[Rezension] Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums (Sarvenaz Tash) ***`

Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums // The Geek's Guide to Unrequited Love // Sarvenaz Tash
magellan // Juli 2016 // Gebundene Ausgabe mit 304 Seiten
978-3-7348-5027-1 // 16,95€ // ab 14 Jahren // Keine Reihe

Kurzbeschreibung: Immer an seiner Seite und doch so unerreichbar wie ein ferner Planet – das ist seine beste Freundin Roxy für Graham. Seit Monaten sucht er einen Weg, ihr seine grenzenlose, epische, unsterbliche Liebe zu gestehen. Bei ihrem gemeinsamen Wochenende auf der New Yorker Comic-Convention will er seine Chance endlich nutzen. Leider kommen ihm immer wieder ein gut aussehender Engländer, seine Schüchternheit und die geheimen Liebesgesetze des Universums in die Quere …(via magellan)
Meinung: Ein Geek, seine beste Freundin und die Comic-Con. Graham will Roxy seit Monaten seine Liebe gestehen und plant genau dies auf der CC zu tun, aber immer kommt etwas dazwischen. Entweder ein junger Brite, der an Roxy klebt wie Kaugummi, oder die Tatsache, dass er keine Karten für das mega grandiose Zinc Interview bekommt.

Der Plot selbst ist einfach gestrickt und bedarf keiner größeren Spannungsmomente. Es ist eine Teenieromanze bzw. soll es werden, denn Graham muss Roxy seine Liebe erst noch gestehen. Das ganze Buch geht es darum, den perfekten Moment zu finden. Dazwischen kurze Rückblicke und ganz viel CC-Einblicke und Eindrücke.

Leider konnte ich Grahams Liebe nicht nachvollziehen. Da die Geschichte aus Grahams Sicht geschrieben ist, sehen wir Roxy nur durch seine Augen. Während der CC macht Roxy aber keinen guten Eindruck. Sie klebt an Devin, umgekehrt genauso, und als beste Freundin hat sie auch versagt. Da gefiel mir Amelia schon besser und der Ausgang der Geschichte war mir von vorneherein schon klar. Außerdem war mir das Ende zu einfach gelöst. Ein Gespräch und gelöst ist das große Problem.

Dennoch hatte ich Spaß beim Lesen und mochte Graham, auch wenn er gerne mal übertreibt, gerade was Roxy angeht. Auch die anderen Charaktere waren mir symphatisch, besonders Amelie und auch Casey und Felicia. Devin und Roxy mochte ich nicht ganz so gerne, aber eher aus Mitleid zu Graham.

Fazit: Die (beinahe) größte Liebesgeschichte war eher eine mittelschwere Schwärmerei, die dann auch noch ein zu einfaches und vorhersehbares Ende nimmt. 

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