[Rezension] Darkmere Summer (Helen Maslin) **

Darkmere Summer

Originaltitel: Darkmere Summer
Autor: Helen Maslin

Verlag: chickenhouse
Erscheinungsdatum: Februar 2016
eBook mit 400 Seiten

ISBN: 978-3-646-92791-7
Preis: 13,99€
Empfehlung: ab 14 Jahren

Teil einer Reihe: Nein

Kurzbeschreibung: Der Plan war: Sommer, Sonne – und Leo. Schließlich hat Kate seine Einladung auf das alte Schloss nur angenommen, damit sie Zeit mit ihm verbringen kann. Doch seit sie und Leos Freunde in Darkmere sind, ist die Stimmung seltsam. Trotz der idyllischen Umgebung kommen die dunkelsten Seiten in ihnen zum Vorschein. Ist das Schloss wirklich verflucht? Kate fängt an zu recherchieren und stößt dabei auf das Tagebuch von Elinor. Ein Mädchen, das 1825 voller Hoffnung nach Darkmere kam. Und dort die Hölle auf Erden erlebte ...

Meinung: Darkmere Summer ist aktuell auf vielen Blog zu entdecken und auch ich wollte es unbedingt lesen und mich begeistern lassen.

Kate wird von Leo eingeladen mit ihm und seinen Freund die Ferien auf Schloss Darkmere zu verbringen, welches er von seiner Tante geerbt hat. Mit Hat-man-Dan, Lucie, Beano und Jackson wollten sie die Tage mit Alkohol, Drogen und viel Spaß verbringen. Aber das Schloss verbirgt Geheimnisse, denen Kate auf den Grund gehen will.

Der Plot um die Jugendlichen fand ich recht fade. Sie trinken, kiffen, pfeifen sich Pillen rein, gehen schwimmen, werden aggressiver, müder, haben ab und an mal eine sonderbare Erscheinung und ansonsten streiten sie viel und nehmen noch mehr Drogen. Abwechselnd damit haben wir noch einen Handlungsstrang in der Vergangenheit, der vom Fuch von Darkmere handelt. Elinor heiratet den Schlossherrn St Cloud und erlebt dort Schreckliches. Obwohl auch hier nicht viel mehr passiert, war ich von Elinors Geschichte gefesselter. Sie sprüht vor Intrigen, Mord und Lügen und ist allein dadurch schon spannender als das dauerende Gekiffe von Leo.

Womit ich auch schon bei den Charakteren bin. Zuerst zu Leo, der zwar nur eine relativ kleine Rolle hat, aber immer präsent ist. Schon von Anfang an ist er ein arroganter Großkotz, der von der Aufmerksamkeit anderer lebt und sich gerne als Boss aufspielt. Die Clique um ihn herum sieht zu ihm auf, wobei Lucie und später auch Kate nicht sehr von ihm begeistert sind. Kate ist anfangs in Leo verliebt, irgendwann ist sie aber so schlau und erkennt seinen Charakter. Zum Glück ist direkt ein netter Ersatz da. Die Charaktere entwickeln sich nur bedingt weiter und wirken platt. Einzig Elinor, die sich gegen ihren Mann auflehnt und versucht, das Richtige zu tun, war mir symphatisch. Bis zum Schluss versucht sie, ihrem Mann das Handwerk zu legen und verliert dabei immer mehr an Substanz.

Das Ende der Geschichte war schon fast lächerlich. Was sollte denn bitte diese Geistererscheinung ? War die nun gut oder böse ? Ergeben die Gedanken von Kate über Anna Sinn ? Für mich jedenfalls wirkte es lieblos und hingeklatscht. Den Schreibstil fand ich angenehm und habe das Buch auch schnell gelesen. Trotzdem würde ich es nicht nochmal lesen wollen.

Fazit: Platte, unsymphatische Charaktere, die sich nur bedingt entwickeln und eine Handlung, die nur schwach begeistern kann.
Cover und Kurzbeschreibung via chickenhouse 

Kommentare:

  1. Huhu!

    Bei mir liegt das Buch noch auf dem SuB, aber wenn es dich so garnicht begeistern konnte, bin ich mal gespannt, wie es mir so gefällt ;)

    Liebe Grüße,
    Lisa von Prettytigers Bücherregal

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    1. Hey,

      erzähl mir dann wie es dir gefiel :) Auf amazon sind bisher die meisten Rezensionen gut ausgefallen und mein Geschmack schwappt immer ein wenig aus der Reihe :D
      LG

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Ich freue mich über jedes Kommentar :)