[Rezension] Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte (Alexa Hennig von Lange) ****`

Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte // Alexa Hennig von Lange
 Thienemann // Juli 2016 // Gebundene Ausgabe mit 240 Seiten
978-3-522-18441-0 // 12,99€ // ab 10 Jahren // Keine Reihe

Kurzbeschreibung: Als Lisa erfährt, dass aus dem verlassenen Herrenhaus ein Waisenhaus werden soll, lässt sie der Gedanke daran nicht mehr los. Ein Haus ohne Eltern - das klingt nach Freiheit! Ehe sie sich's versieht, findet sie sich auf der Krankenstation des Waisenhauses wieder. Alles nur wegen einer einzigen Nuss, von der sie lieber die Finger gelassen hätte! Plötzlich will Lisa nur noch nach Hause. Aber sich wieder rausschleichen aus der neuen Welt, ist viel schwerer als hineinzukommen. Denn diese Welt hält mehr für Lisa bereit, als sie jemals für möglich gehalten hätte. (via Thienemann)
Meinung: Von der lieben Alexa habe ich bereits Die Welt ist kein Ozean gelesen, welches mir aber nicht zusagte. Mit ihrem neuesten Kinderbuch hatte ich mehr Glück.

Lisa ist mit ihren Eltern in das Rentnerparadies gezogen und das passt ihr gar nicht. Zudem fühlt sie sich von ihren Eltern nicht ernst genommen und wird völlig übermuttert. Nach einem kleinen Streit fährt Lisa mit dem Rad zu dem alten Herrenhaus am Rand vom Rentnerparadies, das nun ein Waisenhaus ist. Sie macht sich einen Spaß daraus und erzählt dem Gärtner, sie sei ebenfalls eine Waise. Aber als sie nach einem kleinen Snack, bestehend aus einer Walnuss, findet sich Lisa auf der Krankenstation wieder und kommt sobald nicht mehr aus dem Strudel der Geheimnisse heraus.  


Eigentlich dachte ich beim Lesen des Klappentexts daran, dass Lisa ihr Gedächtnis verliert und fortan im Waisenhaus als Waise lebt und sich wieder erinnern muss. Pustekuchen. Lisa kann sich aus den Fängen der Erzieher befreien, findet im Waisenhaus aber schnell neue Freunde. Darunter Lasse, der ihr sehr ähnlich sieht, Siggi, dessen Vater ein Mafiosi war und dann ist da noch Alice, ihre ehemals beste Freundin, die plötzlich nichts mehr von ihr wissen will.

Das Buch handelt von Freundsch, Familie und ganz viele Geheimnisse. Zum Schluss hätte ich mir ein paar mehr Antworten gewünscht und wer ein wenig älter ist als die Zielgruppe kann sich auch schnell denken, um was es genau geht, aber das mindert nicht das Lesevergnügen. Außerdem wird Lisas Schock und Siggis Abenteuer stark heruntergespielt und das sie dem Tode nah waren, kommt kaum rüber.

Dennoch hatte ich viel Spaß beim Lesen. Innerhalb weniger Stunden habe ich das Buch verschlungen und werde es auch definitiv behalten.

Fazit: Ein rasant – fröhlicher Roman, der auch größeren Lesern Spaß macht. Ich mochte die Geschichte sehr gerne und kann sie nur empfehlen.

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