[Rezension] Little Miss Ivy (Caleb Krisp) **´

Little Miss Ivy // Anyone but Ivy Pocket #1 // Caleb Krisp
cbj // September 2015 // Gebundene Ausgabe mit 320 Seiten
978-3-570-17126-4 // 14,99€ // ab 10 Jahren // Ivy Pocket Trilogie

Kurzbeschreibung: Ivy Pocket, zwölfjährige Zofe adeliger Damen, ist eine wandelnde Katastrophe – die ihre Dienstherrinnen buchstäblich zum Wahnsinn treibt. Sie selbst sieht das allerdings ganz anders! Sie selbst findet sich nämlich einfach wunderbar. Nach einem unerhört peinlichen Auftritt mit ihrer letzten Arbeitgeberin greift das Schicksal ein: in Gestalt einer geheimnisvollen Baronin, die Ivy zu sich ans Totenbett rufen lässt, um ihr einen äußerst geheimnisvollen Auftrag zu geben. So beginnt Ivys Achterbahnfahrt von einem Abenteuer: voller Rätsel, Intrigen, Bösewichte, fataler Missverständnisse und haarsträubender Komik! (via cbj)
Meinung: Puh, das erste Buch des Jahres 2016 und direkt ein Flop.

Die Geschichte selbst beginnt spannend und entwickelt sich auch in die Richtung, die ich erwartet habe. Dann jedoch tauchen starke Fantasyelemente auf und zum Schluss ist klar, die Trilogie ist purer Fantasy. Erwartet habe ich das nicht und es gefiel mir auch nicht. Zudem lässt die Spannung immer mehr nach, da Ivy dann auf Butterfiel Park ist, dort einige Tage bis zu Matildas Geburtstag bleiben muss und dann passiert da mal was Komisches und hier sieht sie komische Gestalten.

Ivy Pocket ist beliebt, sieht gut aus, gut Freund mit ihren Dienstherren und vielmehr gute Bekannte als Dienstmädchen. So sieht sich Ivy selbst. Die anderen sehen sie als nervige Untertanin, die sie schnellstmöglich loswerden wollen und genau das macht Gräfin Karbunkel auch. Als Ivy im Hotel erwacht ist die Gräfin verschwunden und die Herzogin von Trinity hat einen wichtigen Auftrag für sie. Sie soll den Uhrendiamanten zuden Butterfields bringen und ihn der jungen Matilda an ihrem Geburtstag um den Hals hängen. Aber Ivy wird verfolgt und mächtige Gegner wollen den Uhrendiamanten an sich bringen.

Zudem ist Ivy verdammt anstrengend. Sie hält sich für super, ja schon perfekt und das lässt sie andere Menschen auch spüren. Sie ist nicht hochnäsig oder eingebildet, glaube ich zumindest, sondern glaubt tatsächlich an das, was sie sagt. Sie tanzt anderen auf der Nase herum, ist unhöflich, immer geradeheraus und vollkommen naiv. Sie plappert gerne und dann auch gerne mal Geheimnisse aus. Wenn sie eine Person mag vertraut sie dieser bedingslos und wenn sie etwas als ungerecht empfindet, kommen von ihr Aktionen, die man nicht unbedingt erwartet hat.

Der Schreibstil von Caleb Krisp war sehr angenehm zu lesen. Man muss jedoch mit Ivys Art zurechtkommen, was mir jedoch nicht gelang. Ich werde das Buch auch verkaufen und die Trilogie definitiv nicht beenden. Empfehlen kann ich es ebenfalls nur, wenn ihr Fantasy lesen wollt. 

Fazit: Ivy Pocket war eine unausstehliche Protaginistin und die Handlung konnte das leider nicht rausreißen.

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