[Rezension] Schwarze Federn (Nina Malik) ****

Schwarze Federn // Nina Malik
blanvalet // April 2016 // Broschierte Ausgabe mit 480 Seiten
978-3-7645-0572-1 // 14,99€ // ab 16 Jahren // Franka Jahnsen

Kurzbeschreibung: Als Marlis Seelers aus einem Albtraum erwacht, muss sie feststellen, dass die Realität tausendmal schrecklicher ist. Ihr Haus wurde verwüstet und mit Teer beschmiert. Als sie den Wintergarten betritt, stockt ihr endgültig der Atem: In einem Nest aus Federn liegt dort ein totes Liebespaar. Während Chefermittler Simon Ackermann der Spur des plötzlich verschwundenen Ehemanns folgt, durchleuchtet seine junge Kollegin Franka Janhsen die scheinbar heile Welt der Familie Seelers. Dort stößt sie auf einen Strudel dunkler Geheimnisse, der sie unausweichlich anzieht. Denn Franka hat mit ihren eigenen Abgründen zu kämpfen … (via blanvalet)
Meinung: Schwarze Federn fiel mir damals schon bei den Vorschauen auf und zuerst war ich skeptisch gegenüber dem Buch, wurde dann aber eines Besseren belehrt.

Franka Janhsen und ihr Partner Simon Ackerman werden zu einem Tatort gerufen. Die zwei Leichen wurden auf einem Bett aus Federn zurückgelassen. Nun liegt es am Ermittlerpaar den Mörder zu fassen. Tatverdächtige gibt es genügend. Der verschwundene Staatsanwalt Albert Nehring, seine Frau Marlis Seelers, Noah, oder doch ein bislang Unbekannter ?

Der Einstieg war trotz der bedrückenden Atmosphäre und dem Fachjargon der Ermittler denkbar einfach. Direkt war ich gefangen von der Szene, die sich mir mit Marlis Seelers und Franka Janhsen bot. Auch im weiteren Verlauf verliert das Buch nicht an Spannung. Das Level bleibt konstant und steigert sich natürlich zum Ende hin. Zu keinem Punkt hatte ich Langeweile und kann das Buch auf jeden Fall als Pageturner bezeichnen.

Die Autorin legt falsche Fährten, überrascht ihre Leser mit neuen Informationen und schockierenden Geständnissen. Auch der Handlungsstrang von Noah, der anfangs etwas unnötig erscheint, deckt wichtige Anhaltungspunkte auf und Noah selbst wird wohl auch in den weiteren Bänden eine Rolle spielen.

Die Charaktere, allen voran Franka, bleiben sehr blass und haben ihre Geheimnisse. Natürlich war mir Franka symphatisch, aber der Fokus lag auf dem Fall und nicht bei den Charakteren. Das fand ich aber nicht weiter schlimm und auf Frankas Vergangenheit bin ich nur noch gespannter, die dann hoffentlich demnächst gelüftet wird.

Abel Messner war ein sehr interessanter Charakter und ich bin gespannt, wie sich das angedeutete Dreieck zwischen ihm, Franka und Simon entwickeln wird. Mir ist Abel symphatischer, auch wenn er wohl eher der Badass-Typ ist. 

Fazit: Ein erschreckender Fall und Spannung pur.

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