[Rezension] Diebe, Lügner und Helden wie wir (Matthew Baker) **`

Diebe, Lügner und Helden wie wir

Originaltitel: If you find this
Autor: Matthew Baker

Verlag: Thienemann
Erscheinungsdatum: Juli 2016
eBook mit 368 Seiten

ISBN: 978-3-522-61064-3
Preis: 11,99€
Empfehlung: ab 10 Jahren

Teil einer Reihe: -

Kurzbeschreibung: Ob es ihn wirklich gibt, den Familienschatz, von dem Großvater Rose erzählt hat? Zusammen mit seinen Freunden Zeke und Jordan verfolgt Nicholas die Spuren und Zeichen. Ihre Jagd nach dem Schatz führt sie zu einer mysteriösen Wahrsagerin, sie suchen ein geheimnisvolles Schiffswrack und wagen sich in den verbotenen Schmugglertunnel. Doch welchen Hinweisen können sie vertrauen? Für Nicholas steht viel auf dem Spiel. Denn ohne den Schatz könnte er nicht nur sein Zuhause verlieren, sondern noch viel mehr als das.

Meinung: Ein verborgerner Familienschatz, eine spannende und gefahrvolle Suche... das klang genau nach meinem Geschmack.

Nicholas muss unbedingt den Familienschatz von Großvater Rose finden, sonst werden seine Eltern das Haus verkaufen müssen und damit Nicholas verstorbenen Bruder zurücklassen müssen. Bald schon findet er neue Freunde, die ihm zur Seite und auch sein Großvater ist ganz anders als erwartet.

Leider entpuppte sich die Suche als endloses Gerede, nur zum Schluss wird dann auch endlich mal gesucht. Die myseriöse Wahrsagerin war ein junges Mädchen, welches zu Hause unterrichtet wird und irgendwie konnte mich das alles nicht überzeugen. Es hat lange gedauert, fast das ganze Buch, bis Spannung aufgebaut wurde.

Auch der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig. Unser Protagonist ist sehr intelligent und ist im Schulorchester. Dort lernen sie die Fachbegriffe für bestimmte Tonarten, wie forte oder piano, was grob ausgedrückt, laut und leise bedeutet. Und hinter jedem Satz, hinter jeder fallenden Gabel, hinter jedem fliegenden Blatt hat es sich der Autor zur Aufgabe gemacht diese kleinen Wörter zu setzen. Das war anfangs ganz nett, wurde aber mit der Zeit immer anstrangender und irgendwann habe ich es einfach überlesen.

Und auch das Ende habe ich schnell überflogen. Es konnte mich nicht packen und ich wollte das Buch nach wochenlangem Lesen endlich beenden. Spannungsgeladen nenne ich anders.

Die Charaktere waren sehr individuell, stechen besonders heraus durch ihre Eigenarten. Das mochte ich, so konnte man sie direkt auseinanderhalten und behält sie in Erinnerung. Der Titel ist übrigens sehr gut und zum Thema gewählt.

Fazit: Ein anstrengender, langweiliger Schreibstil konnte nur wenig Spannung aufbauen.
Cover und Kurzbeschreibung via Thienemann

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über jedes Kommentar :)