[Rezension] Sommer in Edenbrooke (Julianne Donaldson) ****`

Sommer in Edenbrooke // Edenbrooke // Julianne Donaldson
pendo // März 2017 // Gebundene Ausgabe mit 352 Seiten
978-3-86612-428-8 // 20,00€ // ab 16 Jahren // Keine Reihe

Kurzbeschreibung: Marianne Daventry würde alles dafür geben, der Langweile in Bath zu entkommen, wo ein lästiger Verehrer immer wieder versucht, sie für sich zu gewinnen. Deswegen zögert sie nicht, als sie eines Tages eine Einladung von ihrer Zwillingsschwester Cecily erhält, sie auf dem großen Landsitz Edenbrooke zu besuchen. Marianne hofft, dort in aller Ruhe entspannen und die schöne Landschaft erkunden zu können, während ihre Schwester damit beschäftigt ist, den attraktiven Erben von Edenbrooke zu umwerben – doch spätestens, als sie dem sehr unfreundlichen, aber sehr gut aussehenden Sir Philip in die Arme läuft, wird Marianne allmählich klar, dass man manche Dinge einfach nicht planen kann. Denn der geheimnisvolle Mann wird nicht nur ihr Herz in Aufruhr versetzen, sondern auch ihr ganzes Leben durcheinanderwirbeln ... (via pendo)


Meinung: Bin ich froh, dieses Buch gelesen zu haben, es ist bisher eines meiner wenigen Highlights in 2017.

Marianne Daventry ist süße 17 und versauert gerade bei ihrer Großmutter in Bath, während ihre Schwester Cecily nach dem Tod der Mutter zu ihrer Tante nach London durfte. Nun aber werden die ungleichen Schwestern nach Edenbrooke eingeladen. Schon Mariannes Reise dorthin stellt sie auf eine harte Probe. Angekommen wird nicht nur ihr Leben, sondern auch ihr Herz aufgewirbelt.

Die Geschichte spielt innerhalb weniger Wochen und es passiert auch relativ wenig. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Gefühlen der Figuren, auf das Kennenlernen, die Zeit, die Marianne und Philip miteinander verbringen. Langweilig wurde aber zu keiner Zeit. Tatsächlich konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, ein echter Pageturner also.

Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, ich konnte mit allen sympathisieren, ihre Handlungen nachvollziehen und mitfiebern. Einzig Mariannes Eigenart auf jeder zweiten Seite zu erröten, was dem lieben Philip natürlich sehr gefällt, sie dann noch mehr neckt und sie wiederum noch noch mehr errötet, ging mir ein wenig auf die Nerven. Und das ist mein einziger Kritikpunkt in diesem ganzen Buch.

Es lies sich super lesen, leicht und flüssig. Der Schreibstil ist der Sprache der damaligen Zeit angepasst und macht Spaß. Es gibt weder unverständliche, noch zu umgangssprachliche Sätze. Einzig das Wort Flirten stieß mir sauer auf, gab es das zur damaligen Zeit schon ? Ich fand, es passte nicht sehr zur Geschichte.

Fazit: Ein wahrer Pageturner für Fans von Liebesromanen und Jane Austen.

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