[Rezension] Die Heimsuchung (Paige McKenzie) ***

Sunshine Girl - Die Heimsuchung

Originaltitel: The Haunting of Sunshine Girl
Autor: Paige McKenzie

Verlag: bloomoon
Erscheinungsdatum: August 2016
eBook mit 336 Seiten

ISBN:
Preis: 14,99€
Empfehlung: ab 14 Jahren

Teil einer Reihe: Sunshine Girl

Kurzbeschreibung: Kurz nach ihrem sechzehnten Geburtstag zieht Sunshine mit ihrer Mutter Kat vom sonnigen Texas ins verregnete Washington. Obwohl Sunshine adoptiert ist verbindet sie mit ihrer Mutter ein besonders enges Band – sie ist ihre beste Freundin und engste Vertraute. Doch von dem Moment an, in dem die beiden in ihr neues Haus gezogen sind, weiß Sunshine, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist. Die Welt ist dunkler und kälter geworden und auch wenn ihre Mutter Kat, die voll und ganz von ihrem neuen Job im Krankenhaus in Beschlag genommen ist, es nicht wahrhaben will: Etwas an ihrem neuen Zuhause fühlt sich einfach nur gruselig an. Und die Dinge werden immer merkwürdiger: Türen schließen sich von selbst, kalter Wind zieht durch geschlossene Fenster, nachts hört Sunshine Lachen und Seufzen – doch niemand glaubt ihr. Ihre Mutter und selbst ihre beste Freundin in Texas vermuten einfach nur einen schlimmen Fall von Heimweh. Als die Geister immer bedrohlicher werden und Sunshine erkennt, dass Kat in großer Gefahr schwebt, muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen – und ihre Mutter vor einem Schicksal bewahren, dass schlimmer ist als der Tod.

Meinung: Von diesem Buch hat man im englischsprachrigen Raum bei den Bloggern und Booktubern schon viel gelesen und gesehen und auch ich wurde neugierig, auch aufgrund des Covers.

Mit ihrer Mutter Kat zieht Sunshine, frisch 16 geworden, in ein großes Haus in eine neue Stadt. Das Haus ist ihr von Anfang an unheimlich und auch ihre Mutter verändert sich mehr und mehr. Sunshine muss schnell hinter das Geheimnis des Hauses kommen, ansonsten steht es schlecht um ihre kleine Familie. Zum Glück bekommt sie Hilfe, auch von unerwarteter Seite.

Ich kam sehr gut in die Geschichte rein, es geht direkt los und das Haus bzw. der Geist zeigt, was er drauf hat. Aber nach den ersten Schreckensmomenten plätschern die Szenen vorbei und da ist mal ein Kuscheltier an einem anderen Platz und letztendlich spielt Sunshine Monopoly mit einem Geist. Es war einfach nicht gruselig genug. Es fehlte an Spannung, Grusel und Authentizität. Da kommt natürlich noch mehr, aber der Mittelteil zog sich ein wenig. Auch vom Ende war ich ein klein wenig enttäuscht, was größtenteils an Sunshine liegt, aber natürlich auch am Plot selbst.

Denn die ach so starke, schlaue Protagonistin, die selbstverständlich ein wichtiges Puzzleteil im großen Ganzen ist, macht nichts alleine. Und damit meine ich nicht, dass immer jemand an ihrer Seite stand, sondern dass das Mädchen keine einige Information selbst herausfindet, sich dann noch gegen das Offensichtliche sträubt und im finalen Kampf alleine versagt hätte. Sie wird mit dem Gesicht beinahe in die Lösung gedrückt. Schade, dass das so einfach gelöst wurde.

Es beiben einige Fragen offen, die mich zwar interessieren, aber letztendlich werde ich die Reihe nicht weiter verfolgen. Es war mir zu lasch, zu langatmig.


Fazit: Leider sehr langatmig, gar nicht gruselig und einer Protagonistin, die die Lösungen vor die Nase gesetzt bekommt.
Cover und Kurzbeschreibung via bloomoon

Kommentare:

  1. Oh schade, kam heute hier an! Mal sehen, wie es mir gefallen wird! LG Verena

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    1. Trotzdem viel Spaß beim Lesen. Schlecht war es ja nicht, nur nicht ganz ausgereift für meinen Geschmack.

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  2. Hab's fast durch und muss dir leider wieder mal zustimmen. Die ganze Herangehensweise ist nicht so richtig gelungen. Sehr schade. Aber nicht um deine Kritik! :-)

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    1. Dankeschön :) Freut mich, das wir öfter eine Meinung teilen.

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