[Rezension] Aller Anfang ist wild (Maryrose Wood) ****`

Aller Anfang ist wild // The mysterious howling // Maryrose Wood
Thienemann // Januar 2012 // Gebundene Ausgabe mit 304 Seiten
978-3-522-18296-6 // 12,95€ // ab 11 Jahren // Das Geheinmis von Ashtion Place

#1 Aller Anfang ist wild // #2 Die Jagd ist eröffnet // #3 Die Wölfe sind los // #4 Wer wagt, gewinnt // #5 Wild währt am längsten

Kurzbeschreibung: Sie sind alles andere als normal, die drei Wilden von Ashton Place. Sie heulen wie die Wölfe und jagen leidenschaftlich gern Eichhörnchen. Dabei sollen sie doch endlich lernen, sich richtig zu benehmen – schließlich gibt Lady Ashton bald ein großes Fest! In dieser äußerst schwierigen Situation kann nur eine helfen: Miss Penelope Lumley, die zauberhafte Gouvernante der Swanburne Academy. Beherzt macht sie sich an die Arbeit und merkt bald, dass nicht jeder ihre Bemühungen unterstützt. Allen voran Lord Ashton ... Wie kann sie die Kinder vor ihm schützen? (via Thienemann)
Meinung: Die Bücher lachten mich schon vor über einem Jahr an, als ich für einige Zeit in einer Buchhandlung arbeitete. Endlich habe ich zu Aller Anfang ist wild gegriffen und wurde nicht enttäuscht.

Die junge Penelope Lumley vom Swanburne Insitut für kluge Mädchen aus armen Verhältnissen tritt ihre erste Stelle als Gouvernante an. Ihre Vorstellung von wohlerzogenen Kindern wird schnell von der Realität verdrängt, denn Lord Fredrick Ashton hat die Kinder Alexander, Beowulf und Cassiopeia im Wald entdeckt. Völlig verdreckt und wahrscheinlich von Wölfen erzogen. Miss Lumley steht vor einer schweren Aufgabe, aber sie wäre kein Swanburne Mädchen, wenn sie das nicht schaffen würde.

Die Charaktere sind herzallerliebst. Penelope und die Kinder freunden sich schnell an und machen rasante Fortschritte. Sie verwenden des Öfteren Kläff - und Heullaute, was sie noch symphatischer macht. Stellenweise ging mir die Entwicklung, besonders die der Sprachen, zu schnell voran, aber in einem Kinderbuch kann man eben nicht alles so ausführlich schreiben.

Die Ashtons Lord Fredrick und Lady Constance sind das genau Gegenteil. Von ihm sieht man nur wenig, aber er verbirgt ein großes Geheimnis, welches hoffentlich noch gelüftet wird und sie ist ein verzogenes Mädchen. Ihre hysterischen Anfälle sind im Hause Ashton gefürchtet und so hält sie die gesamte Dienerschaft auf Trab.

Der Schreibstil ist lockerleicht und für das Alter gerecht. Ab und an verwendet die Autorin Begriffe, die jüngere Leser nicht direkt verstehen. Diese werden dann aber direkt erklärt. Auch begegnen uns immer wieder Leitsätze der Gründerin Agatha Swanburne, die Penelope helfen, ihren Alltag und auch besondere Situationen zu meistern.

Fazit: Ein mysteriöses Kinderbuch mit symphatischen Charakteren für Groß und Klein.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über jedes Kommentar :)