anastasia hört eigentlich nicht auf Unkenrufe ... Aber als die ungeliebte Schulsekretärin Miss Sneed mit der Mono-Augenbraue sie aus dem Unterricht reißt, spürt sie sofort, dass ein Unheil auf sie lauert. Und richtig: Anastasias Eltern sind einem seltsamen Staubsaugerunfall zum Opfer gefallen und müssen sich an einem weit entfernten Ort davon erholen. Stattdessen stehen zwei unbekannte Großtanten bereit, um Anastasia mitzunehmen. Tante Prim und Tante Prude wohnen in einem uralten verstaubten Heim, in dem Anastasia bald mulmig wird: Schon das Gelände wird von bösen Pudeln mit Metallgebissen bewacht. Nachts heulen Geräusche durch das Haus. Und an den Wänden hängen Bilder von verschwundenen Kindern und von finsteren Damen mit Monobrauen ... (via cbt)
Meinung: Das Cover und die Kurzbeschreibung fielen mir in der Frühlingsvorschau direkt auf und so durfte das Buch auf meine Wunschliste und dann endlich zu mir ziehen.

Anastasia ist eine ganz normale fast 11-jährige, aber als Miss Sneed sie aus dem Unterricht holt und sie ab sofort bei zwei Großtanten in einer ehemaligen Irrenanstalt leben muss, ist alles ganz und gar nicht mehr normal. Da ist zum einen der verrückte Gärtner, der einen Vogelkäfig auf dem Kopf trägt, dann die Wachpudel mit einem Gebiss aus Metall und auch die Tanten scheinen Unheimliches zu verbergen. Gemeinsam mit den Brüdern Ollie und Quentin plant sie einen Fluchtversuch.

Der Einstieg ist ein bisschen lang und zäh und voller Erklärungen. Als jüngeres Mädchen hätte ich darauf keine Lust und hätte das Buch wohl schon kurz vor der Hälfte abgebrochen. Irgendwann nimmt die Handlung aber an Fahrt auf und es geschehen einige interessante Unfälle und geheimnisvolle Situationen. Das Ende ist eine schöne Idee und gelungen, lässt aber noch eine ganze Menge Fragen offen. Allgemein wird die Story aber unnötig in die Länge gezogen und könnte getrost auf 50 - 100 Seiten verzichten.


Anastasia ist ein normales Mädchen von fast 11 Jahren und ist mit der Situation erstmal überfordert und mal ehrlich, wer wäre das nicht ?! Sie fasst sich aber ganz bald, beginnt zu ermitteln und stößt dabei auf allerhand Kurioses. Dabei bleibt sie immer symphatisch und reagiert ihrem Alter entsprechend. Auch Tante Prim und Tante Prude sind interessante Charaktere und können einen immer aufs Neue überraschen. Besonders gerne mochte ich den kleinen Ollie und Miss Apple.

Verschönert und unterstrichen wird die Handlung durch die fantastischen Zeichungen, die immer mal wieder auftauchen und für Abwechslung sorgen.

Fazit: Eine wahrhaft zauberhafte Geschichte, die unnötig in die Länge gezogen wurde.

[Rezension] Eisige Schwestern (S. K. Tremayne) ***

Eisige Schwestern // The Ice Twins // S. K. Tremayne
Knaur // Mai 2015 // Broschierte Ausgabe mit 400 Seiten
978-3-426-51635-5 // 14,99€ // ab 16 Jahren // Keine Reihe

Kurzbeschreibung: Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne Privatinsel der schottischen Hebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia, die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt. Bald hüllen Winternebel die Insel ein, Angus ist beruflich oft abwesend, und bei Sarah schleicht sich das unheimliche Gefühl ein, etwas stimme nicht. Zunehmend fragt sie sich, welches ihrer Mädchen lebt. Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kirstie komplett isoliert und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert. (via Knaur)
MeinungEisige Schwestern ist mir schon in der Vorschau für Frühjahr 2015 durch das Cover und die Kurzbeschreibung aufgefallen, daher musste das Buch einfach bei mir einziehen.

Sarah hat vor 13 Monaten ihre Tochter Lydia begraben, die durch einen tragischen Unfall starb. Mit ihrem Mann Angus und der verbliebenen Zwillingstochter Kirstie wagen sie einen Neuanfang auf einer schottischen, sehr abgelegenen Insel. Aber durch Kirsties Verhalten wird sich Sarah immer unsicherer, welche ihrer Töchter bei ihr lebt und welche gestorben ist...

Der Anfang ist grandios, der Einstieg in die Geschichte fällt leicht und man erwartet mit Spannung Details über den Unfall. Schon bald verschwimmen die Grenzen zwischen Kirstie und Lydia und man möchte wissen, was es damit auf sich hat. Aber schon nach der Hälfte war die Luft raus. Man erhält des Öfteren Halbwahrheiten und Sarah verfolgt Spuren, die ins Nichts führen. 


Aber Sarah kommt auf manche Ideen durch einen Kinderpsychologen, der ihr telefonisch seine Meinung mitteilt. Er stellt Vermutungen an, denkt zuerst in die eine, dann in die andere Richtung, und hat die Mutter nur ein Mal, das Kind sogar nie gesehen. Da ist natürlich klar, dass Sarah bei seinen Worten zuerst Panik bekommt. Darüber Nachdenken scheint auch keine Option zu sein, oder auf das Kind einzugehen und direkt von Anfang an eine Therapie zu machen. 

Das Ende war ganz nett und brachte nicht unbedingt das, was man am Anfang erwartete, aber immer wieder werden Andeutungen eingeflochten und so ist es keine große Überraschung mehr. Trotzdem wurde ich von der Geschichte unterhalten und hatte zu keinem Zeitpunkt das Bedürfnis, das Buch abzubrechen.

Die Charaktere wirken auf den ersten Blick symphatisch, auf den zweiten Blickt wirkt Angus brutal und zornig, Sarah verzweifelt und ängstlich und Kirstie verwirrt und allein gelassen. Das hält sich auch im Laufe der Handlung so. Ich konnte nicht immer, eigentlich sogar recht selten, nachvollziehen warum die Personen so handeln. Ich hasse es, wenn man jemandem etwas verheimlicht, weil man Angst hat, dass diese Person es nicht ertragen könnte. Auch Angus Geheimniskrämerei ging mir auf die Nerven und mehr Spannung wollte dadurch auch nicht aufkommen.

Fazit: Eine tolle Grundidee, die zum Ende hin leider schwächelt.

[Tag] Social Network Tag

Hallo ihr Lieben,

die liebe Nine hat beim Social Network Tag an mich gedacht und daher getaggt. Das ist schon knapp ein Monat her, aber irgendwie brauche ich da immer länger als die Allgemeinheit. Heute ist es aber endlich so weit. Ich tagge Mika, Kathy und Sandra von Bücher lieben und erleben, Noemi von City of Books und Viki von Vikis Bücherblog.


TWITTER: Ein Buch das du mit der Welt teilen willst. Das Orakel von Oonagh von Flavia Bujor konnte mich als Jugendliche extrem begeistern und irgendwann werde ich es definitiv re-readen. Leider ist es nur noch gebraucht erhältlich.


FACEBOOK: Ein Buch, dass dir von jemandem empfohlen wurde und du dann auch sehr mochtest. Von einer ehemaligen Arbeitskollegin bekam ich Vor uns das Leben von Amy Harmon empfohlen und habe es geliebt.

TUMBLR: Ein Buch, dass du gelesen hast, bevor du mit dem Buchbloggen angefangen hast und dass du seither kaum angepriesen hast. Ich liebe Trotzkopf von Emmy von Rhoden, das könnte ich einfach immer lesen. Auch die Fortsetzungen sind gut gelungen. Diese Ausgabe ist nur noch gebraucht erhältlich.


MYSPACE: Ein Buch, das du definitiv nicht noch einmal lesen wirst. Die Welt wie wir sie kannten von Susan Beth Pfeffer. Bääh. Nie wieder !

INSTAGRAM: Ein Buch mit einem wunderschönen Cover. Hier habeich mich für das kürzlich gelesene Das Schloss in den Wolken von Lucy Maud Montgomery entschieden. Einfach ein Traum.

YOUTUBE: Ein Buch, von dem du dir wünscht, dass ein Film daraus gemacht wird. Definitiv Der Ozean am Ende der Straße von Neil Gaiman und unbedingt verfilmt von Tin Burton. Das wäre fantastisch.

SKYPE: Ein Buch mit Charakteren, mit denen du wahnsinnig gerne tatsächlich reden würdest, statt nur über sie zu lesen. Mel und Wanda und Jared und Jeb..... Seelen soll nicht wahr werden, aber ein paar Stündchen würde ich mich gerne mit den Charakteren unterhalten.


Neuzugänge #438 - 441 + DVDs + Hörbücher

Hallo ihr Lieben,

im April war ich noch fleißig bei TT tauschen, daher ist noch einiges bei mir eingezogen. Im Mai sind es bisher nur 2 Neuzugänge, aber das wird sich sicherlich auch noch ändern :D

Auf literaturschock hatte ich Glück und habe für eine Leserunde Nachruf auf den Mond von Nathan Filter gewonnen, darauf bin ich schon sehr gespannt und auch Eisige Schwestern von S. K. Tremayne werde ich bald verschlingen.


Über Tauscticket durften diese beiden Hörbücher bei mir einziehen. Sunset. Das Pfefferkuchen-Mädchen und andere Erzählungen von King ist schon etwas abgenutzt, aber Ein Herz auf Flügeln zart von Helen Abele war sogar noch in Plastik eingepackt.


Und zum Schluss habe ich mich mit DVDs eingedeckt. Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2 ist so ein lustiger und süßer Animationsfilm und wurde auch schon mehrere Male gesehen. Precious - Das Leben ist kostbar habe ich noch nie gesehen, wird aber bald nachgeholt.


Ich, einfach unverbesserlich 1 und 2, sowie 6 Kurzfilme sind in der Papphülle versteckt. Dazu muss ich wohl kaum schreiben, warum ich das getauschticket habe, oder ? Auch Der Lorax ist über TT eingezogen. Von den Machern der Minions ? Animationsfilm ? Kann doch gar nicht schlecht sein. Leider trotzdem ein Reinfall.


Anfang Mai hatte ich noch Glück bei BloggdeinBuch und habe Vegetarisch kochen von der verbraucherzentrale gewonnen. Schlussendlich erreichte mich noch ein Rezensionsexemplar, nämlich Es hat echt überhaupt nichts mit dir zu tun von Marie Calloway.




[Testbericht] skoobe eBook Flatrate

Hallo ihr Lieben,

ich hatte die Möglichkeit skoobe einen Monat lang zu testen und möchte euch nun meine Meinung dazu verraten. Aber zuerst um die Grundfragen. Was ist skoobe überhaupt und was kann ich damit machen ? skoobe ist eine eBook Flatrate, bei der man auf seinem Smartphone oder Tablet eBooks lesen kann. Für eine monatliche Grundgebühr kann man sich so viele eBooks ausleihen, wie man lesen will. Aber vorsicht, auch hier gibt es Regeln und Einschränkungen.
Bei Skoobe lesen Sie zum monatlichen Festpreis so viele eBooks aus den Bereichen Belletristik, Sachbuch, Ratgeber und Kinder & Jugend wie Sie wollen. Alle Bücher können in voller Länge, beliebig lang und beliebig oft über unsere Skoobe-App auf einem iPhone, iPad oder Android-Gerät gelesen werden – denn bei Skoobe gibt es weder Leihfristen noch Überziehungsgebühren. Und jedes Buch ist jederzeit verfügbar, immer und überall. via Skoobe
Es gibt 3 unterschiedliche Tarife, nämlich Basic, Plus und Premium. Selbstverständlich zahlt man für Premium am meisten. Die Kosten sind auf den ersten Blick aber gar nicht einsehbar, man muss sich dazu erst anmelden. Nicht unbedingt jedermanns Sache. Nur Basic ist mit 9,99€ gekennzeichnet und momentan sogar im Angebot für die Hälfte.

Pro Tarif können entweder 3, 5 oder 15 Bücher gleichzeitig ausgeliehen und gelesen werden. Überschreiten kann man diese Anzahl nicht. skoobe hat mittlerweile schon über 120000 eBooks im Angebot, wöchentlich kommen 50 - 150 neue dazu. An sich eine sehr gute Grundlage.

Kommen wir zum Lesen selbst. Auf dem Bild seht ihr den Startbildschirm und die Ansicht, wenn ich auf ein Buch klicke. Gesucht werden kann nach Titel, Genre und Bestbewertet. Die Bedienung war kinderleicht und auch das Lesen bereitet keine Schwierigkeiten. Das Zurückgeben der eBooks ist ebenso leicht, wie das ausleihen. Auch die Schriftart - und größe, sowie Helligkeit etc. kann individuell eingestellt werden.



Fazit: Wer gerne und viel eBooks liest ist bei skoobe sehr gut bedient. Ich persönlich lese mit der kindle app auf dem Handy und kam mit skoobe auch sehr gut zurecht. Trotzdem habe ich mein Abo nicht weiter laufen lassen, da ich momentan sehr selten eBooks lese und es sich nicht lohnen würde.

Filmmonat April 2015

Hallo ihr Lieben,

da ist schon wieder ein Monat vorbei und es gab einige tolle Filme zu entdecken. Anfangs schien es ein toller Monat zu werden, aber die letzten Filme waren einfach nur miserabel. Was habt ihr denn so gesehen im April ?


Mockingjay Part 1: Ein grandioser Film. Hier könnt ihr euch meine komplette Rezension durchlesen. *****

Ted: Von diesem hoch gelobten Film, dessen Trailer so vielversprechend war, hat mich leider enttäuscht. Es war langweilig und eine so typische Handlung. Wirklich schade. Alle tollen Szenen waren schon im Trailer verbraten und der eigentliche Film lässt zu wünschen übrig. **

Warm Bodies: Leider habe ich nie das Buch gelesen (möchte ich nachholen) und im Kino war ich auch nicht. Viel habe ich mir nicht von dem Film versprochen und war dann natürlich umso begeistertet. Die Handlung war spannend und schön aufgebaut. Die Entwicklungen waren nachvollziehbar und auch die Lovestory gefiel mir. *****

Ex Machina: Dieser Film lief in der Sneak Preview und eigentlich hatte ich so gar keine Lust darauf. Zudem war ich sehr müde und konnte kaum die Augen offen halten. Trotzdem konnte mich der Film fesseln. Caleb bekommt die Chance eine K.I., also Künstliche Intelligenz zu testen und gerät dabei in ein Machtspiel, mit dem er nie gerechnet hätte. Wer sich für solche Themen interessiert oder einfach mal einen spannenden Film sehen möchte ist hier genau richtig. Zudem war der Film unvorhersehbar, die Personen manipulativ und das Ende hinterlässt einen kleinen Schockmoment. Manche Szenen waren unnötig, aber ansonsten ist er wirklich klasse. ****`

2012: Ich liebe diesen Film. Ich habe ihn damals im Kino gesehen und die Effekte sind einfach nur genial und atemberaubend. Auch im TV hat er eine tolle Wirkung. ****

Fifty Shades of Grey: Ouh man, der war ja lahm. Da erhofft man sich einen aufregenden Film mit viel Sex und bekommt Geplänkel und Müll. **

The Gunman: Auch diesen Film durfte ich in der Sneak anschauen und um ehrlich zu sein, habe ich geschlafen. Die grobe Handlung habe ich mitbekommen und bin bei SSchießereien bin ich öfters aus dem Schlaf geschreckt. Ansonsten absolsuter Schwachsinn und meinen Freunden hat er auch nicht sonderlich gefallen. *

Magic Mike: Auch hier habe ich einen aufregenden Film oder zumindest eine bewegende Liebesgeschichte erwartet, stattdessen gab es eine belanglose Story, blöde Charaktere und Langeweile pur. *



[Rezension] Das Schloss in den Wolken (Lucy Maud Montgomery) *****

Das Schloss in den Wolken // The Blue Castle // Lucy Maud Montgomery
Königskinder // April 2015 // Gebundene Ausgabe mit 368 Seiten
978-3-551-56014-8 // 18,99€ // ab 14 Jahren // Keine Reihe

Kurzbeschreibung: Valancy Stirling ist das Gespött ihrer Familie. Weit über zwanzig und noch immer unverheiratet! Nicht mal einen Verehrer hatte sie bisher! Dann passiert etwas, das ihr Leben radikal verändert. Und Valancy fasst sich ein Herz. Sie wird sich nicht mehr an die beengenden Konventionen halten, nicht mehr zu den ermüdenden Familientreffen gehen und sich nicht mehr von Onkel Benjamin triezen lassen. Stattdessen spricht sie die Wahrheit aus. Verlässt das Haus. Sucht sich eine Anstellung. Verliebt sich. Und findet das blaue Schloss, den Zufluchtsort ihrer Tagträume, endlich im richtigen Leben. (via Königskinder)
MeinungDas Schloss in den Wolken fiel mir bereits in den Vorschauen im Frühjahr auf und landete direkt auf meiner Wunschliste. Ein Fehler war dies keineswegs.

Valancy plagt das Leben. Sie ist 29 Jahre alt, hatte noch nie einen Verehrer, geschweige denn einen Ehemann und lebt mit ihrer Mutter in Deerwood. Die gesellschaftlichen Formen müssen gewahrt werden und Valancy gilt alt alte Jungfer, die in ihren Tagträumen von blauen Schloss versinkt. Erst nach einer schrecklichen Nachricht will sie ihr Leben ändern und die Regeln brechen. Valancy sucht sich eine Anstellung, verliebt sich und ihre Familie ist nach wie vor schockiert.

Ich war der Meinung, dies sei ein neues Buch und auch im Original erst frisch erscheinen. Auf die Autorin habe ich erst gar nicht so geachtet, sodass mir erst kurz vor dem Lesen auffiel, dass es sich hierbei um die Autorin von Anne auf Green Gables handelt. Das Schloss in den Wolken erschien im Original schon 1926, im Deutschen ist es die Erstveröffentlichung. Daraus lässt sich schließen, dass das Buch sehr realitätsnah und atmosphärisch ist. Man fühlt sofort mit Valancy mit, auf der ein großer gesellschaftlicher Druck liegt und befreit sich mit ihr aus den Fängen ihrer Familie.

Die Handlung weiß sofort zu fesseln und den Leser in seinen Bann zu reißen. Innerhalb eines Tages habe ich die Geschichte verschlungen. Valancy löst einen kleinen Skandal aus und selbst zur heutigen Zeit wäre ihr Handeln, zumindest Teile davon, nicht gerne gesehen. Schade eigentlich, denn leben wir nicht in einer Zeit, in der man denken und sagen und handeln kann, wie man möchte ?

Die Charaktere werden schön beschrieben und gerade Valancy kann man auf Anhieb verstehen, ebenso wie ihre Entwicklung nachvollziehen. Schade fand ich, dass Cissy keine größere Rolle bekommen hat.

Auch unter dem Schutzumschlag ist das Buch eine Augenweide und wird sich bei mir im Regal sicher gut machen. Danke an den Verlag für die Übersetzung. Ich bin entzückt !!

Fazit: Innerlich, wie auch äußerlich, wurde das Buch meinen Erwartungen gerecht und lässt sich wunderbar lesen und lieben.

[Project 10 books] Update #3

Hallo ihr Lieben,

es ist Zeit für das 3. Update meines P10b. So ganz, ganz langsam nimmt es Fahrt auf. 3 Bücher gelesen und eins ist aussortiert, aber trotzdem ist noch einiges zu erledigen. Für den Mai nehme ich mir Ein Teelöffel Land und Meer und Rabenmond vor. Auch Das Haus des Hades möchte ich bald lesen.


Der Fluch von Scarborough Fair - Nancy Werlin

Die Schwester der Zuckermacherin / Aschenblüten - Mary Hooper

Die Macht des Zweifels / Auf den zweiten Blick - Jodi Picoult

Ein Teelöffel Land und Meer - Dina Nayeri

Du stirbst zuerst - Dan Wells

Traumsammler - Khaled Hosseini

Das Haus des Hades - Rick Riordan

Rabenmond - Jenny-May Nuyen

Clara und die Magie des Puppenspielers - Laura Amy Schlitz

Die Seiten der Welt - Kai Meyer




the month: april

Gelesen: 11 Bücher, davon 3 eBooks //4429 Seiten
  1. Magic & Platina - Laura Kneidl *****
  2. Meeresgrüne Augen - Sandra Bäumler ***`
  3. Die Seiten der Welt - Kai Meyer **`
  4. Der Angler hatte einen Köter ins Wasser geworfen, aber niemand biss an - Bernd Brucker ****
  5. Das Gegenteil von Einsamkeit - Marina Keegan **
  6. Die Bienenhüterin - Sue Monk Kidd ****
  7. Unendlich wir - Amy Harmon ****
  8. Papierfliegerworte -  Dawn O`Porter
  9. Stadt der Verborgenen - Mirjam H. Hüberli *
  10. Dont tell me lies - Corey Ann Haydu ** 
  11. Im Land der weißen Wolke - Sarah Lark (Rezi folgt) ****
Gehört: 1 Hörbuch // ca. 5 Stunden
  1. Rubinrot - Kerstin Gier ***
Top und Flop




Abgebrochen: 1 Hörbuch
  • Die Monster, die ich rief - Larry Correia (Hörbuch)
Neuzugänge: 5 Bücher, 5 Hörbücher  und 5 DVDs
  • Die magische Gondel -Eva Völler (Hörbuch)
  • Alle meine Wünsche - Grégoire Delacourt
  • Rubinrot (DVD)
  • Das Seelenhaus - Hannah Kent (Hörbuch)
  • The Stand - Stephen King (Hörbuch)
  • Die Tribute von Panem - The Hunger Games (DVD)
  • Die Tribute von Panem - Double Feature (DVD)
  • Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief - Holly Grant
  • Die Bienenhüterin (DVD)
  • Der Ozean am Ende der Straße - Neil Gaiman
  • Eisige Schwestern - S.K. Tremayne
  • Ein Herz auf Flügeln - Helen Abele (Hörbuch)
  • Sunset - Stephen King (Hörbuch)
  • Das Schloss in den Wolken - Lucy Maud Montgomery
  • Precious - Das Leben ist kostbar (DVD)
Ausgeliehen: -

Gewonnen: 5 Bücher
  • Biss zum Morgengrauen - Stephenie Meyer
  • Kurz bevor das Glück beginnt - Agnes Ledig
  • Dont tell me lies - Corey Ann Haydu
  • Papierfliegerworte - Dawn O`Porter
  • Nachruf auf den Mond - Nathan Filer
Lese ich gerade: -

SuB: 41 Bücher, unzählige eBooks

Fazit: Eine schöne Anzahl und Auswahl an Büchern konnte ich diesen Monat lesen. Die Genre so unterschiedlich wie noch nie und sogar zwei Project 10 books Bücher. Auch der SuB hat sich um zwei Bücher geschmälert, dabei sieht es im Regal eher so aus, als würde der immer größer werden. Mein Glück war mir im April auch hold, sodass ich sage und schreibe fünf Bücher gewonnen habe.