[Rezension] Der Nachtzirkus (Erin Morgenstern) **

Der Nachtzirkus

Originaltitel: The Night Circus
Autor: Erin Morgenstern

Verlag: ullstein
Erscheinungsdatum: Oktober 2013
Taschenbuch mit 464 Seiten

ISBN: 9783548285498
Preis: 12 €
Empfehlung:ab 14 Jahren

Teil einer Reihe: Nein

Kurzbeschreibung: Als Marco und Celia einander begegnen, verlieben sie sich rettungslos ineinander. Was sie nicht wissen: Sie sind bereits unauflösbar aneinander gebunden. Doch nicht als Liebende – sondern als Gegner. Ihre Väter, beide Magier von Rang, liefern sich seit Ewigkeiten einen unerbittlichen Wettkampf. Und sie haben ihre Kinder darauf vorbereitet, den Kampf auf Leben und Tod zu entscheiden. Der Nachtzirkus, eine magische, verwunschene Welt in Schwarz und Weiß, ist der Schauplatz des Geschehens. Unlösbar an den Zirkus und ihren tödlichen Wettstreit gebunden, ringen Celia und Marco verzweifelt um ihre Liebe, ihr Leben und eine traumhafte Welt, die für immer unterzugehen droht.




Meinung: Viele begeisterte Stimmen und nachdem CocuriRuby vor Kurzem in einem Video sagte, dass das Buch sehr gut in diese Jahreszeit passe und ihr gut gefallen hatte, war es um mich geschehen. Ich begann direkt mit dem Lesen und der Anfang gefiel mir ebenfalls. Die Welt kennenlernen, das Setting, die Figuren.

Aber leider beginnt es ca. nach 150 Seiten nur noch vor sich hin zu plätschern. Es gibt so viele verschiedene Sichtweisen, so viele Charaktere, deren Geschichten wir erfahren. Man verliert zwar nicht den Überblick, aber mit der Zeit langweilten mich die völlig unnötigen Kapitel.

Die Handlung verliert sich in endlosen Charakteren, sich wiederholenden Erzählungen und Erklärungen, während man dem Ende kein Stück näher kommt. Hoffte man am Anfang noch auf einen magischen Showdown, musste man sich beim Zuschlagen der letzten Seite eingestehen, dass das Ende an einem vorbeizog, ohne dass man es genau verstand.

Auch die Zeitsprünge, die von Kapitel zu Kapitel geschehen waren mir schleierhaft, machten die Geschichte noch wirrer und verständnisloser. Man springt von 1902 zu 1903 und dann zurück ins Jahr 1886 und ist plötzlich wieder bei 1896. Der Sinn dahinter blieb mir verschlossen.

Fazit: Das Buch schwächelte an allen Ecken und Enden und nach einer Weile musste ich mich zum Lesen zwingen.
Cover und Kurzbeschreibung via ullstein

1 Kommentar:

  1. Du hast recht:) Ich mochte den Stil sehr, da es sehr mysteriös war;)
    Man muss den Stil des Buches eben mögen:)

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Ich freue mich über jedes Kommentar :)