[Rezension] Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke (Karen Joy Fowler) *`

Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke // We Are All Completely Beside Ourselves // Karen Joy Fowler
Manhattan // Januar 2015 // Gebundene Ausgabe mit 352 Seiten
978-3-442-54737-1 // 17,99€ // ab 15 Jahren // Keine Reihe

Kurzbeschreibung: Es war einmal ein Haus mit einem Garten, in dem wohnten ein Apfelbaum, ein Bach und ein kleine Katze mit mondgelben Augen. Hier wachsen drei Kinder auf: Rosemary, ihre ungestüme Schwester Fern und ihr großer Bruder Lowell. Sie könnten eine ganz normale Familie sein. Wäre ihr Vater nicht Wissenschaftler, und wäre Fern nicht ein ganz besonderes kleines Mädchen, das Wachsmalstifte verspeist, den perfekten Rückwärtssalto beherrscht und lacht wie eine Säge. Jahre nach Ferns Verschwinden erzählt Rosemary nun deren Geschichte. Denn erzählen war das Einzige, was Fern nie konnte. (via Manhattan)
Meinung: Ich habe eine Geschichte über die Kindheit von Rosemary und Fern erwartet, stattdessen wirres Gelaber einer verwirrten Studentin erhalten.

Rosemary ist eine junge Frau, Studentin, hatte eine besondere Familie und weiß momentan gar nicht, wo sie im Leben steht. Ihre Schwester Fern ist eines Tages weg gewesen und auch ihren Bruder Lowell hat sie seit Jahren nicht gesehen. Durch einige Ereignisse is sie gezwungen sich mit ihrer Vergangenheit auseinenaderzusetzen.

Die Handlung beginnt vielversprechend. Man lernt zuerst Rosemary als Studentin kennen und dann liest man, und wartet, und wartet, und wartet auf Infos über Fern, über die Besonderheit ihrer Familie. Nach der Hälfte ist Rosemary dann langsam auf den Trichter gekommen, dass sie wissen möchte, was damals mit Fern geschah, aber eigentlich bestand das meiste der Handlung aus Rosemarys momentanes Leben als Studentin. Ein paar Rücklicke hier und da um den Leser zu halten, und zum Ende hin war ich einfach nur froh, als es beendet war.

Dann direkt zu den Charakteren. Im Prinzip lernt man nur Rosemary näher kennen, die restlichen Personen bleiben unausgereift. Die Protagonistin hat immer noch schwere Probleme mit ihrer Kindheit. Sie wurde immer gehänselt und musste noch den Verlust ihrer Geschwister und die Krankheit ihrer Mutter ertragen. Auch heute merkt man noch seelische Störungen bei Rosemary. Sie hängt sich an Harlowe, hat das Gefühl keine Freunde zu haben und scheint allgemein Probleme mit ihrer Stellung im Leben zu haben.

Der Schreibstil war angenehm zu lesen. Nur dadurch blieb ich so lange am Buch, ansonsten hätte ich es wohl schon relativ früh abgebrochen.
Fazit:Alles in allem war die Geschichte langweilig und von der Kindheit und der Besonderheit der Familie war nicht viel zu spüren.


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