[Rezension] Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief (Holly Grant) ***

Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief
The League of Beastly Dreadfuls // Holly Grant
cbt // Mai 2015 // Gebundene Ausgabe mit 352 Seiten
978-3-570-16352-8 // 14,99€ // ab 10 Jahren // The League of Beastly Dreadful
#1 Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief // weiteres unbekannt 

Kurzbeschreibung: Die fast 11-jährige Anastasia hört eigentlich nicht auf Unkenrufe ... Aber als die ungeliebte Schulsekretärin Miss Sneed mit der Mono-Augenbraue sie aus dem Unterricht reißt, spürt sie sofort, dass ein Unheil auf sie lauert. Und richtig: Anastasias Eltern sind einem seltsamen Staubsaugerunfall zum Opfer gefallen und müssen sich an einem weit entfernten Ort davon erholen. Stattdessen stehen zwei unbekannte Großtanten bereit, um Anastasia mitzunehmen. Tante Prim und Tante Prude wohnen in einem uralten verstaubten Heim, in dem Anastasia bald mulmig wird: Schon das Gelände wird von bösen Pudeln mit Metallgebissen bewacht. Nachts heulen Geräusche durch das Haus. Und an den Wänden hängen Bilder von verschwundenen Kindern und von finsteren Damen mit Monobrauen ... (via cbt)
Meinung: Das Cover und die Kurzbeschreibung fielen mir in der Frühlingsvorschau direkt auf und so durfte das Buch auf meine Wunschliste und dann endlich zu mir ziehen.

Anastasia ist eine ganz normale fast 11-jährige, aber als Miss Sneed sie aus dem Unterricht holt und sie ab sofort bei zwei Großtanten in einer ehemaligen Irrenanstalt leben muss, ist alles ganz und gar nicht mehr normal. Da ist zum einen der verrückte Gärtner, der einen Vogelkäfig auf dem Kopf trägt, dann die Wachpudel mit einem Gebiss aus Metall und auch die Tanten scheinen Unheimliches zu verbergen. Gemeinsam mit den Brüdern Ollie und Quentin plant sie einen Fluchtversuch.

Der Einstieg ist ein bisschen lang und zäh und voller Erklärungen. Als jüngeres Mädchen hätte ich darauf keine Lust und hätte das Buch wohl schon kurz vor der Hälfte abgebrochen. Irgendwann nimmt die Handlung aber an Fahrt auf und es geschehen einige interessante Unfälle und geheimnisvolle Situationen. Das Ende ist eine schöne Idee und gelungen, lässt aber noch eine ganze Menge Fragen offen. Allgemein wird die Story aber unnötig in die Länge gezogen und könnte getrost auf 50 - 100 Seiten verzichten.


Anastasia ist ein normales Mädchen von fast 11 Jahren und ist mit der Situation erstmal überfordert und mal ehrlich, wer wäre das nicht ?! Sie fasst sich aber ganz bald, beginnt zu ermitteln und stößt dabei auf allerhand Kurioses. Dabei bleibt sie immer symphatisch und reagiert ihrem Alter entsprechend. Auch Tante Prim und Tante Prude sind interessante Charaktere und können einen immer aufs Neue überraschen. Besonders gerne mochte ich den kleinen Ollie und Miss Apple.

Verschönert und unterstrichen wird die Handlung durch die fantastischen Zeichungen, die immer mal wieder auftauchen und für Abwechslung sorgen.

Fazit: Eine wahrhaft zauberhafte Geschichte, die unnötig in die Länge gezogen wurde.

Kommentare:

  1. Meine Tochter ist 10 und wollte nicht mehr mitlesen! Ich habe es alleine gelesen und auch erst vor kurzem rezensiert! LG Verena

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    1. Hab deine Rezension gelesen und kann dir in einigen Punkten zustimmen. Ich habe ja auch schon geschrieben, dass ich das Buch in jüngeren Jahren wohl abgebrochen hätte und das bestätigt mich nochmal darin.

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