[Rezension] Worte für die Ewigkeit (Lucy Inglis) **`

Worte für die Ewigkeit

Originaltitel: Crow Mountain
Autor: Lucy Inglis

Verlag: chickenhouse
Erscheinungsdatum: September 2014
eBook mit 400 Seiten

ISBN: 978-3-646-92858-7
Preis: 13,99 €
Empfehlung: ab 14 Jahren

Teil einer Reihe: Nein

Kurzbeschreibung: Sommer in Montana, darauf hat Hope so gar keine Lust. Aber gegen ihre resolute Mutter kann sich die 16-Jährige einfach nicht durchsetzen. Und hier, mitten im Nirgendwo, auf einer einsamen Pferderanch begegnet sie Cal, der ihr Leben für immer verändern wird.
Montana 1867, die 16-jährige Emily ist auf dem Weg zu ihrem Ehemann, den sie nie zuvor gesehen hat. Doch die Kutsche, in der sie unterwegs ist, verunglückt und als einzige Überlebende wird sie von Nate gerettet - einem Halbindianer, der ihr zeigt, was Leben und Freiheit bedeutet.

Meinung: Ein aktuell gehyptes Buch und auch ich habe mir nicht nehmen lassen, es zu lesen.

1867 ist die junge Dame Emily auf dem Weg durch Monatana um ihren zukünftigen Mann kennenzulernen und zu heiraten. Aber auf dem Weg gibt es einen Unfall, sie wird gerettet von Nate, der sie in das Leben in der Wildnis einführt. Im zweiten Handlungsstrang ist auch Hope auf dem Weg nach Montana um mit ihrer Mutter Forschungen zu betreiben. Dort wohnen sie bei der Familie Crow und nach und nach verliebt sich Hope.

Am Anfang war das Buch genau nach meinem Geschmack. Man lernt die Charaktere kennen und ich mochte sie direkt. Auch der Schreibstil war super zu lesen, flüssig und nicht zu ausschweifend. Aber mit der Zeit findet man in beiden Handlungssträngen den gleichen Plot. Sorgloses Leben, Unfall, Wildnis, Missverständnisse, Aufklärung, Ende. Das war anstrengend und nervig, da man wusste, was beim anderen Pärchen demnächst passieren wird.

Emily und Hope sind sich sehr ähnlich, ihren Eltern unterwürfig, aber während Emily eine starke Wandlung durchmacht und sich nicht unterkriegen lässt, war ich von Hope zunehmend genervt. Erst zum Schluss setzt sie sich durch, aber sie war mir dennoch nicht gerade sehr symphatisch.

Auch die Handlung, die mir anfangs so gut gefiel verliert sich in Nichtigkeiten, 200 Seiten lang passiert gefühlt nichts, nur damit auf den letzten 30 Seiten ALLES passiert. Es wäre sehr viel angenehmer gewesen, wenn sich der Mittelteil nicht so gezogen hätte und das Ende ein wenig ausfährlicher gewesen wäre.

Fazit: Schwacher Mittelteil und ein viel zu schnelles Ende. Schade.

Cover und Kurzbeschreibung via chickenhouse

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über jedes Kommentar :)