[Rezension] Das Blut des Olymp (Rick Riordan) ***`

Das Blut des Olymp // The Blood of Olympus // Rick Riordan
carlsen // Oktober 2015 // Gebundene Ausgabe mit 528 Seiten
978-3-551-55605-9 // 18,99€ // ab 12 Jahren // Helden des Olymp

#1 Der verschwundene Halbgott // #2 Der Sohn des Neptun // #3 Das Zeichen der Athene
#4 Das Haus des Hades // #5 Das Blut des Olymp


Kurzbeschreibung: Die Erdgöttin Gaia ist stark wie nie – ihre Armee aus Riesen ist auferstanden und sie selbst steht kurz davor! Sie braucht nur noch das Blut zweier Halbgötter, um vollends zu erwachen und die Herrschaft über die Welt an sich zu reißen. Und dieses Blut wollen ihr Percy und seine Freunde auf keinen Fall geben! Doch wie sollen sie gegen die Monsterarmee bestehen? Und wie können sie gleichzeitig den drohenden Krieg zwischen römischen und griechischen Halbgöttern daheim im Camp Half-Blood verhindern? Jetzt geht es um alles … (via carlsen)
Meinung: Endlich ! Das Finale der Helden des Olymp Reihe. Von vielen wurde sie erwartet, ebenso wie von mir.

Nico, Reyna und Trainer Hedge haben die Aufgabe die Athena Pantheon ins Camp Half-Blood zu bringen. Dieses wird umzingelt von Octavian und den Römern, aber zuerst müssen die 3 sowieso ihre Verfolger abhängen und heil ankommen. Währenddessen sind Percy, Annabeth, Leo, Hazel, Piper, Jason und Frank zu dem Ort, an dem Gaia erwachen wird. Auf ihrem Weg gibt es mächtige Gegner und böse Fallen und Gaia wird immer stärker.

Die Handlung war spannend und rasant und trotz der vielen Charaktere und Perspektivenwechsel bin ich immer gut mitgekommen. Das war im Vorgänger nicht so und beim finalen Band bin ich unendlich froh, dass es da nicht so war. Das Ende jedoch war irgendwie so unspektakulär. Innerhalb weniger Seiten ist das Finale abgeschlossen und dafür hat der Herr 5 Bücher gebraucht ?? Ungläubig saß ich vor dem Buch war enttäuscht. Das Happy-End für alle Beteiligten ist natürlich gesichtert und so konnte ich das Buch mit einem guten Gefühl beenden.

Die Charaktere haben sich im Laufe der Bücher stark weiter entwickelt und so sind sie sich hier ihrer Stärken und Schwächen bewusst und nutzen diese gekonnt aus. Dadurch, dass es so viele Jugendliche waren, konnte ich bestimmte Charaktereigenschaften nicht immer sofort zuorden, aber das Grundgerust der Protagonisten hat sich in meinem Gedächtnis verankert. Besonders Nico habe ich in mein Herz geschlossen und ich hoffe, auch er wird glücklich.

Auch der Schreibstil ist gewohnt Riordanlike. Ich mag seinen unterschwelligen Humor und er verlieh der Geschichte das gewisse Etwas. Im hinteren Teil des Buches ist ein Glossar zu finden, damit die vielen Götter, Namen und Orte nachschlagen kann. 

Fazit: Das Ende war mir zu schnell und einfach erzählt, ansonsten hatte ich viel Spaß mit den Charakteren.

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