[BdB-Rezension] Dirty Rowdy Thing - Weil ich dich will (Christina Lauren) **

Dirty Rowdy Thing - Weil ich dich will // Dirty Rowdy Thing // Christina Lauren
 mtb // Juli 2016 // Taschenbuch mit 304 Seiten
    9783956495823 // 9,99€ // ab 16 Jahren // Reihe


Kurzbeschreibung: Harlow überlässt nichts dem Zufall. Das einzig Chaotische in ihrem Leben war die spontane Vegas-Blitzehe mit dem umwerfenden Kanadier Finn, der ihr eine unvergessliche, wilde Nacht bescherte. Eigentlich hatte sie die Sache abgehakt, doch als eine familiäre Krise sie aus der Bahn zu werfen droht, kommt ihr Finns unverhoffter Besuch als Ablenkung gerade recht …Finn weiß, dass es starken Frauen wie Harlow guttut, im Bett einfach mal die Kontrolle abzugeben. Logisch, dass er seiner scharfen Ex die offenbar schmerzlich vermissten Höhepunkte spendiert, auch wenn er eigentlich gerade ganz andere Probleme hat. Aber wer sagt schon Nein zu sensationellem Sex ohne Verpflichtungen? Doch dann stellt Finn verblüfft fest, dass er mehr von Harlow will … (via mtb)

Meinung: Knackige Liebesromane mit Erotik lese ich gerne mal zwischendurch, mit Dirty Rowdy Thing hatte ich aber leider einen Fehlgriff.

Harlows Leben steht Kopf, ihre Mutter hat Brustkrebs, ihr Praktikum ist ein Witz und dann taucht auch noch ihr Ex-Mann Finn auf. Die Vegas-Kurzehe bescherte ihr viele Orgasmen und darauf ist sie auch diesmal wieder aus. Und auch Finn steckt in allerhand Problemen und ist froh um die willkommene Abwechslung.

Das Buch fing für meinen Geschmack schon schlecht an. Sex, Sex und nochmal Sex. Daraus bestehen Harlows Gedanken. Zwischendurch wird auch mal ihre Mutter eingestreut, aber Harlow bleibt, ebenso wie die restlichen Charaktere, sehr oberflächlich.

Die Sex-Beziehung zu Finn geht schnell voran, während sich die Liebe langsam und nicht gerade authentisch entwickelt. Ja, ganz plötzlich sind die Gefühle da. Die erotischen Szenen waren überhaupt nicht erotisch, schreckten mich eher ab. Schön geschrieben war das definitiv nicht mit den vielen Muschis und Dingern und Samen... Baaahh. Eckelhaft.

Auch der Schluss gefiel mir nicht. Harlow ist unzufrieden mit ihrem Praktikum. Verständlich, wenn man nur 12 Stunden die Woche arbeitet und dann, ganz plötzlich, ist die Assistentin eines bekannten Regisseurs. Der ist natürlich ein guter Freund ihres Vater, aber mal ehrlich, welche Qualitäten hat Harlow ? In dieser Hinsicht wird man nur unzureichend informiert, sie bleibt für mich ein Betthäschen. 

Fazit: Unerotische Erotik und die Handlung geht gegen Null. Schade.

Danke an Mira Taschenbuch und 

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