[Rezension] Die Stunde der Ungeheuer (Jason Segel) **`

Die Stunde der Ungeheuer // The Lost Lullaby // Jason Segel
Dressler // Februar 2017 // Gebundene Ausgabe mit 384 Seiten
978-3-7915-1949-4 // 14,99€ // ab 11 Jahren // Nightmares
 #1 Die Schrecken der Nacht // #2 Die Stadt der Schlafwandler // #3 Die Jagd des Traumdiebs

Kurzbeschreibung: Furioses Finale mit Gänsehautgarantie! Mit seinen eigenen Albträumen kommt Charlie inzwischen gut zurecht. Was aber tun, wenn man plötzlich in einen fremden Traum gerät? Seit Kurzem landet Charlie nämlich in ICKs Träumen. Dabei hatte er gehofft, dieses seltsame Zwillingsmädchen, das mit seiner Schwester die Anderwelt fast zerstört hätte, endlich los zu sein. Charlie ist sich sicher: Die beiden führen auch dieses Mal nichts Gutes im Schilde. (via Dressler)


Meinung: Über zwei  Jahre nach Erscheinen des Auftakts können die Fans endlich den Abschlussband der Nightmares Trilogie in Händen halten.

In seinen eigenen Albträumen hat Charlie keine Probleme mehr, aber plötzlich landet er ohne Grund in ICKs Albtraum, dabei scheint der gar nicht so schlimm zu sein. Schlimm ist aber ICKs Plan die Anderwelt zu verlassen und mit den Nachtmahren in die wache Welt zu gelangen. Und währenddessen ist INK schon in unserer Welt und geht plötzlich auf Charlies Schule. Mit allen Mitteln versucht sie ICK zu befreien, oder doch nicht ?

Mich konnte der Abschluss der Trilogie leider nicht überzeugen. Die Handlung plätscherte lange Zeit vor sich her, statt einem roten Faden zu folgen, gibt es immer wieder neue, kleine Handlungsstränge und dabei geht die Spannung leider verloren. Zudem war die Sache mit INK doch schon irgendwie von Anfang an klar und das Ende selbst war so einfach und unsinnig gewählt. Innerhalb von zwei Seiten ist eine Antwort gefunden und in allen Welten ist eine Friede-Freude-Eierkuchen-Simmung. Wirklich schade um das verschenkte Potenzial.

Zudem entwickeln sich die Charaktere kaum weiter. Charlie ist in seiner Meinung festgefahren, streitet sich andauernd mit seinem Bruder und dann auch mit seinen Freunden, nur um dann wieder festzustellen, wie wichtig Familie und Freunde sind. Ja, ist gut, wir wissen es jetzt. Den Handlungsstrang um Streitigkeiten zwischen Charlie und Jack hatten wir bisher in jedem Band der Trilogie und wird einfach langweilig nach dem gefühlten zehnten Mal lesen.

Zwischenzeitlich war ich so gelangweilt, dass ich das Buch am liebsten abgebrochen hätte, konnte mich dann aber immer wieder zum Lesen zwingen. Der Anfang konnte mich gut unterhalten, nur irgendwann wurde es langweilig. 

Fazit: Leider konnten mich im Abschlussband der Nightmares Trilogie weder die Handlung, noch die Charaktere überzeugen.

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