[Rezension] In Memoriam (Maureen Johnson) ****

In Memoriam // The Shades of London #2 // Maureen Johnson
cbt // Juni 2015 // Taschenbuch mit 384 Seiten
978-3-570-30999-5 // 13,99€ // ab 14 Jahren // Die Schatten von London
#1 Die Schatten von London // #2 In Memoriam // #3 In Aeternum

Kurzbeschreibung: Nachdem Rory den Jack-the-Ripper-Doppelgänger in einem finalen Kampf vernichtet hat, ist sie selbst zu einem menschlichen Terminus geworden. Sie hat nun die zweifelhafte Gabe, Geister durch bloße Berührung eliminieren zu können. Genau das macht sie unendlich wertvoll für die Shades – die Internationale Sondereinheit von Geisterjägern. Denn eine neue Serie von mysterösen Mordfällen versetzt ganz London in Angst und Schrecken. Und diese neuen Fälle sind tatsächlich noch wahnsinniger als die Ripper-Morde. Rory erkennt schnell: Wahnsinnige Zeiten verlangen wahnsinnige Lösungen. Aber wird sie die Shades von ihren Methoden überzeugen können? (via cbt)
Meinung: Endlich ist der 2. Band erschienen und ich habe ihn auch direkt gelesen und für gut befunden.

Rory ist nach dem Angriff des Rippers noch nicht zur Schule zurück gekehrt, sondern lebt mit ihren Eltern zusammen und macht eine Therapie. Aber dann geschieht ein mysteriöser Mord und die Shades sind nun auf Rory angewiesen, da sie ein lebender Terminus ist. Trotzdem ist Rory bei den Shades offiziell nicht willkommen und sie muss eigene Wege finden, die sie nicht immer nur zum Positiven führen.

Eigentlich wollte ich nur kurz reinlesen, aber dann war ich direkt schon auf Seite 100. Allerdings schleppt sich der Anfang etwas, bis auf Seite 150 passieren zwar Morde, aber richtig ins Rollen kommt die Handlung erst nach der Hälfte des Buchs. Und das Ende.. puuuhh, wie kann die Autorin uns nur mit so einem bösen Ende zurücklassen ? Ich bin schockiert und traurig und leide mit Rory mit. Also wartet lieber auf Band 3. Insgesamt war das Buch schwächer als der Auftakt.

Rory, und besonders Stephen, Boo und Callum wachsen einem noch mehr ans Herz, während die restlichen Charaktere mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt werden. Es kommen auch neue Personen vor, die symphatisch wirken, die einem aber doch nicht ganz geheuer sind.

Der Schreibstil ist unverändert leicht, locker und jugendlich und lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Im Gegensatz zm Vorgänger gefällt mir auch das Cover nicht so gut. Immer noch schön, aber an Die Schatten von London kommt es nicht ran.

Fazit: Allgemein ist das Buch ein wenig ruhiger als sein Vorgänger, aber immer noch gut und hat ein Ende, bei dem einem die Luft weg bleibt.

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