[Rezension] Alice im Zombieland (Gena Showalter) ***`

Alice im Zombieland

Originaltitel: Alice in Zombieland
Autor: Gena Showalter

Verlag: darkiss
Erscheinungsdatum:
eBook mit 416 Seiten

ISBN: 978-3-86278-905-4
Preis: 14,99€
Empfehlung: ab 14 Jahren

Teil einer Reihe: White Rabbit Chronicles
1. Alice im Zombieland
2. Rückkehr ins Zombieland
3. Showdown im Zombieland
4. A Mad Zombie Party (OT)

Kurzbeschreibung: An ihrem 16. Geburtstag sieht Alice "Ali" Bell eine Wolke, die die Form eines weißen Kaninchens hat. Kurz darauf passiert, was Alice nie für möglich gehalten hätte: Ihre Eltern, ihre Schwester und sie werden von Zombies angegriffen. Nur Ali überlebt. Sie zieht zu ihren Großeltern nach Birmingham und fängt an einer neuen Schule an. Um ihre Familie zu rächen, will Ali lernen, Untote zu besiegen. Um zu überleben, muss sie dem undurchsichtigsten Typ an der Asher High vertrauen: Cole Holland weiß, wie man Zombies jagt. Aber er hat selbst Geheimnisse; und es scheint, dass die größten Gefahren dort lauern, wo Ali sie am wenigsten vermutet...

Meinung: Eigentlich schreckten mich die vielen negativen Rezensionen immer ab, doch im Dezember packe es mich und ich fing an zu lesen. Und konnte gar nicht mehr aufhören. Eigentlich lese ich nur unterwegs eBooks, aber hier musste ich eine Ausnahme machen und auch daheim lesen, so gut gefiel es mir.

Ali verliert ihre Familie bei einem Autounfall, den sie, so hat sie das Gefühl, verursacht hat. Wenn sie nicht unbedingt zur Schulaufführung ihrer Schwestern gewollt hätte und ihre Eltern nicht überredet hätte, am Friedhof zu fahren, dann wären sie von der Straße abgekommen. Ali wünscht sich, sie wäre stattdessen gestorben. Aber Ali hat überlebt und sie muss bald feststellen, dass ihr Vater gar nicht so verrückt war, wie sie angenommen hat.

Der Inhalt und gerade die Lovestory zwischen Cole und Ali ist sehr vorhersehbar und extrem typisch für das Genre. Der Plot selbst gefiel mir gut, war spannend und doch wurde auch hier das Rad nicht neu erfunden. Ali ist natürlich ein Naturtalent, da sie ja schon mit ihrem Vater trainiert hat. Sie hat selbst für eine Zombiejägerin ausergewöhnliche Fähigkeiten, ist sooo verdammt selbstlos und kann es nicht lassen, anderen zu helfen. Bla Bla Bla. Trotzdem blieb Ali ein sehr blasser Charakter, denn die Autorin beschreibt zwar, wie Ali ist und wie sie sich fühlt, aber es kommt beim Leser nicht an.

Weiterhin war ich trotzdem fasziniert von der Geschichte und wollte direkt auch mit Rückkehr ins Zombieland weiter machen. Während des Lesens fielen mit die Ungereimtheiten nicht auf, aber danach fiel mir die nicht vorhandene Planung der Jäger, die Emotionslosigkeit der Charaktere und des Schreibstils und Alis Teenagergehabe auf. Auch ihre ständigen Vorurteile gingen mir auf die Nerven und hat sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt, diese und diese Person hat jetzt das und das getan, so werdet ihr das noch ein Weilchen länger hören, bis sie einen Beweis hat, dass das nicht so war. Dem Leser ist schon seit Kapiteln klar, wer wirklich dahinter steckt und das Mädchen sieht es einfach nicht.

Fazit: Der Plot gefällt mir, ebenso wie der Schreibstil, auch wenn dieser recht emotionslos war und Ali war sowieso 100% Klischee.
Cover und Kurzbeschreibung via darkiss

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