[Rezension] Abschiedsküsse zählt man nicht (Agnès Martin-Lugand) ***`

Abschiedsküsse zählt man nicht

Originaltitel: La Vie est facile ne t'inquiète pas
Autor: Agnès Martin-Lugand

Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: Januar 2017
eBook mit 288 Seiten

ISBN: 978-3-641-19860-2
Preis: 11,99€
Empfehlung: ab 16 Jahren

#1 Glückliche Menschen küssen auch im Regen
#2 Abschiedsküsse zählt man nicht

Kurzbeschreibung: Seit ihrer Rückkehr aus Irland und der turbulenten Begegnung mit Edward ist Diane fest entschlossen, ihr Leben in Paris wieder aufzunehmen. Mithilfe ihres Freundes Felix stürzt sie sich zurück in die Arbeit in ihrem gemeinsamen literarischen Café "Glückliche Menschen lesen und trinken Kaffee", und Diane scheint es tatsächlich zu gelingen, ihren inneren Frieden zu finden. Doch dann wird sie erneut von den Ereignissen der Vergangenheit eingeholt, und alles, was sie sich während ihrer Zeit in Irland so hart erkämpft hat, droht mit einem Mal wieder einzustürzen. Wird es Diane endlich schaffen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und nach vorne zu sehen? Und welche Rolle spielt Edward dabei?

Meinung: Zwei Jahren nach Erscheinen des vermeintlichen Einzelbandes erschien nun ein zweiter Band. Der ist aber abgeschlossen und ich gehe nicht von einem weiteren Buch aus.

Nach Dianes Rückkehr nach Paris ist schon einige Zeit vergangen und sie hat sich wieder gefangen. Ihr Laden läuft gut und sie lernt einen neuen Mann kennen, aber als sie durch Zufall auf Edward trifft steht ihre Welt wieder Kopf.

Die Handlung geht fix voran, auf weniger als 300 Seiten passiert einfach nicht so viel, aber dennoch war immer eine unterschwellige Spannung vorhanden. Man wollte schließlich erfahren, wie Diane über den Tod ihrer Liebsten hinwegkommt und sich ein neues Leben aufbaut. Anfangs war nicht ganz klar in welche Richtung sich der Plot entwickelt, gerade durch den neuen Mann in Dianes Leben, ist man ein wenig durcheinander.

Zu lesen war es leicht und schnell, es war flüssig und angenehm und man war schnell am Ende angekommen. Prinzipiell ist es ein emotionsgeladenes Buch, jedoch kamen die Emotionen überhaupt nicht bei mir an. Es war nichtssagend. Man konnte Dianes Gefühle und Handlungen nachvollziehen, aber mehr auch nicht, es bestand keine Bindung zwischen mir und den Charakteren.

Auch das ständige Rauchen ging mir auf die Nerven. Gefühlt auf jeder Seite wird einer Raucherpause eingelegt, geraucht um Gesprächen zu entfliehen, sich zu beruhigen .... Puuhh, ganz schön anstrengend und sicherlich nicht sehr vorbildlich.

Fazit: Die unterschwellige Spannung wurde durch das ständige Rauchen unterbrochen und die Emotionen kamen nicht beim Leser an.
Cover und Kurzbeschreibung via blanvalet

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